
Die nördliche Region Belgiens hat am 5. Januar das komplett neu gestaltete Single-Permit-Portal in Betrieb genommen und damit die dreijährige Überarbeitung ihres Wirtschaftsmigrationsgesetzes abgeschlossen. Erstmals können Arbeitgeber befristete, innerbetriebliche Versetzungen sowie unbefristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse über ein einziges Dashboard beantragen, das direkt an die nationale Sozialversicherungsdatenbank angebunden ist und eID-Signaturen akzeptiert.
Die neue Plattform ersetzt das bisherige, berüchtigte Flickwerk aus PDF-Formularen, E-Mail-Postfächern und Kurierdiensten, das die Bearbeitungszeiten oft weit über die gesetzlich vorgeschriebenen 60 Tage hinaus verlängerte. Die flämischen Behörden rechnen nach Abschluss der Mitarbeiterschulungen mit einer Zeitersparnis von 20 bis 30 Prozent. Das Upgrade fällt mit Gesetzesänderungen zusammen, die Arbeitsmarkttests für Mangelberufe verkürzen, die Gehaltsschwellenprüfung verschärfen und es Entsandten, die seit fünf Jahren eine Single Permit besitzen, ermöglichen, den Status online in eine unbefristete Erlaubnis umzuwandeln.
Für multinationale Unternehmen hat das unmittelbare finanzielle Auswirkungen. Große Mengen an Erstanträgen im ersten Quartal – bisher ein logistischer Albtraum – können nun in Minuten hochgeladen werden, mit Echtzeitprüfung der Gehälter anhand von Branchenbenchmarks. Das verringert das Risiko unerwarteter Ablehnungen, die Projektstarttermine gefährden könnten. Allerdings müssen Global-Mobility-Manager weiterhin parallele Papierprozesse für die Regionen Brüssel-Hauptstadt und Wallonien aufrechterhalten, die noch auf Papierakten setzen; die Bundesregierung plant, die anderen Regionen innerhalb von 18 Monaten auf dieselbe IT-Plattform umzustellen.
Erste Nutzer berichten von einer Lernkurve: unscharfe Scans werden automatisch abgelehnt, und jeder Firmenvertreter muss sich mit einer belgischen eID oder einem Itsme-Konto authentifizieren. Berater empfehlen, für Anträge im Januar mehr Vorlaufzeit einzuplanen und interne „Portal-Trainings-Sprints“ für die Personalabteilung zu organisieren.
Dennoch sind sich alle Beteiligten einig, dass das System Belgien dem EU-Ziel einer vollständig digitalen Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen bis 2030 näherbringt und Flandern im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte in den Bereichen KI, Biotechnologie und grüne Technologien stärkt.
Die neue Plattform ersetzt das bisherige, berüchtigte Flickwerk aus PDF-Formularen, E-Mail-Postfächern und Kurierdiensten, das die Bearbeitungszeiten oft weit über die gesetzlich vorgeschriebenen 60 Tage hinaus verlängerte. Die flämischen Behörden rechnen nach Abschluss der Mitarbeiterschulungen mit einer Zeitersparnis von 20 bis 30 Prozent. Das Upgrade fällt mit Gesetzesänderungen zusammen, die Arbeitsmarkttests für Mangelberufe verkürzen, die Gehaltsschwellenprüfung verschärfen und es Entsandten, die seit fünf Jahren eine Single Permit besitzen, ermöglichen, den Status online in eine unbefristete Erlaubnis umzuwandeln.
Für multinationale Unternehmen hat das unmittelbare finanzielle Auswirkungen. Große Mengen an Erstanträgen im ersten Quartal – bisher ein logistischer Albtraum – können nun in Minuten hochgeladen werden, mit Echtzeitprüfung der Gehälter anhand von Branchenbenchmarks. Das verringert das Risiko unerwarteter Ablehnungen, die Projektstarttermine gefährden könnten. Allerdings müssen Global-Mobility-Manager weiterhin parallele Papierprozesse für die Regionen Brüssel-Hauptstadt und Wallonien aufrechterhalten, die noch auf Papierakten setzen; die Bundesregierung plant, die anderen Regionen innerhalb von 18 Monaten auf dieselbe IT-Plattform umzustellen.
Erste Nutzer berichten von einer Lernkurve: unscharfe Scans werden automatisch abgelehnt, und jeder Firmenvertreter muss sich mit einer belgischen eID oder einem Itsme-Konto authentifizieren. Berater empfehlen, für Anträge im Januar mehr Vorlaufzeit einzuplanen und interne „Portal-Trainings-Sprints“ für die Personalabteilung zu organisieren.
Dennoch sind sich alle Beteiligten einig, dass das System Belgien dem EU-Ziel einer vollständig digitalen Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen bis 2030 näherbringt und Flandern im Wettbewerb um hochqualifizierte Fachkräfte in den Bereichen KI, Biotechnologie und grüne Technologien stärkt.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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