
Kanadas lange angekündigter Wandel von einem schnellen Wachstum der Einwanderung hin zu einem „stabilen, nachhaltigen System“, wie es Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) nennt, begann offiziell am 2. Februar 2026, als die Details des Einwanderungsplans für 2026–2028 veröffentlicht wurden. Laut Plan sinken die Aufnahmen von Daueraufenthaltsberechtigten leicht auf 380.000 pro Jahr – nach 395.000 im Jahr 2025 – während die Zahl der neuen temporären Aufenthaltsgenehmigungen deutlich schneller zurückgeht, von 455.000 im Vorjahr auf 385.000 im Jahr 2026 und 370.000 in den Jahren 2027 und 2028.
Warum die plötzliche Straffung? Im Jahresbericht 2025 an das Parlament räumte die Regierung ein, dass temporäre Bewohner von 3,3 Prozent der kanadischen Bevölkerung im Jahr 2018 auf 7,5 Prozent Mitte 2025 angestiegen sind. Dies verschärfte Wohnungsengpässe, belastete das Gesundheitssystem und überforderte Hochschulstandorte. IRCC setzte daher ein klares Ziel: den Anteil temporärer Bewohner bis Ende 2027 auf unter 5 Prozent zu senken und die Plätze für Daueraufenthalt vor allem auf bereits in Kanada arbeitende Personen zu konzentrieren.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem strengere Obergrenzen bei arbeitgeberspezifischen Arbeitserlaubnissen (230.000 im Jahr 2026) und eine drastische Halbierung der Genehmigungen für Studienerlaubnisse (155.000 im Jahr 2026). Branchen, die auf Saison- oder Niedriglohnkräfte angewiesen sind – wie Landwirtschaft, Gastgewerbe und Einzelhandel – stehen vor großen Herausforderungen und müssen möglicherweise die Automatisierung vorantreiben oder verstärkt auf inländische Arbeitskräfte setzen. Universitäten bereiten sich auf Einnahmeverluste vor, besonders in Ontario und British Columbia, wo internationale Studiengebühren inzwischen bis zu einem Drittel der Betriebskosten decken.
Gleichzeitig schafft IRCC Ausnahmen, um den Zustrom von hochqualifizierten Talenten aufrechtzuerhalten. Master- und Doktoranden benötigen keine provinziellen Bestätigungsschreiben mehr und können einen neuen 14-tägigen Prioritätskanal für Studienerlaubnisse nutzen. Arbeitgeber, die in Kanada ansässige Arbeitskräfte einstellen, können schnellere Wege zur Daueraufenthaltsgenehmigung über das Express-Entry-System und die Provincial Nominee Programs (PNPs) erwarten. Kurz gesagt, Ottawa signalisiert eine Wende von Quantität zu Qualität: weniger Neuankömmlinge insgesamt, aber besser abgestimmt auf den Arbeitsmarkt und die Infrastrukturkapazitäten.
Warum die plötzliche Straffung? Im Jahresbericht 2025 an das Parlament räumte die Regierung ein, dass temporäre Bewohner von 3,3 Prozent der kanadischen Bevölkerung im Jahr 2018 auf 7,5 Prozent Mitte 2025 angestiegen sind. Dies verschärfte Wohnungsengpässe, belastete das Gesundheitssystem und überforderte Hochschulstandorte. IRCC setzte daher ein klares Ziel: den Anteil temporärer Bewohner bis Ende 2027 auf unter 5 Prozent zu senken und die Plätze für Daueraufenthalt vor allem auf bereits in Kanada arbeitende Personen zu konzentrieren.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem strengere Obergrenzen bei arbeitgeberspezifischen Arbeitserlaubnissen (230.000 im Jahr 2026) und eine drastische Halbierung der Genehmigungen für Studienerlaubnisse (155.000 im Jahr 2026). Branchen, die auf Saison- oder Niedriglohnkräfte angewiesen sind – wie Landwirtschaft, Gastgewerbe und Einzelhandel – stehen vor großen Herausforderungen und müssen möglicherweise die Automatisierung vorantreiben oder verstärkt auf inländische Arbeitskräfte setzen. Universitäten bereiten sich auf Einnahmeverluste vor, besonders in Ontario und British Columbia, wo internationale Studiengebühren inzwischen bis zu einem Drittel der Betriebskosten decken.
Gleichzeitig schafft IRCC Ausnahmen, um den Zustrom von hochqualifizierten Talenten aufrechtzuerhalten. Master- und Doktoranden benötigen keine provinziellen Bestätigungsschreiben mehr und können einen neuen 14-tägigen Prioritätskanal für Studienerlaubnisse nutzen. Arbeitgeber, die in Kanada ansässige Arbeitskräfte einstellen, können schnellere Wege zur Daueraufenthaltsgenehmigung über das Express-Entry-System und die Provincial Nominee Programs (PNPs) erwarten. Kurz gesagt, Ottawa signalisiert eine Wende von Quantität zu Qualität: weniger Neuankömmlinge insgesamt, aber besser abgestimmt auf den Arbeitsmarkt und die Infrastrukturkapazitäten.
Quelle: The Gauntlet