
Die portugiesischen Gewerkschaften Sitava und STHAA bestätigten am 24. Dezember, dass das Bodenpersonal von SPdH/Menzies am 31. Dezember und 1. Januar streiken wird. Obwohl ein Schiedsgericht „Mindestdienste“ für Notfall-, Militär- und Inselverbindungsflüge angeordnet hat, drohen erhebliche Störungen im regulären Flugverkehr an den Flughäfen Lissabon, Porto, Faro und Madeira.
Für Schweizer Beteiligte kommt der Zeitpunkt ungünstig. Swiss International Air Lines (SWISS) hat an den beiden Streiktagen 13 Flüge von Zürich und Genf nach Lissabon und Porto geplant, viele davon als Zubringer für TAP-Codeshare-Flüge nach Brasilien und Westafrika. Die Reiseveranstalter Hotelplan Suisse und Kuoni melden, dass fast 9.000 Schweizer Urlauber über Silvester in portugiesischen Ferienorten gebucht sind.
Mobilitätsmanager sollten Reisende dazu anhalten, Flugstatus-Apps im Blick zu behalten, wichtige Handgepäckartikel mitzunehmen und für Rückreisen eine 24-Stunden-Pufferzeit einzuplanen. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden Anspruch auf eine Entschädigung von 250 bis 400 Euro, sofern die Fluggesellschaft keine „außergewöhnlichen Umstände“ nachweisen kann. Da der Streik im Voraus angekündigt wurde, wird von den Airlines erwartet, dass sie proaktiv Umbuchungen vornehmen.
Auch Schweizer Exporteure, die auf Luftfracht für Frischwaren und Pharma-Muster angewiesen sind, könnten betroffen sein: Die Kapazität im Frachtraum von Zürich nach Lissabon liegt normalerweise bei etwa 20 Tonnen pro Tag, und die Straßentransporte nach Madrid sind bereits ausgelastet.
Blickt man voraus, läuft die Ausschreibung der Bodenabfertigungslizenz am Flughafen Lissabon – Kernpunkt des Arbeitskonflikts – bis Mai 2026. Sollte SPdH den Zuschlag verlieren, könnten weitere Arbeitskämpfe folgen. Schweizer Unternehmen mit Aktivitäten auf der Iberischen Halbinsel sollten Portugal daher 2026 als potenzielles Reiserisiko im Auge behalten.
Für Schweizer Beteiligte kommt der Zeitpunkt ungünstig. Swiss International Air Lines (SWISS) hat an den beiden Streiktagen 13 Flüge von Zürich und Genf nach Lissabon und Porto geplant, viele davon als Zubringer für TAP-Codeshare-Flüge nach Brasilien und Westafrika. Die Reiseveranstalter Hotelplan Suisse und Kuoni melden, dass fast 9.000 Schweizer Urlauber über Silvester in portugiesischen Ferienorten gebucht sind.
Mobilitätsmanager sollten Reisende dazu anhalten, Flugstatus-Apps im Blick zu behalten, wichtige Handgepäckartikel mitzunehmen und für Rückreisen eine 24-Stunden-Pufferzeit einzuplanen. Nach EU-Verordnung 261 haben Passagiere bei einer Verspätung von mehr als drei Stunden Anspruch auf eine Entschädigung von 250 bis 400 Euro, sofern die Fluggesellschaft keine „außergewöhnlichen Umstände“ nachweisen kann. Da der Streik im Voraus angekündigt wurde, wird von den Airlines erwartet, dass sie proaktiv Umbuchungen vornehmen.
Auch Schweizer Exporteure, die auf Luftfracht für Frischwaren und Pharma-Muster angewiesen sind, könnten betroffen sein: Die Kapazität im Frachtraum von Zürich nach Lissabon liegt normalerweise bei etwa 20 Tonnen pro Tag, und die Straßentransporte nach Madrid sind bereits ausgelastet.
Blickt man voraus, läuft die Ausschreibung der Bodenabfertigungslizenz am Flughafen Lissabon – Kernpunkt des Arbeitskonflikts – bis Mai 2026. Sollte SPdH den Zuschlag verlieren, könnten weitere Arbeitskämpfe folgen. Schweizer Unternehmen mit Aktivitäten auf der Iberischen Halbinsel sollten Portugal daher 2026 als potenzielles Reiserisiko im Auge behalten.
Quelle: Euronews Travel