
Firmenreisemanager erhielten diese Woche ein unerfreuliches Weihnachtsgeschenk. Eine am 24. Dezember von VisaHQ verbreitete Warnung weist darauf hin, dass Passagiere, die zwischen dem 24. und 31. Dezember aus der Schweiz abreisen, mit Sicherheitskontrollen von bis zu drei Stunden an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel rechnen müssen. Zwei Faktoren verursachen diesen Engpass: Streiks im Ausland und die Pilotphase des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der Europäischen Union.
Bodenpersonal am Flughafen London-Luton (easyJet) sowie Kabinencrews an mehreren spanischen Ryanair-Standorten haben gestaffelte Streiks bis zum 29. Dezember angekündigt. Da viele Schweizer Urlauber über diese Drehkreuze reisen, führen dortige Verzögerungen zu längeren Flugzeug-Wendezeiten in der Schweiz, was die Passkontrollen während der Spitzenzeiten zusätzlich belastet. Zürich erwartet die geschäftigste zweiwöchige Periode seit 2019, während Genf Verwaltungspersonal an vorderste Sicherheitsstellen versetzt hat und Basel ein Zelt für zusätzliches Gepäck-Check-in eingerichtet hat.
Der zweite Engpass liegt in der Technik. Obwohl das EES erst Mitte 2026 verpflichtend wird, testen Schweizer Flughäfen bereits die biometrische Erfassung von Drittstaatsangehörigen. VisaHQ schätzt, dass eine manuelle Passstempelung 45 Sekunden dauert, während ein vollständiger Scan von Gesicht und Fingerabdruck im EES bis zu 80 Sekunden in Anspruch nehmen kann – ein Anstieg von etwa 70 Prozent. Besonders Nicht-EU-Bürger auf Kurzstreckengeschäftsreisen müssen daher mit den längsten Wartezeiten rechnen.
VisaHQ empfiehlt Arbeitgebern ein dreigleisiges Vorgehen: 1) Echtzeit-Streikkalender und Verzögerungs-Updates an Reisende weitergeben; 2) Reisen nur mit Handgepäck fördern, um Umleitungen zu erleichtern; 3) vorab prüfen, ob Pässe maschinenlesbar und mindestens sechs Monate gültig sind, damit automatisierte e-Gates genutzt werden können. Zudem weist die Warnung auf verstärkte Stichprobenkontrollen an der südlichen Straßen-Grenze zu Italien hin, die Pendlern im Tessin bis zu 45 Minuten zusätzliche Fahrzeit bringen können.
Obwohl sich die Warteschlangen Anfang Januar voraussichtlich entspannen, warnen Mobilitätsexperten, dass jede weitere EES-Testphase ähnliche Engpässe verursachen wird, bis das System stabil läuft. Unternehmen mit häufig reisenden Mitarbeitern sollten daher ihre Schengen-Visapolitik überprüfen und, wo möglich, Schlüsselpersonen in Trusted-Traveller-Programmen anmelden.
Bodenpersonal am Flughafen London-Luton (easyJet) sowie Kabinencrews an mehreren spanischen Ryanair-Standorten haben gestaffelte Streiks bis zum 29. Dezember angekündigt. Da viele Schweizer Urlauber über diese Drehkreuze reisen, führen dortige Verzögerungen zu längeren Flugzeug-Wendezeiten in der Schweiz, was die Passkontrollen während der Spitzenzeiten zusätzlich belastet. Zürich erwartet die geschäftigste zweiwöchige Periode seit 2019, während Genf Verwaltungspersonal an vorderste Sicherheitsstellen versetzt hat und Basel ein Zelt für zusätzliches Gepäck-Check-in eingerichtet hat.
Der zweite Engpass liegt in der Technik. Obwohl das EES erst Mitte 2026 verpflichtend wird, testen Schweizer Flughäfen bereits die biometrische Erfassung von Drittstaatsangehörigen. VisaHQ schätzt, dass eine manuelle Passstempelung 45 Sekunden dauert, während ein vollständiger Scan von Gesicht und Fingerabdruck im EES bis zu 80 Sekunden in Anspruch nehmen kann – ein Anstieg von etwa 70 Prozent. Besonders Nicht-EU-Bürger auf Kurzstreckengeschäftsreisen müssen daher mit den längsten Wartezeiten rechnen.
VisaHQ empfiehlt Arbeitgebern ein dreigleisiges Vorgehen: 1) Echtzeit-Streikkalender und Verzögerungs-Updates an Reisende weitergeben; 2) Reisen nur mit Handgepäck fördern, um Umleitungen zu erleichtern; 3) vorab prüfen, ob Pässe maschinenlesbar und mindestens sechs Monate gültig sind, damit automatisierte e-Gates genutzt werden können. Zudem weist die Warnung auf verstärkte Stichprobenkontrollen an der südlichen Straßen-Grenze zu Italien hin, die Pendlern im Tessin bis zu 45 Minuten zusätzliche Fahrzeit bringen können.
Obwohl sich die Warteschlangen Anfang Januar voraussichtlich entspannen, warnen Mobilitätsexperten, dass jede weitere EES-Testphase ähnliche Engpässe verursachen wird, bis das System stabil läuft. Unternehmen mit häufig reisenden Mitarbeitern sollten daher ihre Schengen-Visapolitik überprüfen und, wo möglich, Schlüsselpersonen in Trusted-Traveller-Programmen anmelden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News