Großbritannien führt elektronische Reisegenehmigung ein – Belgische Reisende benötigen jetzt digitale Erlaubnis vor dem Boarding
Nationaler Streikaufruf veranlasst belgische Flughäfen, sich auf erhebliche Flugausfälle im März vorzubereiten
Ombudsmann entdeckt über 6.000 Verstöße gegen Luftfahrt- und Lärmschutzvorschriften am Flughafen Brüssel im Jahr 2025
Neueste Nachrichten
Überarbeitung der Schengen-Grenzen: EES-Biometrie ersetzt Passstempel bis zum 10. April – Was das für belgische Unternehmen bedeutet
Ein ausführlicher Leitfaden vom 25. Februar erklärt, wie das EU-Ein- und Ausreisesystem ab dem 10. April Passstempel durch Fingerabdrücke und Gesichtsscans ersetzt. Belgische Unternehmen müssen mit längeren Wartezeiten für ankommende Besucher und zurückkehrende Mitarbeiter rechnen und sollten bereits jetzt Notfallpläne für die Sommer-Hochsaison entwickeln. Der Bericht stellt zudem eine Verbindung zwischen dem EES, der bevorstehenden ETIAS-Genehmigung und der umfassenderen Digitalisierungsstrategie der EU für Visa her.
Rat gibt Tagesordnung für Visa-Arbeitsgruppe am 3. März in Brüssel bekannt – Überprüfung des Visumverzichts für Georgien
Ein Ratsdokument vom 25. Februar listet die Tagesordnungspunkte für die Visa-Arbeitsgruppe am 3. März in Brüssel auf, darunter die Überprüfung der neuen Visa-Strategie der EU und die mögliche Aussetzung des visafreien Regimes für Georgien. Belgische Arbeitgeber, die auf georgische Saisonarbeiter angewiesen sind, könnten bei einem Wegfall der Befreiung mit längeren Vorlaufzeiten rechnen. Die Mitteilung betont zudem den Vorstoß der EU zu vollständig digitalen Visa-Prozessen bis 2028.
Europäisches Parlament stellt in Brüssel erstmals umfassende EU-Visapolitik-Strategie vor
Die Kommission stellte am 24. Februar 2026 dem LIBE-Ausschuss ihre erste EU-Strategie zur Visapolitik vor. Zu den zentralen Punkten gehören die vollständige Digitalisierung der Schengen-Visa, strengere Sicherheitsüberprüfungen durch interoperable Datenbanken sowie der Einsatz der Visapolitik als außenpolitisches Instrument. Belgische Unternehmen profitieren von schnelleren Bearbeitungszeiten und größerer Planungssicherheit, sobald das neue System eingeführt ist.
Rat des EU genehmigt umfassende Abkommen mit der Schweiz zur Aktualisierung der Freizügigkeits- und Verkehrsregeln
Am 24. Februar 2026 haben die EU-Minister ein umfassendes Paket von EU-Schweiz-Abkommen gebilligt. Das Abkommen hebt die Schweizer Quotenbeschränkungen für EU-Bürger auf, harmonisiert Luftsicherheits- und Emissionsstandards und erhöht die zulässigen Lkw-Gewichtsgrenzen. Dadurch sollen die Mobilität von Mitarbeitern erleichtert und die Frachtkosten zwischen Belgien und der Schweiz gesenkt werden. Das Inkrafttreten ist für 2027 geplant, was den Arbeitgebern Zeit gibt, die Entsendeverfahren zu optimieren.
Großbritannien verschärft Dokumentationsvorschriften für Doppelstaatsbürger – Belgische Reisende werden geraten, britische oder irische Pässe mitzuführen
Ab dem 25. Februar 2026 müssen britische Doppelstaatsbürger bei der Einreise ins Vereinigte Königreich einen britischen oder irischen Reisepass (oder ein kostenintensives Berechtigungszertifikat) vorlegen. Die Umstellung im Zusammenhang mit dem neuen ETA-System betrifft Tausende von in Belgien ansässigen Führungskräften, die bisher belgische Pässe nutzten. Unternehmen sind daher gezwungen, ihre Reisebestimmungen anzupassen und dringende Dokumentenerneuerungen einzuplanen.
EU-Abgeordnete befragen Kommission und eu-LISA zu Anlaufschwierigkeiten beim Ein- und Ausreisesystem
Während einer Anhörung des LIBE-Ausschusses am 24. Februar 2026 räumten EU-Beamte ein, dass das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem am Flughafen Brüssel weiterhin zu Warteschlangen führt. Geplant sind die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter, die Einführung einer Voranmelde-App und die Veröffentlichung von Leistungsdaten des Flughafens. Belgische Unternehmen, die Gäste aus Nicht-EU-Ländern empfangen, sollten sich auf anhaltende Grenzprobleme im Frühjahr einstellen.
Luftfahrtorganisationen in Brüssel fordern die EU auf, die Finanzierung des Digitalen Europäischen Himmels fortzusetzen
Am 24. Februar 2026 forderten die wichtigsten europäischen Verbände der Fluggesellschaften, Flughäfen und Flugsicherungsdienste die EU-Minister, die sich in Brüssel trafen, eindringlich auf, die starke Finanzierung von SESAR im nächsten Haushaltszyklus zu sichern. Sie betonen, dass digitale ATM-Werkzeuge unerlässlich sind, um zukünftige Überlastungen zu vermeiden und die Klimaziele zu erreichen – mit direkten Auswirkungen auf belgische Flughäfen und die dort ansässigen Unternehmen.