
Die kanadische Freizeitfluggesellschaft Air Transat wird am 8. und 9. Dezember fast ihr gesamtes Streckennetz stilllegen, nachdem die Air Line Pilots Association (ALPA) am 7. Dezember eine 72-stündige Streikankündigung eingereicht hat. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten 700 Piloten am Mittwoch, den 10. Dezember, um 03:00 Uhr ET legal die Arbeit niederlegen.
Der Streit dreht sich um den ersten Tarifvertrag seit der Gewerkschaftsgründung der Air Transat-Piloten im Jahr 2021. Laut ALPA liegen die Gehälter deutlich hinter denen von Air Canada und WestJet zurück. Verhandlungsführer geben an, dass das jüngste Angebot des Unternehmens – Lohnerhöhungen von insgesamt 59 Prozent über fünf Jahre – die Transat-Piloten immer noch bis zu 20 Prozent unter das Niveau ihrer Kollegen auf konkurrierenden Großraumflugzeugen stellt. Auch Regelungen zu Dienstplänen, Müdigkeitsmanagement und Karriereentwicklung sind strittige Punkte.
Das Management bezeichnet die Streikankündigung als „verfrüht“, da täglich Gespräche mit Bundesmediatoren stattfinden. Dennoch erklärt die Fluggesellschaft, dass die proaktive Aussetzung der Flüge Reisende im Ausland nicht im Stich lassen, Kosten für Flugzeugverlegungen senken und die Crews vor Verstößen gegen Dienstzeitregelungen schützen soll. Kunden, die an den betroffenen Tagen gebucht haben, werden Rückerstattungen oder Umbuchungen angeboten, sobald der Betrieb wieder aufgenommen wird.
Ein Ausfall würde die erste größere Störung der Winter-Sonnensaison 2025/26 in Kanada bedeuten. Transat befördert einen hohen Anteil an Pauschaltouristen sowie Freunde- und Verwandtenbesuche in die Karibik, nach Mexiko und Europa, weshalb Reiseveranstalter und Hoteliers mit Last-Minute-Stornierungen rechnen. Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen wird geraten, ihre Versicherungen für „arbeitsbedingte Störungen“ zu überprüfen und für die nächste Woche längere Anschlusszeiten einzuplanen.
Langfristig warnen Beobachter, dass Transat – bereits unter finanziellem Druck durch hohe Treibstoffpreise – Marktanteile verlieren könnte, wenn Arbeitskämpfe Passagiere zu Konkurrenten oder ausländischen Fluggesellschaften treiben. Das Ergebnis könnte zudem einen Präzedenzfall für Tarifverhandlungen bei anderen kanadischen Airlines im Jahr 2026 schaffen.
Der Streit dreht sich um den ersten Tarifvertrag seit der Gewerkschaftsgründung der Air Transat-Piloten im Jahr 2021. Laut ALPA liegen die Gehälter deutlich hinter denen von Air Canada und WestJet zurück. Verhandlungsführer geben an, dass das jüngste Angebot des Unternehmens – Lohnerhöhungen von insgesamt 59 Prozent über fünf Jahre – die Transat-Piloten immer noch bis zu 20 Prozent unter das Niveau ihrer Kollegen auf konkurrierenden Großraumflugzeugen stellt. Auch Regelungen zu Dienstplänen, Müdigkeitsmanagement und Karriereentwicklung sind strittige Punkte.
Das Management bezeichnet die Streikankündigung als „verfrüht“, da täglich Gespräche mit Bundesmediatoren stattfinden. Dennoch erklärt die Fluggesellschaft, dass die proaktive Aussetzung der Flüge Reisende im Ausland nicht im Stich lassen, Kosten für Flugzeugverlegungen senken und die Crews vor Verstößen gegen Dienstzeitregelungen schützen soll. Kunden, die an den betroffenen Tagen gebucht haben, werden Rückerstattungen oder Umbuchungen angeboten, sobald der Betrieb wieder aufgenommen wird.
Ein Ausfall würde die erste größere Störung der Winter-Sonnensaison 2025/26 in Kanada bedeuten. Transat befördert einen hohen Anteil an Pauschaltouristen sowie Freunde- und Verwandtenbesuche in die Karibik, nach Mexiko und Europa, weshalb Reiseveranstalter und Hoteliers mit Last-Minute-Stornierungen rechnen. Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen wird geraten, ihre Versicherungen für „arbeitsbedingte Störungen“ zu überprüfen und für die nächste Woche längere Anschlusszeiten einzuplanen.
Langfristig warnen Beobachter, dass Transat – bereits unter finanziellem Druck durch hohe Treibstoffpreise – Marktanteile verlieren könnte, wenn Arbeitskämpfe Passagiere zu Konkurrenten oder ausländischen Fluggesellschaften treiben. Das Ergebnis könnte zudem einen Präzedenzfall für Tarifverhandlungen bei anderen kanadischen Airlines im Jahr 2026 schaffen.
Quelle: Reuters