
In einem symbolischen Schritt zur Erholung schickte Emirates am Morgen des 3. März 2026 fünf Airbus A380 Superjumbos vom Dubai International Airport auf die Reise – die ersten Langstreckenflüge seit den am Wochenende ausgebrochenen Feindseligkeiten, die den Luftverkehr im Golf lahmgelegt hatten. Die Flüge EK001 (London LHR), EK071 (Paris CDG), EK045 (Frankfurt FRA), EK017 (Manchester MAN) und EK801 (Jeddah JED) starteten innerhalb eines engen Zeitfensters von zwei Stunden, jeweils mit verstärktem Personal, um bei Bedarf Zwischenlandungen einlegen zu können. Dubai Airports gab bekannt, dass nur 20 % der an diesem Tag geplanten 1.050 Passagierflüge freigegeben wurden, sodass über 100.000 Reisende weltweit weiterhin gestrandet sind. Terminal 3 blieb für die Öffentlichkeit geschlossen, weshalb alle abfliegenden Passagiere über die Terminals 1 und 2 abgefertigt wurden – mit militärisch anmutenden Personenflusskontrollen und obligatorischer Gepäckvorkontrolle außerhalb des Gebäudes. Für Mobilitätsmanager stellt die Knappheit an Sitzplätzen die größte Herausforderung dar. Emirates priorisiert Umbuchungen für Kunden, deren ursprüngliche Reisedaten zwischen dem 29. Februar und 2. März lagen. Inhaber eines Golden Visums, die im Ausland festsitzen, wurden angewiesen, das Live-Chat-Tool der Fluggesellschaft zu nutzen, um dringende medizinische oder vertragliche Gründe für eine beschleunigte Beförderung zu melden; unterstützende Dokumente können die Wartezeit erheblich verkürzen. Die Situation trifft auch Pendler innerhalb des GCC: flydubai prüft weiterhin die regionalen Flugfrequenzen, während Etihad derzeit nur Rückführungs- und Frachtflüge durchführt. Multinationale Unternehmen mit regionalen Mitarbeitern in Dubai sollten sich auf verlängertes Homeoffice oder kostspielige Umwege über Muscat, Kairo oder Mumbai einstellen. Reiseversicherungen mit Kriegsrisikodeckung erweisen sich als Vorteil, da mehrere Policen bereits Hotel- und Ersatzflugkosten erstatten. Dubai Airports rechnet damit, die Kapazität bis zum 6. März auf 40 % zu erhöhen, sofern keine neuen Sicherheitswarnungen auftreten. Passagiere ohne schriftliche Bestätigung der Fluggesellschaft dürfen das Flughafengelände weiterhin nicht betreten – das Sicherheitspersonal wurde angewiesen, Personen ohne QR-codierte Bordkarte abzuweisen.
Quelle: DigitalDubai.ai
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