
Die flämische Region Belgiens hat das komplett neu gestaltete Online-Portal „Single-Permit“ freigeschaltet – die bislang ehrgeizigste Modernisierung des wirtschaftlichen Migrationssystems des Landes seit der Übertragung der Arbeitserlaubnisbefugnisse an die Regionen im Jahr 2014. Die Plattform ging am 4. Januar 2026 nach monatelangen Belastungstests stillschweigend online und fällt mit Gesetzesänderungen zusammen, die am Neujahrstag in Kraft traten.
Was ändert sich für Arbeitgeber? Personal- und Global-Mobility-Teams können nun befristete Genehmigungen, innerbetriebliche Versetzungen (ICT) **und erstmals auch unbefristete Single Permits** über ein einziges Dashboard beantragen – ohne den bisherigen Aufwand mit Papierformularen, PDF-E-Mail-Postfächern und persönlichen Terminen. Das Portal ist direkt mit der belgischen Sozialversicherungsdatenbank (Crossroads Bank for Social Security) verbunden, was eine Echtzeit-Überprüfung der Gehaltsschwellen ermöglicht und doppelte Dateneingaben überflüssig macht. Elektronische ID-Signaturen werden im gesamten Prozess akzeptiert, wodurch Kurierkosten entfallen und die Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt werden.
Das Upgrade sorgt zudem für eine Harmonisierung der Verfahren in ganz Belgien. Brüssel, Wallonien und die Deutschsprachige Gemeinschaft betreiben zwar weiterhin eigene Portale, haben aber bestätigt, dass sie innerhalb von 18 Monaten auf dieselbe Backend-Lösung umsteigen werden. Damit erhalten multinationale Unternehmen endlich eine einheitliche, durchgängige digitale Anlaufstelle, vergleichbar mit dem IND in den Niederlanden oder dem Employment Permit Online System in Irland.
Neben der Vereinfachung gibt es auch Verschärfungen: Für mittelqualifizierte Berufe, die nicht mehr auf der Mangelberufsliste Flanderns stehen, müssen Arbeitgeber nun ein Bruttojahresgehalt von 43.396 € (plus 4 %) nachweisen oder eine umfassende neunwöchige EU-weite Rekrutierung vorlegen. Diese Änderungen sollen Unternehmen zu höherwertigen Stellen bewegen und gleichzeitig den heimischen Arbeitsmarkt in Niedriglohnsektoren schützen.
Praktische Hinweise: Da das System am 1. Januar offline war, warnen die Behörden vor einem kleinen Rückstau und empfehlen, Browser-Caches zu leeren und neue eID-Zertifikate zu verwenden, um „Black-Screen“-Fehler beim Login zu vermeiden. Die angestrebte Bearbeitungszeit bleibt bei 60 Tagen, doch aufgrund der Umstellung sind Verzögerungen im Januar wahrscheinlich. Unternehmen mit Starttermin im März sollten daher umgehend Anträge stellen.
Was ändert sich für Arbeitgeber? Personal- und Global-Mobility-Teams können nun befristete Genehmigungen, innerbetriebliche Versetzungen (ICT) **und erstmals auch unbefristete Single Permits** über ein einziges Dashboard beantragen – ohne den bisherigen Aufwand mit Papierformularen, PDF-E-Mail-Postfächern und persönlichen Terminen. Das Portal ist direkt mit der belgischen Sozialversicherungsdatenbank (Crossroads Bank for Social Security) verbunden, was eine Echtzeit-Überprüfung der Gehaltsschwellen ermöglicht und doppelte Dateneingaben überflüssig macht. Elektronische ID-Signaturen werden im gesamten Prozess akzeptiert, wodurch Kurierkosten entfallen und die Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt werden.
Das Upgrade sorgt zudem für eine Harmonisierung der Verfahren in ganz Belgien. Brüssel, Wallonien und die Deutschsprachige Gemeinschaft betreiben zwar weiterhin eigene Portale, haben aber bestätigt, dass sie innerhalb von 18 Monaten auf dieselbe Backend-Lösung umsteigen werden. Damit erhalten multinationale Unternehmen endlich eine einheitliche, durchgängige digitale Anlaufstelle, vergleichbar mit dem IND in den Niederlanden oder dem Employment Permit Online System in Irland.
Neben der Vereinfachung gibt es auch Verschärfungen: Für mittelqualifizierte Berufe, die nicht mehr auf der Mangelberufsliste Flanderns stehen, müssen Arbeitgeber nun ein Bruttojahresgehalt von 43.396 € (plus 4 %) nachweisen oder eine umfassende neunwöchige EU-weite Rekrutierung vorlegen. Diese Änderungen sollen Unternehmen zu höherwertigen Stellen bewegen und gleichzeitig den heimischen Arbeitsmarkt in Niedriglohnsektoren schützen.
Praktische Hinweise: Da das System am 1. Januar offline war, warnen die Behörden vor einem kleinen Rückstau und empfehlen, Browser-Caches zu leeren und neue eID-Zertifikate zu verwenden, um „Black-Screen“-Fehler beim Login zu vermeiden. Die angestrebte Bearbeitungszeit bleibt bei 60 Tagen, doch aufgrund der Umstellung sind Verzögerungen im Januar wahrscheinlich. Unternehmen mit Starttermin im März sollten daher umgehend Anträge stellen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
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