
Temperaturen auf dem Schweizer Mittelland sanken in der Nacht auf den 8. Januar auf unter –10 °C, was die Bodenmannschaften am Flughafen Zürich zwang, vor Tagesanbruch mehr als 100 Flugzeuge zu enteisen – dreimal so viele wie im saisonalen Durchschnitt. Ein einfaches Enteisungsspray dauert vier Minuten, doch schneebedeckte Tragflächen können den Vorgang auf bis zu eine halbe Stunde verlängern, wodurch die Abflugzeiten gegen die strenge Nachtsperre um 23:00 Uhr gedrängt werden.
Die Flughafen Zürich AG meldet derzeit stabile Abläufe, könnte aber außergewöhnliche Spätabflüge genehmigen, falls Langstreckenflüge Verspätung haben. SWISS und Lufthansa haben ihre Kulanzregelungen bei schlechtem Wetter aktiviert, die eine kostenlose Umbuchung bei Verzögerungen von mehr als zwei Stunden ermöglichen.
Auch die Frachtbranche zeigt sich besorgt. Pharmaexporteure warnen, dass lange Wartezeiten auf dem Rollfeld die passive Kühlkette gefährden können; einige haben daher auf aktive Container umgestellt oder leiten Sendungen über Mailand-Malpensa um, wo die Temperaturen milder sind. Anbieter von Reiserisiken haben den Betriebsstatus in Zürich von „grün“ auf „gelb“ hochgestuft und empfehlen Führungskräften, wenn möglich auf virtuelle Meetings auszuweichen.
Wettermodelle prognostizieren nach dem 10. Januar eine leichte Erwärmung, doch Mobilitätsmanager sollten enge Abendanschlüsse an den Partnerdrehkreuzen Frankfurt, München und Wien meiden, die von derselben arktischen Luftmasse betroffen sind. Reisende sollten zudem prüfen, ob ihre Schengen-Visa bei kurzfristigen Umleitungen mit Übernachtungen weiterhin gültig sind.
Die Flughafen Zürich AG meldet derzeit stabile Abläufe, könnte aber außergewöhnliche Spätabflüge genehmigen, falls Langstreckenflüge Verspätung haben. SWISS und Lufthansa haben ihre Kulanzregelungen bei schlechtem Wetter aktiviert, die eine kostenlose Umbuchung bei Verzögerungen von mehr als zwei Stunden ermöglichen.
Auch die Frachtbranche zeigt sich besorgt. Pharmaexporteure warnen, dass lange Wartezeiten auf dem Rollfeld die passive Kühlkette gefährden können; einige haben daher auf aktive Container umgestellt oder leiten Sendungen über Mailand-Malpensa um, wo die Temperaturen milder sind. Anbieter von Reiserisiken haben den Betriebsstatus in Zürich von „grün“ auf „gelb“ hochgestuft und empfehlen Führungskräften, wenn möglich auf virtuelle Meetings auszuweichen.
Wettermodelle prognostizieren nach dem 10. Januar eine leichte Erwärmung, doch Mobilitätsmanager sollten enge Abendanschlüsse an den Partnerdrehkreuzen Frankfurt, München und Wien meiden, die von derselben arktischen Luftmasse betroffen sind. Reisende sollten zudem prüfen, ob ihre Schengen-Visa bei kurzfristigen Umleitungen mit Übernachtungen weiterhin gültig sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News