
Kanadas Bemühungen, die Zahl der temporären Einwanderer zu begrenzen, führten in diesem Jahr zu einem deutlichen Anstieg der zwangsweisen Ausweisungen. Daten der Canada Border Services Agency, analysiert von *Business Standard*, zeigen für 2025 insgesamt 18.969 Abschiebungen, darunter 8.982 formelle Deportationen – die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen 1993.
Der Anstieg fällt mit neuen „Maintained-Status“-Regelungen zusammen, die viele ausländische Arbeitskräfte und Studierende verpflichten, Kanada zu verlassen, wenn ihre Verlängerungsanträge nicht innerhalb von 90 Tagen genehmigt werden. CBSA-Beamte erklärten, dass die verbesserte digitale Abgleichung von Ausreisedaten mit Einwanderungsakten Überziehungen schneller aufdeckt. Ontario und British Columbia machten über die Hälfte aller Ausweisungen aus, was die Konzentration temporärer Bewohner in diesen Provinzen widerspiegelt.
Für Arbeitgeber unterstreicht der Trend die Bedeutung rechtzeitiger Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen und Compliance-Prüfungen. Personalabteilungen mit globalen Mobilitätsprogrammen sollten mit verstärkten Kontrollbesuchen rechnen und Notfallpläne für Schlüsselkräfte ohne gültigen Status bereithalten. Unternehmen, die Personen ohne gültige Genehmigung beschäftigen, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 CAD pro Verstoß gemäß dem Immigration and Refugee Protection Act.
Demografen weisen darauf hin, dass die Ausweisungen zu Kanadas erstem Bevölkerungsrückgang seit 1946 beitrugen; Statistics Canada meldete allein im dritten Quartal einen Nettoverlust von 42.000 Einwohnern. Die Regierung betont, dass strengere Kontrollen notwendig sind, um Platz für höherqualifizierte Daueraufenthalter im Rahmen des Levels Plans 2026-28 zu schaffen.
Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass beschleunigte Abschiebungen internationale Studierende abschrecken und Kanadas Ruf als einladendes Ziel schädigen könnten. Sie fordern eine Ausweitung der Bridging Open Work Permits, um Statuslücken während der Bearbeitung von Daueraufenthaltsanträgen zu vermeiden.
Der Anstieg fällt mit neuen „Maintained-Status“-Regelungen zusammen, die viele ausländische Arbeitskräfte und Studierende verpflichten, Kanada zu verlassen, wenn ihre Verlängerungsanträge nicht innerhalb von 90 Tagen genehmigt werden. CBSA-Beamte erklärten, dass die verbesserte digitale Abgleichung von Ausreisedaten mit Einwanderungsakten Überziehungen schneller aufdeckt. Ontario und British Columbia machten über die Hälfte aller Ausweisungen aus, was die Konzentration temporärer Bewohner in diesen Provinzen widerspiegelt.
Für Arbeitgeber unterstreicht der Trend die Bedeutung rechtzeitiger Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen und Compliance-Prüfungen. Personalabteilungen mit globalen Mobilitätsprogrammen sollten mit verstärkten Kontrollbesuchen rechnen und Notfallpläne für Schlüsselkräfte ohne gültigen Status bereithalten. Unternehmen, die Personen ohne gültige Genehmigung beschäftigen, drohen Bußgelder von bis zu 50.000 CAD pro Verstoß gemäß dem Immigration and Refugee Protection Act.
Demografen weisen darauf hin, dass die Ausweisungen zu Kanadas erstem Bevölkerungsrückgang seit 1946 beitrugen; Statistics Canada meldete allein im dritten Quartal einen Nettoverlust von 42.000 Einwohnern. Die Regierung betont, dass strengere Kontrollen notwendig sind, um Platz für höherqualifizierte Daueraufenthalter im Rahmen des Levels Plans 2026-28 zu schaffen.
Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch, dass beschleunigte Abschiebungen internationale Studierende abschrecken und Kanadas Ruf als einladendes Ziel schädigen könnten. Sie fordern eine Ausweitung der Bridging Open Work Permits, um Statuslücken während der Bearbeitung von Daueraufenthaltsanträgen zu vermeiden.
Quelle: Business Standard
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