
Belgiens drei Regionen – Brüssel-Hauptstadt, Wallonien und Flandern – starten ins Jahr 2026 mit einer deutlichen, inflationsbedingten Anhebung der Mindestgehälter, die ausländische Arbeitnehmer für eine belgische Arbeitserlaubnis verdienen müssen. Brüssel veröffentlichte am 18. Januar seine neue Gehaltsskala, die die Schwelle für hochqualifizierte Fachkräfte auf 3.703,44 € brutto pro Monat (ca. 44.441 € jährlich) festlegt, für Führungskräfte auf 6.647,20 € und für Inhaber der EU Blue Card auf 4.748 €. Wallonien gab gleichzeitig Jahreswerte von 53.220 € für hochqualifizierte Mitarbeiter, 42.576 € für Juniorentsandte unter 30 Jahren und 88.790 € für Führungskräfte bekannt, während Flandern in den kommenden Tagen voraussichtlich vergleichbare Zahlen bestätigen wird.
Der automatische Indexierungsmechanismus sorgt dafür, dass die Mindestgehaltsgrenzen mit den Lebenshaltungskosten in Belgien steigen. Für Personal- und Global-Mobility-Teams hat das sofortige Auswirkungen: Arbeitsverträge und Budgetmodelle, die Ende 2025 mit den alten Gehältern abgeschlossen wurden, müssen nun angepasst werden. Die regionalen Einwanderungsportale beginnen bereits, Anträge mit veralteten Gehaltsangaben zu markieren. Jede ab dem 1. Januar eingereichte Bewerbung, die auch nur wenige Euro unter der neuen Grenze liegt, riskiert, als unzulässig abgelehnt zu werden.
Bestehende Arbeitserlaubnisse behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf, doch bei Verlängerungen müssen die neuen Gehaltsanforderungen erfüllt werden. Visa-Berater warnen, dass einige Online-Formulare noch nicht aktualisiert sind; bis dahin sollten Antragsteller ein Begleitschreiben beifügen, das ausdrücklich die Gehaltsschwellen für 2026 nennt, um teure Nachforderungen zu vermeiden.
Mittelfristig hebt die Erhöhung Belgien bei den Kosten für Fachkräfte im mittleren Niveau über Frankreich und die Niederlande, bleibt aber für Führungskräfte günstiger als Luxemburg und Teile Deutschlands. Unternehmen, die Programme für Hochschulabsolventen oder Rotationen planen, überdenken bereits ihre Personalpläne und erwägen Gehaltszuschläge oder längere Einsatzzeiten, um die Budgetbelastung abzufedern.
Praktische Tipps für Arbeitgeber sind unter anderem, sofortige Gehaltszusatzvereinbarungen für Starttermine im zweiten Quartal auszustellen, die Shadow-Payroll-Systeme zu aktualisieren, damit Brutto-Netto-Berechnungen die höheren Mindestgehälter berücksichtigen, und Recruiter darauf hinzuweisen, dass Juniorentsandte ohne zusätzliche Zulagen möglicherweise nicht mehr die Voraussetzungen erfüllen.
Der automatische Indexierungsmechanismus sorgt dafür, dass die Mindestgehaltsgrenzen mit den Lebenshaltungskosten in Belgien steigen. Für Personal- und Global-Mobility-Teams hat das sofortige Auswirkungen: Arbeitsverträge und Budgetmodelle, die Ende 2025 mit den alten Gehältern abgeschlossen wurden, müssen nun angepasst werden. Die regionalen Einwanderungsportale beginnen bereits, Anträge mit veralteten Gehaltsangaben zu markieren. Jede ab dem 1. Januar eingereichte Bewerbung, die auch nur wenige Euro unter der neuen Grenze liegt, riskiert, als unzulässig abgelehnt zu werden.
Bestehende Arbeitserlaubnisse behalten ihre Gültigkeit bis zum Ablauf, doch bei Verlängerungen müssen die neuen Gehaltsanforderungen erfüllt werden. Visa-Berater warnen, dass einige Online-Formulare noch nicht aktualisiert sind; bis dahin sollten Antragsteller ein Begleitschreiben beifügen, das ausdrücklich die Gehaltsschwellen für 2026 nennt, um teure Nachforderungen zu vermeiden.
Mittelfristig hebt die Erhöhung Belgien bei den Kosten für Fachkräfte im mittleren Niveau über Frankreich und die Niederlande, bleibt aber für Führungskräfte günstiger als Luxemburg und Teile Deutschlands. Unternehmen, die Programme für Hochschulabsolventen oder Rotationen planen, überdenken bereits ihre Personalpläne und erwägen Gehaltszuschläge oder längere Einsatzzeiten, um die Budgetbelastung abzufedern.
Praktische Tipps für Arbeitgeber sind unter anderem, sofortige Gehaltszusatzvereinbarungen für Starttermine im zweiten Quartal auszustellen, die Shadow-Payroll-Systeme zu aktualisieren, damit Brutto-Netto-Berechnungen die höheren Mindestgehälter berücksichtigen, und Recruiter darauf hinzuweisen, dass Juniorentsandte ohne zusätzliche Zulagen möglicherweise nicht mehr die Voraussetzungen erfüllen.
Quelle: VisaHQ – Global Mobility News