
Ein ernüchternder neuer Bericht der spanischen NGO Caminando Fronteras bestätigt, dass zwischen Januar und Mitte Dezember 2025 mindestens 3.090 Männer, Frauen und Kinder auf Seewegen nach Spanien ums Leben gekommen sind. Obwohl die Zahl im Vergleich zu den beispiellosen 10.457 Todesfällen im Jahr 2024 gesunken ist, warnt die Organisation, dass diese scheinbare Verbesserung eine düstere Realität verschleiert: Die immer strengeren, von der EU finanzierten Grenzkontrollen zwingen Menschen zu noch längeren und gefährlicheren Routen.
Der Atlantikkorridor von Westafrika zu den Kanarischen Inseln bleibt der tödlichste Weg mit 1.906 Todesfällen. Ein zweiter Brennpunkt hat sich im westlichen Mittelmeer herausgebildet, wo 1.037 Menschen bei dem kürzeren, aber zunehmend riskanten Weg von Algerien zu den Balearischen Inseln ums Leben kamen. Aktivisten dokumentierten zudem erstmals Boote, die von Guinea aus starten – 1.000 km weiter südlich als die üblichen Abfahrtsorte – was zeigt, wie Schleuser sich ständig an die Kontrolldrucke anpassen.
Während das spanische Innenministerium einen Rückgang der irregulären Ankünfte um 40 % (35.935 Einreisen über See und Land gegenüber mehr als 60.000 im Vorjahr) als Beleg für die Wirksamkeit der Abschreckung feiert, berichtet Caminando Fronteras von zunehmenden Rettungsversagen und Menschenrechtsverletzungen. EU-Mittel haben Mauretanien ermöglicht, viele Abfahrten zu stoppen, doch Überlebende klagen über Erpressung, Inhaftierung und Zurückweisungen nach der Rückkehr.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten beachten, dass Spaniens verschärfte Außengrenzen in Kombination mit der anhaltenden Instabilität in der Sahelzone voraussichtlich auch 2026 hohe Asyl- und humanitäre Fallzahlen mit sich bringen werden. Firmen, die Mitarbeiter auf die Kanarischen Inseln oder die Balearen entsenden, wird empfohlen, Notfallpläne für Hafen-Schließungen und Engpässe bei lokalen Sozialdiensten zu überprüfen.
Der politische Druck nimmt ebenfalls zu. Die rechtsextreme Partei Vox fordert zusätzliche Marineeinsätze, während Menschenrechtsorganisationen einen Wandel von der Abwehr hin zu sicheren und legalen Zugangswegen verlangen. Multinationale Unternehmen sollten Gesetzesinitiativen im Blick behalten, die Unternehmenssponsoring oder humanitäre Visa betreffen könnten.
Der Atlantikkorridor von Westafrika zu den Kanarischen Inseln bleibt der tödlichste Weg mit 1.906 Todesfällen. Ein zweiter Brennpunkt hat sich im westlichen Mittelmeer herausgebildet, wo 1.037 Menschen bei dem kürzeren, aber zunehmend riskanten Weg von Algerien zu den Balearischen Inseln ums Leben kamen. Aktivisten dokumentierten zudem erstmals Boote, die von Guinea aus starten – 1.000 km weiter südlich als die üblichen Abfahrtsorte – was zeigt, wie Schleuser sich ständig an die Kontrolldrucke anpassen.
Während das spanische Innenministerium einen Rückgang der irregulären Ankünfte um 40 % (35.935 Einreisen über See und Land gegenüber mehr als 60.000 im Vorjahr) als Beleg für die Wirksamkeit der Abschreckung feiert, berichtet Caminando Fronteras von zunehmenden Rettungsversagen und Menschenrechtsverletzungen. EU-Mittel haben Mauretanien ermöglicht, viele Abfahrten zu stoppen, doch Überlebende klagen über Erpressung, Inhaftierung und Zurückweisungen nach der Rückkehr.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten beachten, dass Spaniens verschärfte Außengrenzen in Kombination mit der anhaltenden Instabilität in der Sahelzone voraussichtlich auch 2026 hohe Asyl- und humanitäre Fallzahlen mit sich bringen werden. Firmen, die Mitarbeiter auf die Kanarischen Inseln oder die Balearen entsenden, wird empfohlen, Notfallpläne für Hafen-Schließungen und Engpässe bei lokalen Sozialdiensten zu überprüfen.
Der politische Druck nimmt ebenfalls zu. Die rechtsextreme Partei Vox fordert zusätzliche Marineeinsätze, während Menschenrechtsorganisationen einen Wandel von der Abwehr hin zu sicheren und legalen Zugangswegen verlangen. Multinationale Unternehmen sollten Gesetzesinitiativen im Blick behalten, die Unternehmenssponsoring oder humanitäre Visa betreffen könnten.
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