
Der Airports Council International (ACI) hat am 19. Dezember eine beispiellose Warnung herausgegeben und erklärt, dass der derzeitige Zeitplan für die Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) während der Feiertage „ernsthafte Sicherheitsrisiken“ verursachen könnte. Der Branchenverband berichtete von dreistündigen Warteschlangen bei der manuellen Passkontrolle in Prag, Lissabon und Lanzarote und warnte, dass einige Flughäfen das System während des Weihnachtsansturms abschalten müssten, falls die technischen Probleme anhalten.
Nach dem EES müssen alle Nicht-EU-Reisenden – darunter auch britische und amerikanische Geschäftsreisende – bei der ersten Grenzüberquerung an einer externen Schengen-Außengrenze ab dem 12. Oktober 2025 vier Fingerabdrücke und ein Live-Gesichtsbild abgeben. Der ACI beklagt, dass unzureichende Kioske, instabile WLAN-Verbindungen und Personalmangel die Abfertigungszeiten um 70 % verlängern. Der Flughafen Prag bestätigte, dass derzeit nur 10 % der Passagiere aus Drittstaaten über die Kioske abgefertigt werden – deutlich unter dem Ziel von 35 % bis zum 9. Januar 2026.
Sollte sich die Situation nicht verbessern, befürchten Fluggesellschaften weitreichende Anschlussverluste, Haftungsrisiken im Rahmen der Fürsorgepflicht und zusätzliche Kosten durch unregelmäßige Betriebsabläufe. Einige Airlines verweigern bereits den Verkauf von Verbindungen mit knappen Umsteigezeiten über Prag und Wien. Reiseverantwortliche sollten ihre Winterrouten überprüfen und Reisende auf mögliche Störungen bei der Rückkehr aus den Jahresendferien vorbereiten.
Das tschechische Innenministerium unterstützt den Appell des ACI zu einer schrittweisen Einführung, betont jedoch, dass das Land den April-Termin weiterhin einhalten werde. In der Zwischenzeit könnten Unternehmen ihren Reisenden empfehlen, sofern möglich, die EU-/EWR-Familienkontrollspuren zu nutzen oder über intra-Schengen-Drehkreuze wie Frankfurt oder Amsterdam zu reisen, die bei innergemeinschaftlichen Flügen noch nicht vom EES betroffen sind.
Nach dem EES müssen alle Nicht-EU-Reisenden – darunter auch britische und amerikanische Geschäftsreisende – bei der ersten Grenzüberquerung an einer externen Schengen-Außengrenze ab dem 12. Oktober 2025 vier Fingerabdrücke und ein Live-Gesichtsbild abgeben. Der ACI beklagt, dass unzureichende Kioske, instabile WLAN-Verbindungen und Personalmangel die Abfertigungszeiten um 70 % verlängern. Der Flughafen Prag bestätigte, dass derzeit nur 10 % der Passagiere aus Drittstaaten über die Kioske abgefertigt werden – deutlich unter dem Ziel von 35 % bis zum 9. Januar 2026.
Sollte sich die Situation nicht verbessern, befürchten Fluggesellschaften weitreichende Anschlussverluste, Haftungsrisiken im Rahmen der Fürsorgepflicht und zusätzliche Kosten durch unregelmäßige Betriebsabläufe. Einige Airlines verweigern bereits den Verkauf von Verbindungen mit knappen Umsteigezeiten über Prag und Wien. Reiseverantwortliche sollten ihre Winterrouten überprüfen und Reisende auf mögliche Störungen bei der Rückkehr aus den Jahresendferien vorbereiten.
Das tschechische Innenministerium unterstützt den Appell des ACI zu einer schrittweisen Einführung, betont jedoch, dass das Land den April-Termin weiterhin einhalten werde. In der Zwischenzeit könnten Unternehmen ihren Reisenden empfehlen, sofern möglich, die EU-/EWR-Familienkontrollspuren zu nutzen oder über intra-Schengen-Drehkreuze wie Frankfurt oder Amsterdam zu reisen, die bei innergemeinschaftlichen Flügen noch nicht vom EES betroffen sind.
Quelle: The Independent