
Eine philippinisch-thailändische Familie, die seit über einem Jahrzehnt in Toowoomba lebt, steht kurz vor der Abschiebung, während sie auf eine Entscheidung des Einwanderungsministers wartet, ob er nach Ermessen gemäß Abschnitt 351 des Migrationsgesetzes eingreifen wird. Der Fall wurde am 1. Februar im philippinischsprachigen Nachrichtenbulletin von SBS vorgestellt. (sbs.com.au)
Die Familie – Eltern mit vier in Australien geborenen Kindern – verlor ihren Aufenthaltsstatus, nachdem ein Geschäftsvisum während der COVID-19-Pandemie wegfiel. Trotz Petitionen aus der Gemeinde und Unterstützung durch die örtliche Kirche sind ihre Überbrückungsvisa letzten Monat abgelaufen, sodass nur noch ein ministerieller Eingriff die letzte Möglichkeit zum Verbleib darstellt.
Menschenrechtsaktivisten sehen in diesem Fall ein Beispiel für die Schwachstellen im australischen Ermessenssystem, bei dem nur etwa 6 Prozent der Anträge Erfolg haben. Sie kritisieren, dass lange Bearbeitungszeiten Schulbildung, Beschäftigung und psychische Gesundheit beeinträchtigen können – besonders bei Kindern, die sich als Australier identifizieren.
Unternehmen mit internationalen Mitarbeitenden sollten beachten, dass Fälle mit ministeriellem Eingreifen die Personalplanung erschweren können, wenn langjährige Beschäftigte plötzlich ihre Arbeitsrechte verlieren. Personalabteilungen wird empfohlen, Notfallverträge vorzuhalten und die Visa-Ablaufdaten der Mitarbeitenden mindestens sechs Monate im Voraus zu überwachen.
Das Ergebnis könnte die bevorstehenden Parlamentsdebatten über geplante Reformen beeinflussen, die dem Verwaltungsberufungsgericht erweiterte Befugnisse zur Erteilung von „mitfühlenden Aufenthaltsvisa“ geben sollen – was die Anzahl der ministeriellen Eingriffe möglicherweise verringert.
Die Familie – Eltern mit vier in Australien geborenen Kindern – verlor ihren Aufenthaltsstatus, nachdem ein Geschäftsvisum während der COVID-19-Pandemie wegfiel. Trotz Petitionen aus der Gemeinde und Unterstützung durch die örtliche Kirche sind ihre Überbrückungsvisa letzten Monat abgelaufen, sodass nur noch ein ministerieller Eingriff die letzte Möglichkeit zum Verbleib darstellt.
Menschenrechtsaktivisten sehen in diesem Fall ein Beispiel für die Schwachstellen im australischen Ermessenssystem, bei dem nur etwa 6 Prozent der Anträge Erfolg haben. Sie kritisieren, dass lange Bearbeitungszeiten Schulbildung, Beschäftigung und psychische Gesundheit beeinträchtigen können – besonders bei Kindern, die sich als Australier identifizieren.
Unternehmen mit internationalen Mitarbeitenden sollten beachten, dass Fälle mit ministeriellem Eingreifen die Personalplanung erschweren können, wenn langjährige Beschäftigte plötzlich ihre Arbeitsrechte verlieren. Personalabteilungen wird empfohlen, Notfallverträge vorzuhalten und die Visa-Ablaufdaten der Mitarbeitenden mindestens sechs Monate im Voraus zu überwachen.
Das Ergebnis könnte die bevorstehenden Parlamentsdebatten über geplante Reformen beeinflussen, die dem Verwaltungsberufungsgericht erweiterte Befugnisse zur Erteilung von „mitfühlenden Aufenthaltsvisa“ geben sollen – was die Anzahl der ministeriellen Eingriffe möglicherweise verringert.
Quelle: SBS Filipino
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