
Der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt der Schweiz verzeichnete zwischen dem 19. und 21. Januar 2026 mit 850 Business-Jet-Bewegungen einen Rekord, als Führungskräfte, CEOs und Prominente zum Weltwirtschaftsforum in Davos strömten. Eine Analyse der Open-Source-Flugverfolgung durch das OSINT-Team von India Today zählte allein am Flughafen Zürich 216 verschiedene Flugzeuge auf dem Vorfeld, wobei London, Amsterdam und Frankfurt die häufigsten Abflugorte waren. Die Flugzeuge reichten von Gulfstream G650 bis zu ultra-langstreckentauglichen Bombardier Global 7500, viele mit Begleitpersonal, das für den letzten Abschnitt per Hubschrauber in die Alpen weiterreiste.
Die Slot-Koordinatoren des Flughafens mussten Notfallpläne aktivieren, die normalerweise nur in der Sommerspitze gelten, indem sie Übernachtungsparkplätze auf dem Militärflugplatz Dübendorf umverteilten und für viele Betreiber eine maximale Bodenzeit von 30 Minuten einführten. Der Schweizer Flugsicherungsanbieter Skyguide integrierte den zusätzlichen Verkehr in den bereits eingeschränkten Luftraum LS-R 13, der seit dem 16. Januar von der Schweizer Luftwaffe kontrolliert wird. Bodenabfertiger berichten, dass die Nachfrage nach Premium-Einwanderungs-Fast-Track-Diensten im Vergleich zum WEF 2025 dreimal so hoch war, was verdeutlicht, wie kurzfristige VIP-Ankünfte selbst im Schengen-Raum die Grenzkontrollressourcen belasten können.
Für Firmenreisemanager bedeutet der Anstieg höhere Kosten und längere Vorlaufzeiten bei der Sicherung von Landeerlaubnissen während großer Veranstaltungen in der Schweiz. Charteranbieter warnen, dass ähnliche Einschränkungen bei künftigen hochkarätigen Gipfeltreffen zu erwarten sind, und raten ihren Kunden, Schweizer Lande-Slots mindestens zwei Wochen im Voraus zu beantragen – selbst für nicht-kommerzielle Flüge, die normalerweise eine diplomatische Genehmigung erhalten.
Auch die Umweltaspekte waren nicht zu übersehen: Klimafokussierte Podiumsdiskussionen im Kongresszentrum fanden zeitgleich mit einem Rekordverbrauch an Jet-Treibstoff nur 120 Kilometer entfernt statt. Bern verteidigt den operativen Fußabdruck mit strengen CO₂-Kompensationsauflagen und dem wirtschaftlichen Nutzen, den das WEF für die Region Graubünden bringt. Dennoch drängen lokale NGOs das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), einen Emissionsbericht nach der Veranstaltung zu veröffentlichen und eine Sondergebühr für Landegebühren bei künftigen Foren zu prüfen.
Die Slot-Koordinatoren des Flughafens mussten Notfallpläne aktivieren, die normalerweise nur in der Sommerspitze gelten, indem sie Übernachtungsparkplätze auf dem Militärflugplatz Dübendorf umverteilten und für viele Betreiber eine maximale Bodenzeit von 30 Minuten einführten. Der Schweizer Flugsicherungsanbieter Skyguide integrierte den zusätzlichen Verkehr in den bereits eingeschränkten Luftraum LS-R 13, der seit dem 16. Januar von der Schweizer Luftwaffe kontrolliert wird. Bodenabfertiger berichten, dass die Nachfrage nach Premium-Einwanderungs-Fast-Track-Diensten im Vergleich zum WEF 2025 dreimal so hoch war, was verdeutlicht, wie kurzfristige VIP-Ankünfte selbst im Schengen-Raum die Grenzkontrollressourcen belasten können.
Für Firmenreisemanager bedeutet der Anstieg höhere Kosten und längere Vorlaufzeiten bei der Sicherung von Landeerlaubnissen während großer Veranstaltungen in der Schweiz. Charteranbieter warnen, dass ähnliche Einschränkungen bei künftigen hochkarätigen Gipfeltreffen zu erwarten sind, und raten ihren Kunden, Schweizer Lande-Slots mindestens zwei Wochen im Voraus zu beantragen – selbst für nicht-kommerzielle Flüge, die normalerweise eine diplomatische Genehmigung erhalten.
Auch die Umweltaspekte waren nicht zu übersehen: Klimafokussierte Podiumsdiskussionen im Kongresszentrum fanden zeitgleich mit einem Rekordverbrauch an Jet-Treibstoff nur 120 Kilometer entfernt statt. Bern verteidigt den operativen Fußabdruck mit strengen CO₂-Kompensationsauflagen und dem wirtschaftlichen Nutzen, den das WEF für die Region Graubünden bringt. Dennoch drängen lokale NGOs das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), einen Emissionsbericht nach der Veranstaltung zu veröffentlichen und eine Sondergebühr für Landegebühren bei künftigen Foren zu prüfen.
Quelle: India Today