
Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) hat am 26. Januar 2026 stillschweigend eine Mitteilung veröffentlicht, dass der nationale Zolltarif – bekannt als „Tares“ – ab dem 1. Februar überarbeitet wird. Obwohl die Änderung hauptsächlich die Warenklassifikation betrifft, hat sie praktische Auswirkungen auf Umzugssendungen von Unternehmen, mitgeführte Berufsausrüstung und Reisende, die hochwertige Gegenstände einführen.
Die Aktualisierung bringt die Schweizer Tarifcodes in Einklang mit der Ausgabe 2026 des Harmonisierten Systems der Weltzollorganisation sowie den Änderungen der Kombinierten Nomenklatur der EU, die am 1. Januar in Kraft getreten sind. Wichtige Neuerungen umfassen neue Unterpositionen für Lithium-Ionen-Batteriepacks, 3D-gedruckte Metallteile und Smart-Textilkomponenten – typische Inhalte von F&E-Sendungen und persönlichem Gepäck von Technikfachkräften, die in die Schweiz ziehen.
Mobilitätsmanager sollten sicherstellen, dass Spediteure, Umzugspartner und Entsandte die überarbeiteten Codes verwenden, um Verzögerungen bei der Zollabfertigung oder nachträgliche Strafen zu vermeiden. Bei Haushaltswaren mit einem Wert unter CHF 5.000 sind die Auswirkungen gering, doch bei Mustersendungen und Dual-Use-Geräten können zusätzliche Dokumentenkontrollen anfallen, bis die Zollbeamten mit der neuen Nummerierung vertraut sind.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird seine eTares-Deklarationsplattform an diesem Wochenende aktualisieren. Zollagenten wurden gebeten, wenn möglich, Voranmeldungen vor dem 30. Januar einzureichen und die 700-seitige Korrespondenztabelle herunterzuladen, die alte und neue Codes gegenüberstellt. Die kantonalen Zollstellen melden keine personellen Veränderungen; jedoch sind am 1. und 2. Februar an den Hauptstrassenübergängen Basel-Weil und Chiasso kurzfristige Wartezeiten möglich, während die Systeme synchronisiert werden.
Obwohl weniger spektakulär als Visakontingente oder Asylstatistiken, sind Tarifaktualisierungen ein wichtiger Bestandteil des umfassenden Compliance-Umfelds für international mobile Unternehmen. Firmen, die Laborgeräte oder Demoausstattung verlagern, sollten ihre Kostenschätzungen überprüfen, da Zollbefreiungen, die an bestimmte HS-Codes gebunden sind, sich ändern können. Das BAZG veranstaltet am 5. Februar ein Webinar für Fachleute aus den Bereichen Handels-Compliance und Mobilität, um die wichtigsten Änderungen zu erläutern.
Die Aktualisierung bringt die Schweizer Tarifcodes in Einklang mit der Ausgabe 2026 des Harmonisierten Systems der Weltzollorganisation sowie den Änderungen der Kombinierten Nomenklatur der EU, die am 1. Januar in Kraft getreten sind. Wichtige Neuerungen umfassen neue Unterpositionen für Lithium-Ionen-Batteriepacks, 3D-gedruckte Metallteile und Smart-Textilkomponenten – typische Inhalte von F&E-Sendungen und persönlichem Gepäck von Technikfachkräften, die in die Schweiz ziehen.
Mobilitätsmanager sollten sicherstellen, dass Spediteure, Umzugspartner und Entsandte die überarbeiteten Codes verwenden, um Verzögerungen bei der Zollabfertigung oder nachträgliche Strafen zu vermeiden. Bei Haushaltswaren mit einem Wert unter CHF 5.000 sind die Auswirkungen gering, doch bei Mustersendungen und Dual-Use-Geräten können zusätzliche Dokumentenkontrollen anfallen, bis die Zollbeamten mit der neuen Nummerierung vertraut sind.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wird seine eTares-Deklarationsplattform an diesem Wochenende aktualisieren. Zollagenten wurden gebeten, wenn möglich, Voranmeldungen vor dem 30. Januar einzureichen und die 700-seitige Korrespondenztabelle herunterzuladen, die alte und neue Codes gegenüberstellt. Die kantonalen Zollstellen melden keine personellen Veränderungen; jedoch sind am 1. und 2. Februar an den Hauptstrassenübergängen Basel-Weil und Chiasso kurzfristige Wartezeiten möglich, während die Systeme synchronisiert werden.
Obwohl weniger spektakulär als Visakontingente oder Asylstatistiken, sind Tarifaktualisierungen ein wichtiger Bestandteil des umfassenden Compliance-Umfelds für international mobile Unternehmen. Firmen, die Laborgeräte oder Demoausstattung verlagern, sollten ihre Kostenschätzungen überprüfen, da Zollbefreiungen, die an bestimmte HS-Codes gebunden sind, sich ändern können. Das BAZG veranstaltet am 5. Februar ein Webinar für Fachleute aus den Bereichen Handels-Compliance und Mobilität, um die wichtigsten Änderungen zu erläutern.
Quelle: DDPS (vbs.admin.ch)
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Schweiz.Mehr von Schweiz
Alle anzeigen
Technische Störung legt den Flugverkehr am Flughafen Genf lahm und sorgt für tagelange Verspätungen
Thailand führt fünfjähriges „Destination Thailand Visa“ für digitale Nomaden aus der Schweiz ein