
Das Unterhaus hat am 11. Dezember dem Gesetzentwurf C-12, dem Gesetz zur Stärkung des kanadischen Einwanderungssystems und der Grenzkontrollen, in dritter Lesung zugestimmt und das Gesetz mit parteiübergreifender Unterstützung an den Senat weitergeleitet. Das umfassende Gesetz ändert das Zollgesetz dahingehend, dass Vermieter von Grenzkontrollstellen verpflichtet werden, der Canada Border Services Agency (CBSA) kostenfreien Raum zur Verfügung zu stellen, und es gewährt den Beamten neue Befugnisse zur Kontrolle von ausgehenden Waren in Exportlagern.
Zudem werden die Informationsaustauschprotokolle zwischen CBSA und IRCC gesetzlich verankert, was Echtzeit-Updates zum Status von Visumsüberschreitungen und Abschiebebefehlen ermöglicht. Für multinationale Unternehmen, die Waren und Personal über die 49. Breitengrad-Grenze bewegen, ist die wichtigste Neuerung die Einrichtung von „Designated Pre-export Zones“, in denen Exporteure ihre Waren digital abfertigen können, bevor diese die See- oder Luftterminals erreichen – was schnellere Abläufe und weniger kurzfristige Verzögerungen verspricht.
Das Gesetz führt außerdem administrative Geldstrafen für Beförderer ein, die ausländische Staatsangehörige ohne gültige elektronische Reisegenehmigung transportieren, und bringt die Bußgelder damit auf das Niveau der USA und der EU. Beförderer und Reiseverwaltungsunternehmen müssen ihre Compliance-Checklisten aktualisieren, sobald die entsprechenden Vorschriften voraussichtlich Anfang 2026 veröffentlicht werden.
Während Wirtschaftsverbände das Gesetz überwiegend unterstützen, warnen einige Bürgerrechtsorganisationen, dass die erweiterten Exportkontrollbefugnisse auch persönliche elektronische Geräte erfassen könnten. Der Minister für öffentliche Sicherheit hat eine parlamentarische Überprüfung nach dem ersten Jahr der Umsetzung zugesagt.
Vorausgesetzt, der Senat stimmt rechtzeitig zu, treten die meisten Bestimmungen 90 Tage nach der königlichen Zustimmung in Kraft – voraussichtlich im Frühjahr 2026 – was den Teams für Unternehmensmobilität nur wenig Zeit lässt, interne Prozesse und Schulungsmodule für Mitarbeiter anzupassen.
Zudem werden die Informationsaustauschprotokolle zwischen CBSA und IRCC gesetzlich verankert, was Echtzeit-Updates zum Status von Visumsüberschreitungen und Abschiebebefehlen ermöglicht. Für multinationale Unternehmen, die Waren und Personal über die 49. Breitengrad-Grenze bewegen, ist die wichtigste Neuerung die Einrichtung von „Designated Pre-export Zones“, in denen Exporteure ihre Waren digital abfertigen können, bevor diese die See- oder Luftterminals erreichen – was schnellere Abläufe und weniger kurzfristige Verzögerungen verspricht.
Das Gesetz führt außerdem administrative Geldstrafen für Beförderer ein, die ausländische Staatsangehörige ohne gültige elektronische Reisegenehmigung transportieren, und bringt die Bußgelder damit auf das Niveau der USA und der EU. Beförderer und Reiseverwaltungsunternehmen müssen ihre Compliance-Checklisten aktualisieren, sobald die entsprechenden Vorschriften voraussichtlich Anfang 2026 veröffentlicht werden.
Während Wirtschaftsverbände das Gesetz überwiegend unterstützen, warnen einige Bürgerrechtsorganisationen, dass die erweiterten Exportkontrollbefugnisse auch persönliche elektronische Geräte erfassen könnten. Der Minister für öffentliche Sicherheit hat eine parlamentarische Überprüfung nach dem ersten Jahr der Umsetzung zugesagt.
Vorausgesetzt, der Senat stimmt rechtzeitig zu, treten die meisten Bestimmungen 90 Tage nach der königlichen Zustimmung in Kraft – voraussichtlich im Frühjahr 2026 – was den Teams für Unternehmensmobilität nur wenig Zeit lässt, interne Prozesse und Schulungsmodule für Mitarbeiter anzupassen.
Quelle: Parliament of Canada