
Das Vereinigte Königreich hat stillschweigend eine der bedeutendsten Änderungen der Einwanderungsregeln in der Post-Brexit-Ära eingeführt. Ab dem 8. Januar 2026 müssen Erstbewerber für die Visa-Kategorien Skilled Worker, Scale-Up und High-Potential Individual Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (CEFR) nachweisen – etwa dem Niveau der A-Levels – statt wie bisher dem B1-„Intermediate“-Niveau, das seit 2020 gilt. Diese Änderung, bestätigt im Statement of Changes des Innenministeriums vom Oktober 2025, trat letzte Woche rechtlich in Kraft, wird aber erst jetzt von Personalabteilungen und Recruitern verarbeitet.
Gleichzeitig stieg die Immigration Skills Charge (ISC), die Arbeitgeber für jedes Jahr eines Visums zahlen, Ende Dezember um 32 Prozent auf 1.320 Pfund pro gesponsertem Arbeitnehmer bei mittelgroßen und großen Unternehmen. Damit übersteigen die Vorlaufkosten für die Ausstellung eines fünfjährigen Certificate of Sponsorship bei einem mittelständischen Unternehmen 6.500 Pfund – noch ohne Anwaltskosten oder die Immigration Health Surcharge.
Die Regierung argumentiert, dass die höhere Sprachanforderung die Integration am Arbeitsplatz beschleunigen und Ausbeutung in geringqualifizierten Jobs eindämmen soll. Kritiker warnen jedoch, dass dies die Talentpipeline in ohnehin schon unter Fachkräftemangel leidenden Branchen wie Gesundheitswesen, Gastgewerbe und Logistik weiter verknappen könnte, da die B2-Prüfungen anspruchsvoller, teurer und an weniger Testzentren weltweit verfügbar sind. Kleine und mittlere Unternehmen, die oft Nischenpositionen besetzen, befürchten, dass die gestiegene ISC zu schwierigen Personalentscheidungen führt, gerade jetzt, wo die britische Wirtschaft nach der Inflation wieder an Fahrt gewinnen will.
Die praktischen Folgen sind unmittelbar spürbar. Arbeitgeber müssen Stellenanzeigen anpassen, Musterangebote von „B1“ auf „B2“ umstellen und mehr Vorlaufzeit einplanen, damit Bewerber Secure English Language Tests buchen können, die oft Wochen im Voraus ausgebucht sind. Multinationale Unternehmen sollten ihre globalen Mobilitätsrichtlinien überprüfen, um zu entscheiden, ob sie Englischunterricht oder Tests für Entsandte finanzieren. Wird das B2-Niveau nicht erfüllt, droht eine automatische Visumsablehnung oder im schlimmsten Fall ein Verstoß gegen die Sponsor-Lizenzauflagen.
Blickt man voraus, erwarten Einwanderungsberater, dass die höhere Englischanforderung ab April 2026 auch auf Anträge für eine dauerhafte Niederlassung (ILR) ausgeweitet wird – im Einklang mit der „earned settlement“-Konsultation der Regierung. Unternehmen, die stark auf innerbetriebliche Versetzungen oder Absolventeneinstellungen setzen, wird daher geraten, die neue Sprachvorgabe jetzt über den gesamten Mobilitätszyklus hinweg zu planen, statt später in Zeitnot zu geraten.
Gleichzeitig stieg die Immigration Skills Charge (ISC), die Arbeitgeber für jedes Jahr eines Visums zahlen, Ende Dezember um 32 Prozent auf 1.320 Pfund pro gesponsertem Arbeitnehmer bei mittelgroßen und großen Unternehmen. Damit übersteigen die Vorlaufkosten für die Ausstellung eines fünfjährigen Certificate of Sponsorship bei einem mittelständischen Unternehmen 6.500 Pfund – noch ohne Anwaltskosten oder die Immigration Health Surcharge.
Die Regierung argumentiert, dass die höhere Sprachanforderung die Integration am Arbeitsplatz beschleunigen und Ausbeutung in geringqualifizierten Jobs eindämmen soll. Kritiker warnen jedoch, dass dies die Talentpipeline in ohnehin schon unter Fachkräftemangel leidenden Branchen wie Gesundheitswesen, Gastgewerbe und Logistik weiter verknappen könnte, da die B2-Prüfungen anspruchsvoller, teurer und an weniger Testzentren weltweit verfügbar sind. Kleine und mittlere Unternehmen, die oft Nischenpositionen besetzen, befürchten, dass die gestiegene ISC zu schwierigen Personalentscheidungen führt, gerade jetzt, wo die britische Wirtschaft nach der Inflation wieder an Fahrt gewinnen will.
Die praktischen Folgen sind unmittelbar spürbar. Arbeitgeber müssen Stellenanzeigen anpassen, Musterangebote von „B1“ auf „B2“ umstellen und mehr Vorlaufzeit einplanen, damit Bewerber Secure English Language Tests buchen können, die oft Wochen im Voraus ausgebucht sind. Multinationale Unternehmen sollten ihre globalen Mobilitätsrichtlinien überprüfen, um zu entscheiden, ob sie Englischunterricht oder Tests für Entsandte finanzieren. Wird das B2-Niveau nicht erfüllt, droht eine automatische Visumsablehnung oder im schlimmsten Fall ein Verstoß gegen die Sponsor-Lizenzauflagen.
Blickt man voraus, erwarten Einwanderungsberater, dass die höhere Englischanforderung ab April 2026 auch auf Anträge für eine dauerhafte Niederlassung (ILR) ausgeweitet wird – im Einklang mit der „earned settlement“-Konsultation der Regierung. Unternehmen, die stark auf innerbetriebliche Versetzungen oder Absolventeneinstellungen setzen, wird daher geraten, die neue Sprachvorgabe jetzt über den gesamten Mobilitätszyklus hinweg zu planen, statt später in Zeitnot zu geraten.
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