
Zwei Jahre nach dem Start des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) der Europäischen Union kämpft Spaniens verkehrsreichster Ferienflughafen weiterhin mit Problemen. Reisende am Flughafen Málaga–Costa del Sol berichteten am 26. und 27. Dezember von Wartezeiten an der Passkontrolle von bis zu zwei Stunden, da Grenzbeamte mit Ausfällen der Terminals und Personalmangel zu kämpfen hatten.
Das EES ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen aus Drittstaaten durch eine digitale Erfassung, die biometrische Daten wie Gesichtserkennung und Fingerabdrücke beinhaltet. Die Technologie befindet sich jedoch weiterhin im „Live-Test“-Modus.
Die Fluggesellschaften reagierten schnell: Ryanair verschickte Warn-E-Mails und riet Passagieren, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, während easyJet zusätzliches Personal in der Abflughalle einsetzte, um verspätete Fluggäste durch Fast-Track-Schlangen zu lotsen. Lokale Hoteliers befürchten, dass die negativen Schlagzeilen dem wichtigen Wintersonnenmarkt schaden könnten, der die Auslastung an der Costa del Sol zwischen Januar und März über 70 % hält.
Für Geschäftsreisende bedeuten die chaotischen Zustände unerwartete Kosten. Verpasste Anschlussflüge nach Madrid oder Sevilla führen zu neu ausgestellten Tickets und zusätzlichen Hotelübernachtungen. Mobilitätsteams planen nun längere Zwischenstopps ein. Mehrere multinationale Unternehmen teilten VisaHQ mit, dass sie kurzfristige Meetings vermehrt nach Madrid verlegen – trotz höherer Bodentransportkosten – da der Flughafen Barajas mehr Einwanderungsschalter und spezielle Fast-Track-Bereiche für Firmenkunden bietet.
Das spanische Innenministerium betont, dass die Probleme nur vorübergehend seien und der landesweite Rollout nach dem Dreikönigstag am 6. Januar fortgesetzt werde. Branchenverbände fordern jedoch eine Pause, bis die Hardware zuverlässiger funktioniert. Sollten die Engpässe bis zur Frühjahrsmesse-Saison anhalten, warnen Veranstalter, dass einige Kongresse auf alternative Standorte wie Lissabon oder Dublin ausweichen könnten – was Andalusien wichtige Einnahmen aus dem MICE-Sektor kosten würde.
Das EES ersetzt das manuelle Abstempeln von Pässen aus Drittstaaten durch eine digitale Erfassung, die biometrische Daten wie Gesichtserkennung und Fingerabdrücke beinhaltet. Die Technologie befindet sich jedoch weiterhin im „Live-Test“-Modus.
Die Fluggesellschaften reagierten schnell: Ryanair verschickte Warn-E-Mails und riet Passagieren, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, während easyJet zusätzliches Personal in der Abflughalle einsetzte, um verspätete Fluggäste durch Fast-Track-Schlangen zu lotsen. Lokale Hoteliers befürchten, dass die negativen Schlagzeilen dem wichtigen Wintersonnenmarkt schaden könnten, der die Auslastung an der Costa del Sol zwischen Januar und März über 70 % hält.
Für Geschäftsreisende bedeuten die chaotischen Zustände unerwartete Kosten. Verpasste Anschlussflüge nach Madrid oder Sevilla führen zu neu ausgestellten Tickets und zusätzlichen Hotelübernachtungen. Mobilitätsteams planen nun längere Zwischenstopps ein. Mehrere multinationale Unternehmen teilten VisaHQ mit, dass sie kurzfristige Meetings vermehrt nach Madrid verlegen – trotz höherer Bodentransportkosten – da der Flughafen Barajas mehr Einwanderungsschalter und spezielle Fast-Track-Bereiche für Firmenkunden bietet.
Das spanische Innenministerium betont, dass die Probleme nur vorübergehend seien und der landesweite Rollout nach dem Dreikönigstag am 6. Januar fortgesetzt werde. Branchenverbände fordern jedoch eine Pause, bis die Hardware zuverlässiger funktioniert. Sollten die Engpässe bis zur Frühjahrsmesse-Saison anhalten, warnen Veranstalter, dass einige Kongresse auf alternative Standorte wie Lissabon oder Dublin ausweichen könnten – was Andalusien wichtige Einnahmen aus dem MICE-Sektor kosten würde.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News