
Ein neues Zeichen dafür, dass Brüssel auf die Anliegen der Industrie hört: Die Europäische Kommission hat Italien, Finnland und über 20 weiteren Schengen-Staaten offiziell die Befugnis erteilt, das Ein- und Ausreisesystem (EES) kurzfristig auszusetzen. Die am 4. Februar veröffentlichte Regelung erlaubt es jedem teilnehmenden Land, biometrische Kontrollen für bis zu drei Monate auszusetzen und diese Pause um weitere zwei Monate zu verlängern, sofern das Ziel darin besteht, den Passagierandrang zu verringern.
Die Ankündigung folgt auf eine Woche voller Schlagzeilen über siebenstündige Warteschlangen in Lissabon sowie verpasste Anschlussflüge an den Kontrollstellen in Frankfurt und Heathrow. Der finnische Drehkreuz-Flughafen Helsinki-Vantaa schnitt besser ab als die meisten – dank umfangreicher Tests mit Japan Airlines, Finnair und Qatar Airways – verzeichnete jedoch am verkehrsreichsten Januartag einen Anstieg der Bearbeitungszeit für Nicht-EU-Reisende um 65 Prozent.
Die finnische Grenzpolizei begrüßte die Notfallklausel und betonte, dass sie den Verantwortlichen die „operative Entscheidungsfreiheit“ gibt, Sicherheit und Passagierfluss besser auszubalancieren. Für Reisende bedeutet dies vor allem mehr Planbarkeit: Steigen die Wartezeiten über 45 Minuten, kann Finnland einfach wieder auf manuelle Stempelungen umstellen und Personal umverteilen, anstatt lange Schlangen bis in den Duty-Free-Bereich zuzulassen.
Firmenreisedienste sollten ihre Risikoanalysen aktualisieren und sicherstellen, dass Umzugspakete bis mindestens Oktober 2026 zusätzliche Zeit am Flughafen vorsehen – dem Zeitpunkt, zu dem Brüssel hofft, dass die EES-Einführung stabilisiert ist. Arbeitgeber, die Nicht-EU-Fachkräfte nach Finnland holen, sollten zudem beachten, dass auch bei Aussetzung des Systems die 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigung – deren Einführung für Ende 2026 bestätigt ist – für viele Kurzzeitbesucher weiterhin gilt.
Blickt man in die Zukunft, plant Finnland die Installation von 70 weiteren Selbstbedienungskiosken sowie die Einführung einer mehrsprachigen Voranmelde-App, die die biometrische Erfassung vor der Ankunft ermöglicht. Gelingt dies, könnte die Erstabfertigung auf unter fünf Minuten verkürzt werden – eine gute Nachricht für nordische Drehkreuze, die um die schnellste Verbindung zwischen Europa und Asien konkurrieren.
Die Ankündigung folgt auf eine Woche voller Schlagzeilen über siebenstündige Warteschlangen in Lissabon sowie verpasste Anschlussflüge an den Kontrollstellen in Frankfurt und Heathrow. Der finnische Drehkreuz-Flughafen Helsinki-Vantaa schnitt besser ab als die meisten – dank umfangreicher Tests mit Japan Airlines, Finnair und Qatar Airways – verzeichnete jedoch am verkehrsreichsten Januartag einen Anstieg der Bearbeitungszeit für Nicht-EU-Reisende um 65 Prozent.
Die finnische Grenzpolizei begrüßte die Notfallklausel und betonte, dass sie den Verantwortlichen die „operative Entscheidungsfreiheit“ gibt, Sicherheit und Passagierfluss besser auszubalancieren. Für Reisende bedeutet dies vor allem mehr Planbarkeit: Steigen die Wartezeiten über 45 Minuten, kann Finnland einfach wieder auf manuelle Stempelungen umstellen und Personal umverteilen, anstatt lange Schlangen bis in den Duty-Free-Bereich zuzulassen.
Firmenreisedienste sollten ihre Risikoanalysen aktualisieren und sicherstellen, dass Umzugspakete bis mindestens Oktober 2026 zusätzliche Zeit am Flughafen vorsehen – dem Zeitpunkt, zu dem Brüssel hofft, dass die EES-Einführung stabilisiert ist. Arbeitgeber, die Nicht-EU-Fachkräfte nach Finnland holen, sollten zudem beachten, dass auch bei Aussetzung des Systems die 20-Euro-ETIAS-Reisegenehmigung – deren Einführung für Ende 2026 bestätigt ist – für viele Kurzzeitbesucher weiterhin gilt.
Blickt man in die Zukunft, plant Finnland die Installation von 70 weiteren Selbstbedienungskiosken sowie die Einführung einer mehrsprachigen Voranmelde-App, die die biometrische Erfassung vor der Ankunft ermöglicht. Gelingt dies, könnte die Erstabfertigung auf unter fünf Minuten verkürzt werden – eine gute Nachricht für nordische Drehkreuze, die um die schnellste Verbindung zwischen Europa und Asien konkurrieren.
Quelle: Travel and Tour World
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