
Die Bundesbehörden der Schweiz und der Kanton Graubünden planen bereits die Ausgabe des Weltwirtschaftsforums (WEF) 2027, während das Treffen 2026 heute zu Ende geht. Hinter verschlossenen Türen in Bern räumten Minister diese Woche ein, was Einheimische, Delegierte und Sicherheitsplaner seit Jahren wissen: Das malerische Alpenresort Davos hat seine logistischen Grenzen erreicht.
Laut Schweizer Medienberichten reichen die diskutierten Ideen von einer Begrenzung der Delegiertenzahl bis hin zu einem Verbot der meisten Privatfahrzeuge im Tal während der WEF-Woche. Besucher, die keine ständigen Einwohner oder VIP-Akkreditierte sind, müssten demnach auf sicheren Parkplätzen nahe Klosters parken und mit Shuttle-Bussen oder Zügen weiterreisen. (swissinfo.ch)
Der Druck wächst seit der Rekordteilnahme 2025, die Hotelkapazitäten, Straßeninfrastruktur und Polizeikräfte an ihre Grenzen brachte. Larry Fink, US-Ko-Vorsitzender des Forums, brachte öffentlich alternative Austragungsorte wie Detroit, Dublin und Jakarta ins Spiel, falls Davos seine Infrastruktur nicht erweitern oder modernisieren kann. Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis betonte hingegen die „enorme strategische Bedeutung“ des WEF und versprach, dass der Bundesrat „alles in seiner Macht Stehende tun wird“, um den Gipfel in der Schweiz zu halten. (swissinfo.ch)
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen ist die Aussicht auf ein teilweises Fahrverbot bedeutsam. Über 60 Prozent der WEF-Teilnehmer nutzen Chauffeurdienste für den Transfer zwischen dem Flughafen Zürich und den Treffen in Davos. Sollte der Privatverkehr eingeschränkt werden, wird die Nachfrage nach Bahn- und Helikoptertransfers stark ansteigen. Unternehmen müssten ihre Buchungen für Bodentransporte und Sicherheitsbegleitungen noch früher als bisher vornehmen. Event-Dienstleister warnen zudem, dass Einschränkungen für Lkw die Logistik beim Standbau und Catering erschweren und die Kosten für Side-Events und Hospitality-Suiten erhöhen könnten.
Die Debatte belebt auch eine seit Langem diskutierte Frage neu: Sollte die Schweiz in eine eigene Konferenzbahn nach Davos investieren oder den Regionalflughafen Samedan ausbauen, um mehr Geschäftsjets abzufertigen? Umweltverbände argumentieren unterdessen, dass eine Reduzierung des Straßenverkehrs – idealerweise auch der Privatfliegerei – den CO2-Fußabdruck des Treffens deutlich verringern würde. Eine Entscheidung über den Austragungsort 2027 wird vor der Sommerpause erwartet, was Unternehmen nur wenige Monate Zeit lässt, ihre Mobilitätsstrategien anzupassen, falls das Forum an einen anderen Ort verlegt wird.
Bis dahin sollten Mobilitätsplaner mit strengeren Akkreditierungen, früheren Versandfristen und einem wahrscheinlichen Wechsel von Privatfahrzeugen zu gemeinsamen Shuttles und planmäßigen Zugverbindungen für den Gipfel im kommenden Januar rechnen.
Laut Schweizer Medienberichten reichen die diskutierten Ideen von einer Begrenzung der Delegiertenzahl bis hin zu einem Verbot der meisten Privatfahrzeuge im Tal während der WEF-Woche. Besucher, die keine ständigen Einwohner oder VIP-Akkreditierte sind, müssten demnach auf sicheren Parkplätzen nahe Klosters parken und mit Shuttle-Bussen oder Zügen weiterreisen. (swissinfo.ch)
Der Druck wächst seit der Rekordteilnahme 2025, die Hotelkapazitäten, Straßeninfrastruktur und Polizeikräfte an ihre Grenzen brachte. Larry Fink, US-Ko-Vorsitzender des Forums, brachte öffentlich alternative Austragungsorte wie Detroit, Dublin und Jakarta ins Spiel, falls Davos seine Infrastruktur nicht erweitern oder modernisieren kann. Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis betonte hingegen die „enorme strategische Bedeutung“ des WEF und versprach, dass der Bundesrat „alles in seiner Macht Stehende tun wird“, um den Gipfel in der Schweiz zu halten. (swissinfo.ch)
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen ist die Aussicht auf ein teilweises Fahrverbot bedeutsam. Über 60 Prozent der WEF-Teilnehmer nutzen Chauffeurdienste für den Transfer zwischen dem Flughafen Zürich und den Treffen in Davos. Sollte der Privatverkehr eingeschränkt werden, wird die Nachfrage nach Bahn- und Helikoptertransfers stark ansteigen. Unternehmen müssten ihre Buchungen für Bodentransporte und Sicherheitsbegleitungen noch früher als bisher vornehmen. Event-Dienstleister warnen zudem, dass Einschränkungen für Lkw die Logistik beim Standbau und Catering erschweren und die Kosten für Side-Events und Hospitality-Suiten erhöhen könnten.
Die Debatte belebt auch eine seit Langem diskutierte Frage neu: Sollte die Schweiz in eine eigene Konferenzbahn nach Davos investieren oder den Regionalflughafen Samedan ausbauen, um mehr Geschäftsjets abzufertigen? Umweltverbände argumentieren unterdessen, dass eine Reduzierung des Straßenverkehrs – idealerweise auch der Privatfliegerei – den CO2-Fußabdruck des Treffens deutlich verringern würde. Eine Entscheidung über den Austragungsort 2027 wird vor der Sommerpause erwartet, was Unternehmen nur wenige Monate Zeit lässt, ihre Mobilitätsstrategien anzupassen, falls das Forum an einen anderen Ort verlegt wird.
Bis dahin sollten Mobilitätsplaner mit strengeren Akkreditierungen, früheren Versandfristen und einem wahrscheinlichen Wechsel von Privatfahrzeugen zu gemeinsamen Shuttles und planmäßigen Zugverbindungen für den Gipfel im kommenden Januar rechnen.
Quelle: SWI swissinfo.ch