
Der größte Flughafen Spaniens verschärft die Sicherheitsmaßnahmen nach einem Anstieg von Obdachlosen, die nachts in den Terminals übernachten.
AENA informierte das Personal am 18. Januar, dass ab Mittwoch der Zugang zum Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas zwischen 21:00 und 05:00 Uhr nur noch Passagieren und deren unmittelbaren Begleitpersonen gestattet wird. Insgesamt 22 zusätzliche private Sicherheitskräfte werden an den Haupteingängen die Bordkarten kontrollieren und die Nationalpolizei rufen, falls sich Nicht-Reisende weigern, das Gebäude zu verlassen.
Der Betreiber betont, dass es sich nicht um eine vollständige Schließung handelt; Flüge, Dienstleistungen auf der Landseite und der Passagierfluss für Anschlussflüge laufen wie gewohnt weiter. Die Gewerkschaft UGT stellt jedoch die rechtliche Grundlage für die Zugangskontrolle durch private Sicherheitskräfte in einer öffentlichen Einrichtung infrage und deutet eine mögliche Beschwerde bei der privaten Sicherheitsabteilung des Innenministeriums an.
Für Geschäftsreisende bedeutet dies vor allem eine Änderung im Ablauf. Abflüge spätabends oder Ankünfte frühmorgens erfordern einen Nachweis der Reise, um das Gebäude betreten zu dürfen, und Begleitpersonen müssen möglicherweise draußen warten. Manager für globale Mobilität sollten ihre Mitarbeiter – insbesondere solche mit viel Gepäck oder Familien – darauf hinweisen, mehr Zeit am Abholbereich einzuplanen, bis sich die neue Regelung eingespielt hat.
Der Vorfall verdeutlicht auch größere soziale Herausforderungen. NGOs berichten, dass der chronische Wohnungsmangel in Madrid immer mehr Obdachlose dazu zwingt, Schutz in Verkehrsknotenpunkten zu suchen; Airlines hingegen warnen, dass unbeaufsichtigte Schläfer Sicherheitsrisiken bergen und die Integrität der Schengen-Grenzen erschweren. Ob Barajas zum Modellfall für ähnliche Einschränkungen an den Flughäfen Barcelona El Prat oder Málaga-Costa del Sol wird, hängt davon ab, wie gut die nächtlichen Kontrollen humanitäre Anliegen mit der operativen Sicherheit in Einklang bringen können.
AENA informierte das Personal am 18. Januar, dass ab Mittwoch der Zugang zum Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas zwischen 21:00 und 05:00 Uhr nur noch Passagieren und deren unmittelbaren Begleitpersonen gestattet wird. Insgesamt 22 zusätzliche private Sicherheitskräfte werden an den Haupteingängen die Bordkarten kontrollieren und die Nationalpolizei rufen, falls sich Nicht-Reisende weigern, das Gebäude zu verlassen.
Der Betreiber betont, dass es sich nicht um eine vollständige Schließung handelt; Flüge, Dienstleistungen auf der Landseite und der Passagierfluss für Anschlussflüge laufen wie gewohnt weiter. Die Gewerkschaft UGT stellt jedoch die rechtliche Grundlage für die Zugangskontrolle durch private Sicherheitskräfte in einer öffentlichen Einrichtung infrage und deutet eine mögliche Beschwerde bei der privaten Sicherheitsabteilung des Innenministeriums an.
Für Geschäftsreisende bedeutet dies vor allem eine Änderung im Ablauf. Abflüge spätabends oder Ankünfte frühmorgens erfordern einen Nachweis der Reise, um das Gebäude betreten zu dürfen, und Begleitpersonen müssen möglicherweise draußen warten. Manager für globale Mobilität sollten ihre Mitarbeiter – insbesondere solche mit viel Gepäck oder Familien – darauf hinweisen, mehr Zeit am Abholbereich einzuplanen, bis sich die neue Regelung eingespielt hat.
Der Vorfall verdeutlicht auch größere soziale Herausforderungen. NGOs berichten, dass der chronische Wohnungsmangel in Madrid immer mehr Obdachlose dazu zwingt, Schutz in Verkehrsknotenpunkten zu suchen; Airlines hingegen warnen, dass unbeaufsichtigte Schläfer Sicherheitsrisiken bergen und die Integrität der Schengen-Grenzen erschweren. Ob Barajas zum Modellfall für ähnliche Einschränkungen an den Flughäfen Barcelona El Prat oder Málaga-Costa del Sol wird, hängt davon ab, wie gut die nächtlichen Kontrollen humanitäre Anliegen mit der operativen Sicherheit in Einklang bringen können.
Quelle: Infobae España
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