
In seiner Jahresend-Mitteilung vom 31. Dezember 2025 bestätigte das Innenministerium, dass das australische Programm für dauerhafte Migration im Programmjahr 2025-26 bei 185.000 Plätzen bleibt. Rund 70 % dieser Plätze werden erneut dem Fachkräftebereich zugewiesen, womit der bereits 2023 eingeleitete Schwerpunkt auf Talentgewinnung fortgesetzt wird.
Die Behörden nannten drei vorrangige Bereiche: Gesundheits- und Altenpflege, Ingenieurwesen im Bereich erneuerbare Energien sowie fortschrittliche Fertigung. Die aktualisierten Quoten für Nominierungen durch Bundesstaaten und Territorien werden im Februar veröffentlicht, sobald das Australian Bureau of Statistics die überarbeiteten Bevölkerungsprognosen vorlegt. Obwohl die Gesamtobergrenze unverändert bleibt, will die Regierung die Anforderungen an Englischkenntnisse und Gehaltsgrenzen in mehreren Unterkategorien verschärfen, um den Fokus stärker auf Bewerber mit hohem Wert zu legen, so Einwanderungsminister Tony Burke.
Für Arbeitgeber fällt die Botschaft zwiespältig aus: Einerseits sorgt die Planungssicherheit bei den Gesamtzahlen für bessere Personalplanung im kommenden Finanzjahr, andererseits erhöhen die steigenden Mindestgehälter die Einstellungskosten für regionale Krankenhäuser und Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die bereits mit knappen Margen kämpfen. Experten für globale Mobilität sollten sich zudem auf eine strengere Compliance einstellen: Das Ministerium plant eine intensivere Datenabstimmung mit dem australischen Finanzamt und vermehrte gezielte Vor-Ort-Kontrollen.
Das Innenministerium betonte, dass die Verteilung der Plätze zwischen Fachkräften, Familien und Sonderkategorien bei veränderten Arbeitsmarktbedingungen auch im Jahresverlauf angepasst werden kann. Zudem wird erwartet, dass die Regierung bis Juli ein neues „Talent- und Innovations“-Visum vorstellt, das mehrere spezialisierte Wege in einem punktebasierten Verfahren mit schnelleren Bearbeitungszeiten zusammenführt.
Praktische Folgen: Inhaber von Sponsor-Lizenzen sollten ihre Nachweise zur Arbeitsmarktprüfung vor der Veröffentlichung der Quoten im Februar überprüfen. Bewerber, die sich bereits mit temporären Visa in Australien aufhalten, sollten frühzeitig ihre Fachkompetenzbewertungen einreichen, um einer möglichen Punkte-Neuberechnung im Jahresverlauf zuvorzukommen.
Die Behörden nannten drei vorrangige Bereiche: Gesundheits- und Altenpflege, Ingenieurwesen im Bereich erneuerbare Energien sowie fortschrittliche Fertigung. Die aktualisierten Quoten für Nominierungen durch Bundesstaaten und Territorien werden im Februar veröffentlicht, sobald das Australian Bureau of Statistics die überarbeiteten Bevölkerungsprognosen vorlegt. Obwohl die Gesamtobergrenze unverändert bleibt, will die Regierung die Anforderungen an Englischkenntnisse und Gehaltsgrenzen in mehreren Unterkategorien verschärfen, um den Fokus stärker auf Bewerber mit hohem Wert zu legen, so Einwanderungsminister Tony Burke.
Für Arbeitgeber fällt die Botschaft zwiespältig aus: Einerseits sorgt die Planungssicherheit bei den Gesamtzahlen für bessere Personalplanung im kommenden Finanzjahr, andererseits erhöhen die steigenden Mindestgehälter die Einstellungskosten für regionale Krankenhäuser und Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die bereits mit knappen Margen kämpfen. Experten für globale Mobilität sollten sich zudem auf eine strengere Compliance einstellen: Das Ministerium plant eine intensivere Datenabstimmung mit dem australischen Finanzamt und vermehrte gezielte Vor-Ort-Kontrollen.
Das Innenministerium betonte, dass die Verteilung der Plätze zwischen Fachkräften, Familien und Sonderkategorien bei veränderten Arbeitsmarktbedingungen auch im Jahresverlauf angepasst werden kann. Zudem wird erwartet, dass die Regierung bis Juli ein neues „Talent- und Innovations“-Visum vorstellt, das mehrere spezialisierte Wege in einem punktebasierten Verfahren mit schnelleren Bearbeitungszeiten zusammenführt.
Praktische Folgen: Inhaber von Sponsor-Lizenzen sollten ihre Nachweise zur Arbeitsmarktprüfung vor der Veröffentlichung der Quoten im Februar überprüfen. Bewerber, die sich bereits mit temporären Visa in Australien aufhalten, sollten frühzeitig ihre Fachkompetenzbewertungen einreichen, um einer möglichen Punkte-Neuberechnung im Jahresverlauf zuvorzukommen.
Quelle: VisaHQ / SBS