
Indische Fachkräfte, die ein H-1B-Visum benötigen, erleben einen weiteren Rückschlag: Die frühesten verfügbaren Interviewtermine bei den US-Konsulaten in Delhi, Mumbai, Chennai, Hyderabad und Kolkata liegen nun erst im Kalenderjahr 2027. Laut Anwälten, die am 27. Januar von The Financial Express zitiert wurden, begannen letzte Woche massenhafte E-Mails zur Terminverschiebung bei den Antragstellern einzutreffen, die sowohl biometrische Termine als auch Interviews um 14 bis 18 Monate nach hinten verlegen.
Der Rückstau trat erstmals Ende 2025 auf, nachdem Washington eine verpflichtende Überprüfung der Social-Media-Profile für Arbeitsvisumantragsteller eingeführt hatte. Die Konsularabteilungen haben seitdem die tägliche Interviewkapazität reduziert, während neue Screening-Tools eingeführt werden, was die nach der Pandemie mühsam erreichten Verbesserungen bei den Wartezeiten wieder zunichte macht. Einwanderungsanwälte warnen, dass Tausende indischer Fachkräfte, die während der Republic-Day-Feiertage zur Visumsstempelung in die Heimat gereist sind, nun feststecken und weder zu US-Projekten zurückkehren noch aufgrund der Vor-Ort-Anforderungen remote arbeiten können.
Arbeitgeber sehen sich mit verzögerten Projekten, zusätzlichen Offshore-Kosten und dem Risiko eines Talentverlusts an Kanada und Australien konfrontiert. Multinationale Unternehmen bemühen sich, humanitäre Eilanträge zu stellen, Mitarbeiter zu Konsulaten in Drittstaaten mit kürzeren Warteschlangen zu verlegen oder Projektarbeiten zurück nach Indien zu verlagern. Einige prüfen zudem L-1 Blanket-Visa und die Option der „automatischen Wiedergenehmigung“ für Personen mit gültigem I-94-Formular.
Branchenverbände fordern beide Regierungen auf, die im September ausgelaufenen Sonderprogramme zur Interviewbefreiung wieder einzuführen. Bis dahin raten Mobility-Manager Reisenden, für neue H-1B-Stempelungen mindestens 18 Monate Vorlaufzeit einzuplanen – eine deutliche Erinnerung daran, dass die physische Visumerteilung weiterhin ein entscheidender Engpass im globalen Talentfluss ist.
Der Rückstau trat erstmals Ende 2025 auf, nachdem Washington eine verpflichtende Überprüfung der Social-Media-Profile für Arbeitsvisumantragsteller eingeführt hatte. Die Konsularabteilungen haben seitdem die tägliche Interviewkapazität reduziert, während neue Screening-Tools eingeführt werden, was die nach der Pandemie mühsam erreichten Verbesserungen bei den Wartezeiten wieder zunichte macht. Einwanderungsanwälte warnen, dass Tausende indischer Fachkräfte, die während der Republic-Day-Feiertage zur Visumsstempelung in die Heimat gereist sind, nun feststecken und weder zu US-Projekten zurückkehren noch aufgrund der Vor-Ort-Anforderungen remote arbeiten können.
Arbeitgeber sehen sich mit verzögerten Projekten, zusätzlichen Offshore-Kosten und dem Risiko eines Talentverlusts an Kanada und Australien konfrontiert. Multinationale Unternehmen bemühen sich, humanitäre Eilanträge zu stellen, Mitarbeiter zu Konsulaten in Drittstaaten mit kürzeren Warteschlangen zu verlegen oder Projektarbeiten zurück nach Indien zu verlagern. Einige prüfen zudem L-1 Blanket-Visa und die Option der „automatischen Wiedergenehmigung“ für Personen mit gültigem I-94-Formular.
Branchenverbände fordern beide Regierungen auf, die im September ausgelaufenen Sonderprogramme zur Interviewbefreiung wieder einzuführen. Bis dahin raten Mobility-Manager Reisenden, für neue H-1B-Stempelungen mindestens 18 Monate Vorlaufzeit einzuplanen – eine deutliche Erinnerung daran, dass die physische Visumerteilung weiterhin ein entscheidender Engpass im globalen Talentfluss ist.
Quelle: The Financial Express