
Die englischsprachige Tageszeitung Euro Weekly News berichtet von wachsender Frustration am Flughafen Málaga-Costa del Sol, da das EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) den Weihnachtsverkehr weiterhin ausbremst. Passagiere veröffentlichten Bilder von zweistündigen Passkontrollschlangen zwischen dem 24. und 27. Dezember, während nur zwei manuelle Kontrollstellen geöffnet waren und mehr als 20 biometrische Terminals ungenutzt blieben.
Auch lokale Politiker sind in die Debatte involviert. Nutzer in sozialen Medien markierten den Bürgermeister von Málaga, Paco de la Torre, und forderten eine Notfallverstärkung des Personals sowie eine vorübergehende Aussetzung der Live-Tests. Ryanair, dessen Basis an der Costa del Sol täglich dutzende Abflüge abwickelt, rät Kunden, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, und passt die Dienstzeiten der Crew an, um Verzögerungen abzufedern.
Die Probleme beschränken sich nicht auf Spanien. Ähnliche Beschwerden gab es aus Berlin und Lissabon, wo die Behörden die EES-Registrierung vorübergehend aussetzten, um Rückstaus abzubauen. Branchenverbände warnen, dass die ungleichmäßige Einführung das Vertrauen der Reisenden untergräbt und den lukrativen Wintersonnenmarkt Spaniens gefährden könnte.
Interessengruppen fordern das spanische Innenministerium auf, Personal- und Hardwareverträge zu überprüfen, bevor das System am 9. Januar auf 35 % biometrische Erfassung hochgefahren wird. Ohne schnelle Lösungen drohen verpasste Anschlussflüge, kostspielige EU261-Entschädigungsforderungen und eine mögliche Verlagerung von Tagungs- und Eventgeschäft zu alternativen Drehkreuzen.
Auch lokale Politiker sind in die Debatte involviert. Nutzer in sozialen Medien markierten den Bürgermeister von Málaga, Paco de la Torre, und forderten eine Notfallverstärkung des Personals sowie eine vorübergehende Aussetzung der Live-Tests. Ryanair, dessen Basis an der Costa del Sol täglich dutzende Abflüge abwickelt, rät Kunden, drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, und passt die Dienstzeiten der Crew an, um Verzögerungen abzufedern.
Die Probleme beschränken sich nicht auf Spanien. Ähnliche Beschwerden gab es aus Berlin und Lissabon, wo die Behörden die EES-Registrierung vorübergehend aussetzten, um Rückstaus abzubauen. Branchenverbände warnen, dass die ungleichmäßige Einführung das Vertrauen der Reisenden untergräbt und den lukrativen Wintersonnenmarkt Spaniens gefährden könnte.
Interessengruppen fordern das spanische Innenministerium auf, Personal- und Hardwareverträge zu überprüfen, bevor das System am 9. Januar auf 35 % biometrische Erfassung hochgefahren wird. Ohne schnelle Lösungen drohen verpasste Anschlussflüge, kostspielige EU261-Entschädigungsforderungen und eine mögliche Verlagerung von Tagungs- und Eventgeschäft zu alternativen Drehkreuzen.
Quelle: Euro Weekly News