
Um den bilateralen Reiseverkehr anzukurbeln, hat das chinesische Außenministerium bestätigt, dass Inhaber eines regulären spanischen Reisepasses ab dem 1. Januar 2026 für Aufenthalte von bis zu 15 Tagen visafrei nach Festlandchina einreisen dürfen. Die Visafreiheit – Teil eines einjährigen Pilotprojekts, das auch mehrere andere EU-Staaten umfasst – hebt das bisherige 60-Euro-Touristenvisum (L) sowie das teurere Geschäftsvisum (M) für Kurzreisen auf.
Für spanische Unternehmen mit Lieferketten in Guangdong, Shanghai und Tianjin entfällt damit eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Wochen sowie rund 250 Euro an Konsular- und Kuriergebühren pro Reisendem. Fluggesellschaften wie Iberia und Air China prüfen bereits zusätzliche Flugverbindungen für den Frühjahrsflugplan und rechnen mit einer Erholung auf das Niveau vor der Pandemie.
Auch der Tourismusverband erwartet einen Anstieg der Freizeitreisen: China war vor Covid der zweitgrößte Langstrecken-Auslandsmarkt Spaniens, die Ankünfte sanken jedoch zwischen 2020 und 2023 um 70 %. Eine entsprechende Erleichterung für chinesische Besucher wird derzeit diskutiert, und Hotelketten in Madrid und Barcelona bereiten Mandarin-Sprachpakete vor, bevor das Pilotprojekt im kommenden Herbst evaluiert wird.
Personal- und Global-Mobility-Teams sollten beachten, dass die Visafreiheit nur für touristische und standardmäßige Geschäftsreisen gilt. Technische Arbeitseinsätze, Medienprojekte und Aufenthalte über 15 Tage hinaus erfordern weiterhin die entsprechenden Visa-Kategorien Z, J oder F. Für längere Projekte im Jahr 2026 bleiben die bestehenden Einwanderungsprozesse somit unverzichtbar.
Für spanische Unternehmen mit Lieferketten in Guangdong, Shanghai und Tianjin entfällt damit eine Vorlaufzeit von mindestens zwei Wochen sowie rund 250 Euro an Konsular- und Kuriergebühren pro Reisendem. Fluggesellschaften wie Iberia und Air China prüfen bereits zusätzliche Flugverbindungen für den Frühjahrsflugplan und rechnen mit einer Erholung auf das Niveau vor der Pandemie.
Auch der Tourismusverband erwartet einen Anstieg der Freizeitreisen: China war vor Covid der zweitgrößte Langstrecken-Auslandsmarkt Spaniens, die Ankünfte sanken jedoch zwischen 2020 und 2023 um 70 %. Eine entsprechende Erleichterung für chinesische Besucher wird derzeit diskutiert, und Hotelketten in Madrid und Barcelona bereiten Mandarin-Sprachpakete vor, bevor das Pilotprojekt im kommenden Herbst evaluiert wird.
Personal- und Global-Mobility-Teams sollten beachten, dass die Visafreiheit nur für touristische und standardmäßige Geschäftsreisen gilt. Technische Arbeitseinsätze, Medienprojekte und Aufenthalte über 15 Tage hinaus erfordern weiterhin die entsprechenden Visa-Kategorien Z, J oder F. Für längere Projekte im Jahr 2026 bleiben die bestehenden Einwanderungsprozesse somit unverzichtbar.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News