
Aktuelle Daten, die am 1. Dezember von der National Foundation for American Policy (NFAP) veröffentlicht wurden, zeigen, dass die sieben größten IT-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in Indien im US-Fiskaljahr 2025 nur 4.573 Genehmigungen für neue (Erstbeschäftigungs-) H-1B-Anträge erhalten haben. Das entspricht einem Einbruch von 70 % im Vergleich zu 2015 und 37 % weniger Genehmigungen als im Fiskaljahr 2024. Dieser starke Rückgang bedeutet, dass Tata Consultancy Services (TCS) nun das einzige indische Unternehmen unter den fünf größten Arbeitgebern für neue H-1B-Arbeitnehmer ist, während Amazon, Meta, Microsoft und Google die ersten vier Plätze einnehmen.
Analysten führen diesen Rückgang auf drei zusammenlaufende Faktoren zurück. Erstens haben US-Tech-Giganten die Einstellung ausländischer Absolventen im Inland stark erhöht, um ihre KI-Projekte voranzutreiben, was die jährliche Visa-Quote von 85.000 stark belastet. Zweitens bauen indische IT-Dienstleister ihre Nearshore-Standorte in Kanada, Mexiko und Osteuropa weiter aus, wodurch sie weniger auf US-Arbeitserlaubnisse angewiesen sind. Drittens führen immer längere Wartezeiten bei US-Green-Cards dazu, dass Unternehmen H-1B-Visa eher für Verlängerungen bestehender Mitarbeiter als für Neueinstellungen reservieren: Die Ablehnungsquote für *fortlaufende* Beschäftigungsanträge lag im Fiskaljahr 2025 bei nur 1,9 %.
Für indische Dienstleister unterstreichen die Zahlen einen strategischen Wandel von arbeitsintensiven Onsite-Modellen hin zu Remote-Delivery und höherwertiger Beratung. Kunden könnten kurzfristig Projektverzögerungen erleben, wenn Personalpläne auf neuen H-1B-Talenten basieren, doch Branchenverbände betonen, dass die geringere Visa-Nutzung ihre reduzierte Präsenz auf dem US-Arbeitsmarkt widerspiegelt – ein Argument, das sie gegen protektionistische Tendenzen in Washington ins Feld führen wollen.
Indische Mitarbeiter, die bereits in den USA arbeiten, sollten kaum unmittelbare Auswirkungen spüren – die Verlängerungsquote für TCS, Infosys und Wipro lag weiterhin über 93 %. Absolventen, die über Campus-Rekrutierungen Auslandsaufenthalte planen, sehen sich jedoch mit härteren Bedingungen und längeren Wartezeiten konfrontiert. Arbeitgeber müssen möglicherweise L-1-Intra-Company-Transferanträge beschleunigen oder neue Mitarbeiter zunächst in Kanada einsetzen, während sie auf die nächste H-1B-Lotterie im März 2026 warten.
Die Ergebnisse der NFAP stärken auch die Forderungen indischer Branchenverbände nach einer größeren oder nach Qualifikationen gestaffelten H-1B-Quote. Ohne Reform warnen sie, dass indisch ausgebildete MINT-Fachkräfte Kapital in Länder mit offeneren Arbeitsvisaregelungen folgen werden, was Amerikas Innovationsvorsprung schwächt – und die globale Mobilität indischer Fachkräfte einschränkt, die die USA weiterhin als Top-Ziel für hochqualifizierte Karrieren sehen.
Analysten führen diesen Rückgang auf drei zusammenlaufende Faktoren zurück. Erstens haben US-Tech-Giganten die Einstellung ausländischer Absolventen im Inland stark erhöht, um ihre KI-Projekte voranzutreiben, was die jährliche Visa-Quote von 85.000 stark belastet. Zweitens bauen indische IT-Dienstleister ihre Nearshore-Standorte in Kanada, Mexiko und Osteuropa weiter aus, wodurch sie weniger auf US-Arbeitserlaubnisse angewiesen sind. Drittens führen immer längere Wartezeiten bei US-Green-Cards dazu, dass Unternehmen H-1B-Visa eher für Verlängerungen bestehender Mitarbeiter als für Neueinstellungen reservieren: Die Ablehnungsquote für *fortlaufende* Beschäftigungsanträge lag im Fiskaljahr 2025 bei nur 1,9 %.
Für indische Dienstleister unterstreichen die Zahlen einen strategischen Wandel von arbeitsintensiven Onsite-Modellen hin zu Remote-Delivery und höherwertiger Beratung. Kunden könnten kurzfristig Projektverzögerungen erleben, wenn Personalpläne auf neuen H-1B-Talenten basieren, doch Branchenverbände betonen, dass die geringere Visa-Nutzung ihre reduzierte Präsenz auf dem US-Arbeitsmarkt widerspiegelt – ein Argument, das sie gegen protektionistische Tendenzen in Washington ins Feld führen wollen.
Indische Mitarbeiter, die bereits in den USA arbeiten, sollten kaum unmittelbare Auswirkungen spüren – die Verlängerungsquote für TCS, Infosys und Wipro lag weiterhin über 93 %. Absolventen, die über Campus-Rekrutierungen Auslandsaufenthalte planen, sehen sich jedoch mit härteren Bedingungen und längeren Wartezeiten konfrontiert. Arbeitgeber müssen möglicherweise L-1-Intra-Company-Transferanträge beschleunigen oder neue Mitarbeiter zunächst in Kanada einsetzen, während sie auf die nächste H-1B-Lotterie im März 2026 warten.
Die Ergebnisse der NFAP stärken auch die Forderungen indischer Branchenverbände nach einer größeren oder nach Qualifikationen gestaffelten H-1B-Quote. Ohne Reform warnen sie, dass indisch ausgebildete MINT-Fachkräfte Kapital in Länder mit offeneren Arbeitsvisaregelungen folgen werden, was Amerikas Innovationsvorsprung schwächt – und die globale Mobilität indischer Fachkräfte einschränkt, die die USA weiterhin als Top-Ziel für hochqualifizierte Karrieren sehen.
Quelle: Moneycontrol / India Today
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