
Das Australian Capital Territory (ACT) hat die umfassendste Überarbeitung seines Skilled Migration Nomination-Programms seit fünf Jahren vorgestellt. Dabei wurden die Mindesteinkommensgrenzen angehoben und der spezielle Fast-Track für Inhaber von Temporary Skill Shortage (Subclass 482)-Visa abgeschafft. Die Änderungen, die am 17. Februar angekündigt wurden und ab dem 1. Februar 2026 gelten, bedeuten, dass Bewerber für das vorläufige 491-Visum nun ein zu versteuerndes Einkommen von mindestens 610 AUD pro Woche (statt bisher 520 AUD) nachweisen müssen. Für Kandidaten des 190-Permanent-Residence-Visums gilt eine neue Mindestgrenze von 1.175 AUD pro Woche (statt bisher 1.000 AUD).
Die größte Überraschung für Arbeitgeber ist die Abschaffung des separaten 482/457-Pfads. Bereits in Canberra beschäftigte gesponserte Arbeitnehmer müssen sich künftig im regulären Canberra Matrix-Verfahren mit Bewerbern aus dem Ausland messen, was den bisher verlässlichen Übergang zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung erschwert. Die Behörden des Territoriums betonen, dass diese Änderung „eine nachhaltige, höherwertige wirtschaftliche Leistung priorisieren“ und die Fluktuation unter temporären Visa-Inhabern verringern soll.
Arbeitgeber aus den Bereichen IT, Gesundheitswesen und Bauwesen – die Hauptbranchen für 482-Sponsorships – müssen nun ihre Gehaltsstrukturen und Bindungsbudgets überprüfen. Mobility-Manager sollten Umzugspakete anpassen, um sicherzustellen, dass neue Mitarbeiter die strengeren Gehaltsnachweise erfüllen; ein Verfehlen der Schwelle könnte die Nominierung gefährden und teure Versetzungen in andere Bundesstaaten nach sich ziehen.
Migrationsberater erwarten kurzfristig einen Anstieg der innerstaatlichen Wechsel, da betroffene Arbeitnehmer auf Programme anderer Bundesstaaten mit günstigeren Bedingungen ausweichen. Mittelfristig könnten die Reformen mehr Arbeitgeber dazu bewegen, direkt Arbeitgeber-nominierte Visa zu beantragen, die zwar höhere Gebühren verursachen, aber mehr Planungssicherheit bieten.
Die Reformen im ACT werden von anderen Bundesstaaten genau beobachtet. Sollte Canberra es schaffen, die Durchschnittsgehälter zu erhöhen, ohne den Talentpool zu verkleinern, dürften Bundesstaaten wie South Australia und Tasmanien nachziehen und so den landesweiten Trend zu „Qualität statt Quantität“ bei der Fachkräftezuwanderung beschleunigen.
Die größte Überraschung für Arbeitgeber ist die Abschaffung des separaten 482/457-Pfads. Bereits in Canberra beschäftigte gesponserte Arbeitnehmer müssen sich künftig im regulären Canberra Matrix-Verfahren mit Bewerbern aus dem Ausland messen, was den bisher verlässlichen Übergang zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung erschwert. Die Behörden des Territoriums betonen, dass diese Änderung „eine nachhaltige, höherwertige wirtschaftliche Leistung priorisieren“ und die Fluktuation unter temporären Visa-Inhabern verringern soll.
Arbeitgeber aus den Bereichen IT, Gesundheitswesen und Bauwesen – die Hauptbranchen für 482-Sponsorships – müssen nun ihre Gehaltsstrukturen und Bindungsbudgets überprüfen. Mobility-Manager sollten Umzugspakete anpassen, um sicherzustellen, dass neue Mitarbeiter die strengeren Gehaltsnachweise erfüllen; ein Verfehlen der Schwelle könnte die Nominierung gefährden und teure Versetzungen in andere Bundesstaaten nach sich ziehen.
Migrationsberater erwarten kurzfristig einen Anstieg der innerstaatlichen Wechsel, da betroffene Arbeitnehmer auf Programme anderer Bundesstaaten mit günstigeren Bedingungen ausweichen. Mittelfristig könnten die Reformen mehr Arbeitgeber dazu bewegen, direkt Arbeitgeber-nominierte Visa zu beantragen, die zwar höhere Gebühren verursachen, aber mehr Planungssicherheit bieten.
Die Reformen im ACT werden von anderen Bundesstaaten genau beobachtet. Sollte Canberra es schaffen, die Durchschnittsgehälter zu erhöhen, ohne den Talentpool zu verkleinern, dürften Bundesstaaten wie South Australia und Tasmanien nachziehen und so den landesweiten Trend zu „Qualität statt Quantität“ bei der Fachkräftezuwanderung beschleunigen.
Quelle: 482Jobs Australia
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