
Die globale Mobilitätsberatung Vialto Partners hat eine regionale Sofortwarnung herausgegeben, in der die Auswirkungen der neuen visafreien Einreise Chinas für kanadische und britische Staatsbürger auf die Unternehmens-Compliance analysiert werden. Der offensichtliche Vorteil: keine Visumstermine vor der Abreise. Das Unternehmen warnt jedoch, dass die Befreiung keine Arbeitserlaubnis darstellt und Firmen weiterhin Risiken in Bezug auf Betriebsstätten und Lohnsteuer tragen.
Wesentliche Bestimmungen – Die Warnung betont, dass die Befreiung Geschäftsbesuche, Marktbesichtigungen, Konferenzen und ähnliche kurzfristige Aktivitäten von bis zu 30 Kalendertagen pro Einreise abdeckt. Sie erlaubt **keine** Festanstellung, technische Installationsarbeiten oder langfristige Entsendungen. Vialto empfiehlt Arbeitgebern, formelle Reiseschreiben mit klarer Tätigkeitsbeschreibung auszustellen und die kumulierten Tage in China zu dokumentieren; eine Überschreitung von 90 Tagen innerhalb von 12 Monaten kann Arbeitserlaubnispflichten auslösen, selbst wenn einzelne Aufenthalte unter 30 Tagen bleiben.
Risikoanalyse – 1) Tätigkeitsbewertung: Beamte der NIA können scheinbar harmlose Aufgaben, etwa praktische Produktfehlerbehebung, als „Arbeit“ einstufen, was zu Bußgeldern für Reisende und Gastgeber führt. 2) Steuerliche Präsenz: Häufige Dienstreisen mit umsatzgenerierenden Tätigkeiten können eine steuerpflichtige Betriebsstätte begründen. 3) Sozialversicherungsrisiken: Lokale Behörden könnten eine faktische Beschäftigung annehmen, wenn Reisende Vergütungen aus China erhalten.
Empfohlene Vorgehensweise – Vialto rät zur Einführung eines automatisierten Tageszählers, zur Aktualisierung globaler Mobilitätspolitiken entsprechend der 30-Tage-Regel und zu Schulungen für Führungskräfte. Reisende sollten Hotelregistrierungen mitführen und auf unangekündigte Kontrollen vorbereitet sein. Unternehmen mit chinesischen Niederlassungen sollten Schattenlohnabrechnungen prüfen und individuelle Bruttoausgleichsregelungen für die Einkommensteuer in Betracht ziehen.
Strategischer Ausblick – Die Beratung sieht die Befreiung als Teil von Pekings Wandel von „Quantität zu Qualität“ bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Es wird erwartet, dass die Gehaltsschwellen für Arbeitsgenehmigungen der Kategorien A/B weiter steigen. Multinationale Unternehmen sollten sich auf eine doppelte Realität einstellen: einfachere Kurzaufenthalte, aber strengere Kontrollen bei langfristigen Einsätzen.
Wesentliche Bestimmungen – Die Warnung betont, dass die Befreiung Geschäftsbesuche, Marktbesichtigungen, Konferenzen und ähnliche kurzfristige Aktivitäten von bis zu 30 Kalendertagen pro Einreise abdeckt. Sie erlaubt **keine** Festanstellung, technische Installationsarbeiten oder langfristige Entsendungen. Vialto empfiehlt Arbeitgebern, formelle Reiseschreiben mit klarer Tätigkeitsbeschreibung auszustellen und die kumulierten Tage in China zu dokumentieren; eine Überschreitung von 90 Tagen innerhalb von 12 Monaten kann Arbeitserlaubnispflichten auslösen, selbst wenn einzelne Aufenthalte unter 30 Tagen bleiben.
Risikoanalyse – 1) Tätigkeitsbewertung: Beamte der NIA können scheinbar harmlose Aufgaben, etwa praktische Produktfehlerbehebung, als „Arbeit“ einstufen, was zu Bußgeldern für Reisende und Gastgeber führt. 2) Steuerliche Präsenz: Häufige Dienstreisen mit umsatzgenerierenden Tätigkeiten können eine steuerpflichtige Betriebsstätte begründen. 3) Sozialversicherungsrisiken: Lokale Behörden könnten eine faktische Beschäftigung annehmen, wenn Reisende Vergütungen aus China erhalten.
Empfohlene Vorgehensweise – Vialto rät zur Einführung eines automatisierten Tageszählers, zur Aktualisierung globaler Mobilitätspolitiken entsprechend der 30-Tage-Regel und zu Schulungen für Führungskräfte. Reisende sollten Hotelregistrierungen mitführen und auf unangekündigte Kontrollen vorbereitet sein. Unternehmen mit chinesischen Niederlassungen sollten Schattenlohnabrechnungen prüfen und individuelle Bruttoausgleichsregelungen für die Einkommensteuer in Betracht ziehen.
Strategischer Ausblick – Die Beratung sieht die Befreiung als Teil von Pekings Wandel von „Quantität zu Qualität“ bei der Anwerbung ausländischer Fachkräfte. Es wird erwartet, dass die Gehaltsschwellen für Arbeitsgenehmigungen der Kategorien A/B weiter steigen. Multinationale Unternehmen sollten sich auf eine doppelte Realität einstellen: einfachere Kurzaufenthalte, aber strengere Kontrollen bei langfristigen Einsätzen.
Quelle: Vialto Partners – Regional Alert