
In einem Interview mit Cadena SER am 29. Januar erläuterte die Einwanderungsanwältin Juliana Restrepo die praktischen Abläufe der bevorstehenden außergewöhnlichen Regularisierung in Spanien. Im Gegensatz zum üblichen Verfahren des „arraigo social“, das einen zwei- bis dreijährigen Aufenthalt und einen Arbeitsvertrag voraussetzt, verlangt das neue Verfahren lediglich den Nachweis der physischen Anwesenheit vor dem 31. Dezember 2025 sowie einen ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Monaten. „Das ist ein Wendepunkt für Menschen, die bisher in der Schwebe feststeckten“, erklärte Restrepo und fügte hinzu, dass auch Kinder einbezogen werden können und Antragsteller bereits mit der Einreichung des Antrags arbeiten dürfen.
Restrepo warnte jedoch davor, dass viele Fälle an technischen Details scheitern – etwa abgelaufene Pässe, Namensabweichungen oder das Nichtbeantworten elektronischer Benachrichtigungen der Ausländerbehörde. Sie riet Migranten dringend, rechtlichen Beistand zu suchen, eine aktuelle Meldebescheinigung (padrón) zu besorgen und alle Dokumente im PDF-Format zu scannen, um die elektronische Antragstellung zu beschleunigen. Gemeinden und NGOs rechnen mit einem starken Anstieg der Terminvereinbarungen, sobald das elektronische Portal freigeschaltet wird.
Die Anwältin wies zudem die Vorwürfe der Opposition eines „efecto llamada“ (Anziehungseffekt) zurück. Da die Anspruchsvoraussetzung an ein vergangenes Datum gebunden ist, können Neuankömmlinge ab 2026 nicht profitieren. Dieses Vorgehen ähnelt der Amnestie von 2005, die laut OECD später zu einem jährlichen Anstieg der Lohnsteuer-Einnahmen um 1,6 Milliarden Euro führte, ohne neue Zuwanderungswellen auszulösen.
Für Arbeitgeber von Haushaltshilfen, Landarbeitern oder Bauarbeitern brachte das Interview Klarheit: Ein einfacher Arbeitsvertrag, der zusammen mit dem Aufenthaltsantrag eingereicht wird, genügt, um die arbeitsmarktbezogenen Anforderungen zu erfüllen. Personalverantwortliche sollten daher vorab Musterverträge und Anmeldeformulare für die Gehaltsabrechnung vorbereiten.
Angesichts der prognostizierten Rekordzahlen bei den Touristenankünften in diesem Sommer argumentieren Wirtschaftsverbände wie der Hotelverband CEHAT, dass die Regularisierung ihnen helfen wird, legal Personal zu rekrutieren und Bußgelder zu vermeiden. Bei reibungsloser Umsetzung könnte Spanien so zum Vorbild für andere EU-Staaten werden, die mit demografischem Wandel und Verzerrungen im informellen Sektor kämpfen.
Restrepo warnte jedoch davor, dass viele Fälle an technischen Details scheitern – etwa abgelaufene Pässe, Namensabweichungen oder das Nichtbeantworten elektronischer Benachrichtigungen der Ausländerbehörde. Sie riet Migranten dringend, rechtlichen Beistand zu suchen, eine aktuelle Meldebescheinigung (padrón) zu besorgen und alle Dokumente im PDF-Format zu scannen, um die elektronische Antragstellung zu beschleunigen. Gemeinden und NGOs rechnen mit einem starken Anstieg der Terminvereinbarungen, sobald das elektronische Portal freigeschaltet wird.
Die Anwältin wies zudem die Vorwürfe der Opposition eines „efecto llamada“ (Anziehungseffekt) zurück. Da die Anspruchsvoraussetzung an ein vergangenes Datum gebunden ist, können Neuankömmlinge ab 2026 nicht profitieren. Dieses Vorgehen ähnelt der Amnestie von 2005, die laut OECD später zu einem jährlichen Anstieg der Lohnsteuer-Einnahmen um 1,6 Milliarden Euro führte, ohne neue Zuwanderungswellen auszulösen.
Für Arbeitgeber von Haushaltshilfen, Landarbeitern oder Bauarbeitern brachte das Interview Klarheit: Ein einfacher Arbeitsvertrag, der zusammen mit dem Aufenthaltsantrag eingereicht wird, genügt, um die arbeitsmarktbezogenen Anforderungen zu erfüllen. Personalverantwortliche sollten daher vorab Musterverträge und Anmeldeformulare für die Gehaltsabrechnung vorbereiten.
Angesichts der prognostizierten Rekordzahlen bei den Touristenankünften in diesem Sommer argumentieren Wirtschaftsverbände wie der Hotelverband CEHAT, dass die Regularisierung ihnen helfen wird, legal Personal zu rekrutieren und Bußgelder zu vermeiden. Bei reibungsloser Umsetzung könnte Spanien so zum Vorbild für andere EU-Staaten werden, die mit demografischem Wandel und Verzerrungen im informellen Sektor kämpfen.
Quelle: Cadena SER