
Die Vereinigten Arabischen Emirate starten ins Jahr 2026 mit der bedeutendsten Änderung ihres Kurzzeit-Arbeitserlaubnissystems seit über einem Jahrzehnt. Ein Kabinettsbeschluss vom 1. Januar wandelt das bisherige einmalige Besuchervisum für Arbeitseinsätze – bekannt als Mission-Visum – in eine zweijährige Mehrfacheinreisegenehmigung um.
Laut dem Entwurf der neuen Regelung können ausländische Mitarbeiter künftig bis zu 60 Tage pro Aufenthalt ein- und ausreisen, wobei die Gesamtaufenthaltsdauer innerhalb eines rollierenden 12-Monats-Zeitraums 180 Tage nicht überschreiten darf. Entscheidend ist, dass die Gültigkeit des Visums nun elektronisch mit dem Reisepass des Reisenden verknüpft ist, was eine reibungslose Passage durch die automatischen Grenzkontrollsysteme ohne erneutes Abstempeln oder manuelle Kontrollen bei jeder Einreise ermöglicht.
Eine verpflichtende medizinische Untersuchung muss weiterhin innerhalb von 15 Tagen nach der ersten Einreise erfolgen, Verlängerungen sind jedoch nur alle 24 Monate erforderlich. Experten für Einwanderungsrecht sehen in der Änderung eine Schließung der bisherigen Lücke zwischen den 90-Tage-Mission-Visa und den deutlich teureren zweijährigen Aufenthaltserlaubnissen. Arbeitgeber erhalten damit eine rechtlich sichere Zwischenlösung für Berater, Prüfer, Montage-Teams und andere Spezialisten, die über längere Zeiträume in verschiedenen Projekten in den VAE rotieren müssen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität sind die Einsparungen spürbar: weniger Verlängerungen, kein wiederholtes Abgeben des Reisepasses zur Visastornierung und die Möglichkeit, denselben Mitarbeiter bei mehreren Kunden ohne erneute Beantragung einzusetzen. Das Ministerium für Humanressourcen und Emiratisierung (MoHRE) wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 die ausführenden Bestimmungen veröffentlichen, die Details zu zulässigen Berufen, Gebühren und Pflichten der Sponsoren enthalten. Bis dahin sollten Unternehmen weiterhin mit Einreisevisa für einmalige Einreisen planen, aber Übergangsfristen und Mitarbeiterkommunikation auf eine voraussichtliche Umstellung Mitte des Jahres ausrichten.
Die Reform fügt sich zudem in die umfassendere Digitalisierungsstrategie der VAE im Bereich Einwanderung ein. Da die neue Genehmigung im nationalen Advance Passenger Information System gespeichert wird, können Inhaber künftig direkt durch die automatischen Kontrollsysteme an den Flughäfen Dubai und Abu Dhabi gehen, was die Ankunftsabwicklung auf Sekunden verkürzt. Insgesamt stärken diese Maßnahmen den Ruf der Emirate als den gastfreundlichsten Standort für Arbeitseinsätze im Golf und setzen neue Maßstäbe für konkurrierende regionale Märkte, die noch auf papierbasierte, einmalige Einreisegenehmigungen angewiesen sind.
Laut dem Entwurf der neuen Regelung können ausländische Mitarbeiter künftig bis zu 60 Tage pro Aufenthalt ein- und ausreisen, wobei die Gesamtaufenthaltsdauer innerhalb eines rollierenden 12-Monats-Zeitraums 180 Tage nicht überschreiten darf. Entscheidend ist, dass die Gültigkeit des Visums nun elektronisch mit dem Reisepass des Reisenden verknüpft ist, was eine reibungslose Passage durch die automatischen Grenzkontrollsysteme ohne erneutes Abstempeln oder manuelle Kontrollen bei jeder Einreise ermöglicht.
Eine verpflichtende medizinische Untersuchung muss weiterhin innerhalb von 15 Tagen nach der ersten Einreise erfolgen, Verlängerungen sind jedoch nur alle 24 Monate erforderlich. Experten für Einwanderungsrecht sehen in der Änderung eine Schließung der bisherigen Lücke zwischen den 90-Tage-Mission-Visa und den deutlich teureren zweijährigen Aufenthaltserlaubnissen. Arbeitgeber erhalten damit eine rechtlich sichere Zwischenlösung für Berater, Prüfer, Montage-Teams und andere Spezialisten, die über längere Zeiträume in verschiedenen Projekten in den VAE rotieren müssen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität sind die Einsparungen spürbar: weniger Verlängerungen, kein wiederholtes Abgeben des Reisepasses zur Visastornierung und die Möglichkeit, denselben Mitarbeiter bei mehreren Kunden ohne erneute Beantragung einzusetzen. Das Ministerium für Humanressourcen und Emiratisierung (MoHRE) wird voraussichtlich im ersten Quartal 2026 die ausführenden Bestimmungen veröffentlichen, die Details zu zulässigen Berufen, Gebühren und Pflichten der Sponsoren enthalten. Bis dahin sollten Unternehmen weiterhin mit Einreisevisa für einmalige Einreisen planen, aber Übergangsfristen und Mitarbeiterkommunikation auf eine voraussichtliche Umstellung Mitte des Jahres ausrichten.
Die Reform fügt sich zudem in die umfassendere Digitalisierungsstrategie der VAE im Bereich Einwanderung ein. Da die neue Genehmigung im nationalen Advance Passenger Information System gespeichert wird, können Inhaber künftig direkt durch die automatischen Kontrollsysteme an den Flughäfen Dubai und Abu Dhabi gehen, was die Ankunftsabwicklung auf Sekunden verkürzt. Insgesamt stärken diese Maßnahmen den Ruf der Emirate als den gastfreundlichsten Standort für Arbeitseinsätze im Golf und setzen neue Maßstäbe für konkurrierende regionale Märkte, die noch auf papierbasierte, einmalige Einreisegenehmigungen angewiesen sind.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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