
Die australische Bundesopposition hat das Thema Migration fest auf die politische Agenda gesetzt und einen Vorschlag vorgelegt, das Programm für dauerhafte Migration von derzeit 185.000 auf 140.000 Plätze im ersten Jahr einer Koalitionsregierung zu reduzieren. Der migrationspolitische Sprecher Dan Tehan erklärte gegenüber ABC Radio National, dass der größte Teil der Kürzung im Bereich der Fachkräfte erfolgen werde, mit einem Rückgang um 45.000 Plätze, während die humanitären Aufnahmezahlen auf den langfristigen Durchschnitt von 13.750 zurückgeführt würden. Oppositionsführer Peter Dutton bestätigte das Ziel bei einer Pressekonferenz am Freitag, den 24. Januar, in Hobart. (sbs.com.au)
Der Plan sieht vor, die Aufnahmequote innerhalb von vier Jahren auf 160.000 zu erhöhen, gleichzeitig aber die Nettozuwanderung durch Einschränkungen bei der Aufnahme von ausländischen Studierenden, strengere Regelungen für Graduate-Visa und verstärkte Kontrollen zur Verhinderung von „Visa-Hopping“ zu begrenzen. Familien- und Elternvisa sollen auf dem aktuellen Niveau bleiben. (sbs.com.au)
Wirtschaftsverbände warnten umgehend, dass eine starke Kürzung der Fachkräfteplätze die Arbeitskräftemängel in den Bereichen Bau, Altenpflege und Gastgewerbe verschärfen könnte – Sektoren, die die Opposition als Priorität nennt. Der Vorschlag steht zudem im Widerspruch zu den Prognosen des Finanzministeriums, die von einer höheren Migration ausgehen, um die alternde Erwerbsbevölkerung zu stabilisieren. (sbs.com.au)
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies vor allem eines: Unsicherheit. Unternehmenssponsoren könnten mit weniger Nominierungsplätzen, längeren Wartezeiten und einer strengeren Prüfung echter Fachkräftemängel rechnen. Firmen, die Expatriate-Einsätze in Australien planen, sollten ihre Anträge beschleunigen, bevor eine Obergrenze in Kraft tritt, oder wo möglich auf kurzfristige Temporary Work (Short-Stay Specialist) Visa ausweichen.
Die Haltung der Opposition markiert eine klare Weggabelung vor der nächsten Bundestagswahl. Arbeitgeber mit wichtigen Projekten oder Verlagerungen ins australische Head Office sollten sowohl eine strengere Obergrenze für Fachkräfte als auch intensivere Compliance-Prüfungen einplanen, falls die Koalition an die Macht kommt.
Der Plan sieht vor, die Aufnahmequote innerhalb von vier Jahren auf 160.000 zu erhöhen, gleichzeitig aber die Nettozuwanderung durch Einschränkungen bei der Aufnahme von ausländischen Studierenden, strengere Regelungen für Graduate-Visa und verstärkte Kontrollen zur Verhinderung von „Visa-Hopping“ zu begrenzen. Familien- und Elternvisa sollen auf dem aktuellen Niveau bleiben. (sbs.com.au)
Wirtschaftsverbände warnten umgehend, dass eine starke Kürzung der Fachkräfteplätze die Arbeitskräftemängel in den Bereichen Bau, Altenpflege und Gastgewerbe verschärfen könnte – Sektoren, die die Opposition als Priorität nennt. Der Vorschlag steht zudem im Widerspruch zu den Prognosen des Finanzministeriums, die von einer höheren Migration ausgehen, um die alternde Erwerbsbevölkerung zu stabilisieren. (sbs.com.au)
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies vor allem eines: Unsicherheit. Unternehmenssponsoren könnten mit weniger Nominierungsplätzen, längeren Wartezeiten und einer strengeren Prüfung echter Fachkräftemängel rechnen. Firmen, die Expatriate-Einsätze in Australien planen, sollten ihre Anträge beschleunigen, bevor eine Obergrenze in Kraft tritt, oder wo möglich auf kurzfristige Temporary Work (Short-Stay Specialist) Visa ausweichen.
Die Haltung der Opposition markiert eine klare Weggabelung vor der nächsten Bundestagswahl. Arbeitgeber mit wichtigen Projekten oder Verlagerungen ins australische Head Office sollten sowohl eine strengere Obergrenze für Fachkräfte als auch intensivere Compliance-Prüfungen einplanen, falls die Koalition an die Macht kommt.
Quelle: SBS News