
In einer am 21. Dezember 2025 veröffentlichten Warnung mit kontinentweiten Folgen teilte die Europäische Kommission den Mitgliedstaaten mit, dass Georgien seinen visafreien Zugang zum Schengen-Raum verlieren könnte, falls Tiflis den demokratischen „Rückschritt“ nicht umkehrt. Der Bericht – erstmals veröffentlicht von Democracy & Freedom Watch – öffnet die Tür für eine zweistufige Aussetzung, die letztlich von allen georgischen Staatsbürgern die Beantragung von Schengen-Visa verlangen könnte.
Belgien ist seit Inkrafttreten der Visafreiheit im Jahr 2017 zu einem beliebten Ziel für georgische IT-Auftragnehmer und Saisonarbeiter geworden. Die bundesstaatlichen Migrationsstatistiken zeigen einen Anstieg der Kurzaufenthaltsmeldungen von Georgiern um 48 % zwischen 2021 und 2024, vor allem im Logistiksektor in Antwerpen und im Gastgewerbe in Brüssel. Eine Rückkehr zur Visapflicht würde belgischen Arbeitgebern neue administrative Hürden auferlegen – gerade in einer Zeit, in der sie mit Arbeitskräftemangel kämpfen.
Nach dem überarbeiteten EU-Mechanismus zur Visaaussetzung (formell letzten Monat verabschiedet) kann Brüssel nun Maßnahmen ergreifen, wenn ein visafreies Land unzureichende politische Anpassungen zeigt oder hybride Bedrohungsrisiken darstellt. Die Akte der Kommission wirft der georgischen Regierung vor, die Medienfreiheit einzuschränken, „Agentengesetze“ gegen Ausländer zu erlassen und frühere Reformziele zu ignorieren. Die erste Stufe einer Aussetzung würde Inhaber diplomatischer und Dienstpässe betreffen; die zweite Stufe könnte normale Reisende treffen und spontane Geschäftsreisen, Messebesuche sowie Familientourismus stark einschränken.
Belgische Unternehmen, die georgische Mitarbeiter für Ein-Permit-Arbeitserlaubnisse (kombinierte Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis) sponsern, bleiben unberührt. Kurzfristige Einsätze von bis zu 90 Tagen erfordern jedoch Schengen-C-Visa, die bei belgischen Konsulaten in Tiflis oder Ankara beantragt werden müssen. Die Bearbeitungszeiten liegen durchschnittlich bei 15–20 Tagen; in der Hochsaison werden Termine voraussichtlich knapp.
Migrationsberater empfehlen proaktives Handeln: Erfassen Sie Ihre georgischen Reisenden, kalkulieren Sie Visagebühren (€90 Standardtarif) ein, planen Sie ausreichend Vorlaufzeit in Ihren Projekten ein und informieren Sie die Fachvorgesetzten über realistische Starttermine. Sollte die Kommission Anfang 2026 die erste Stufe einleiten, sollten Arbeitgeber auch mögliche Gegenseitigkeitsmaßnahmen Georgiens im Blick behalten, die belgische Geschäftsreisende nach Tiflis betreffen könnten.
Belgien ist seit Inkrafttreten der Visafreiheit im Jahr 2017 zu einem beliebten Ziel für georgische IT-Auftragnehmer und Saisonarbeiter geworden. Die bundesstaatlichen Migrationsstatistiken zeigen einen Anstieg der Kurzaufenthaltsmeldungen von Georgiern um 48 % zwischen 2021 und 2024, vor allem im Logistiksektor in Antwerpen und im Gastgewerbe in Brüssel. Eine Rückkehr zur Visapflicht würde belgischen Arbeitgebern neue administrative Hürden auferlegen – gerade in einer Zeit, in der sie mit Arbeitskräftemangel kämpfen.
Nach dem überarbeiteten EU-Mechanismus zur Visaaussetzung (formell letzten Monat verabschiedet) kann Brüssel nun Maßnahmen ergreifen, wenn ein visafreies Land unzureichende politische Anpassungen zeigt oder hybride Bedrohungsrisiken darstellt. Die Akte der Kommission wirft der georgischen Regierung vor, die Medienfreiheit einzuschränken, „Agentengesetze“ gegen Ausländer zu erlassen und frühere Reformziele zu ignorieren. Die erste Stufe einer Aussetzung würde Inhaber diplomatischer und Dienstpässe betreffen; die zweite Stufe könnte normale Reisende treffen und spontane Geschäftsreisen, Messebesuche sowie Familientourismus stark einschränken.
Belgische Unternehmen, die georgische Mitarbeiter für Ein-Permit-Arbeitserlaubnisse (kombinierte Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis) sponsern, bleiben unberührt. Kurzfristige Einsätze von bis zu 90 Tagen erfordern jedoch Schengen-C-Visa, die bei belgischen Konsulaten in Tiflis oder Ankara beantragt werden müssen. Die Bearbeitungszeiten liegen durchschnittlich bei 15–20 Tagen; in der Hochsaison werden Termine voraussichtlich knapp.
Migrationsberater empfehlen proaktives Handeln: Erfassen Sie Ihre georgischen Reisenden, kalkulieren Sie Visagebühren (€90 Standardtarif) ein, planen Sie ausreichend Vorlaufzeit in Ihren Projekten ein und informieren Sie die Fachvorgesetzten über realistische Starttermine. Sollte die Kommission Anfang 2026 die erste Stufe einleiten, sollten Arbeitgeber auch mögliche Gegenseitigkeitsmaßnahmen Georgiens im Blick behalten, die belgische Geschäftsreisende nach Tiflis betreffen könnten.
Quelle: Democracy & Freedom Watch
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
Alle anzeigen
Die Kanalüberquerungen übersteigen 2025 die Marke von 41.000, während Brüssel verstärkte gemeinsame Patrouillen fordert
Schengen-Umbruch: Zehn europäische Länder verlängern Kontrollen an Binnengrenzen bis Mitte 2026