
In einer separaten Frühmitteilung am 10. März meldete die Flughafen Zürich AG ihre beste finanzielle Leistung aller Zeiten: Ein Konzerngewinn von 346 Millionen CHF für das Geschäftsjahr 2025, gegenüber 327 Millionen CHF im Vorjahr. Der Umsatz erreichte 1,361 Milliarden CHF, angetrieben durch die steigende Passagiernachfrage (32,6 Millionen Passagiere, +4,5 %). Das EBITDA stieg trotz inflationsbedingter Gegenwinde um 4 % auf 762 Millionen CHF. Das Management betonte, dass die solide Bilanz es dem Unternehmen ermöglicht, wichtige Infrastrukturprojekte zu beschleunigen. An erster Stelle steht der 503 Millionen CHF teure Ersatz des 35 Jahre alten Dock A – inklusive eines neuen Kontrollturms – sowie eine umfassende Modernisierung des Gepäcksortiersystems. Weitere Investitionen sind für eine neue Frachtanlage (Rächtenwisen) und die Erweiterung des Passagierbereichs auf der Landseite vorgesehen, um das erwartete Wachstum über 35 Millionen Reisende pro Jahr hinaus zu bewältigen. Für Mobilitäts- und Umzugsteams bedeuten die Ankündigungen zwei praktische Konsequenzen: Erstens sichert die anhaltende Investition den Erhalt des Langstreckennetzes von Zürich, wodurch direkte Verbindungen in die USA und wichtige asiatische Märkte für Entsandte attraktiv bleiben. Zweitens werden die Bauarbeiten zeitweise zu Störungen führen: Busshuttle zu entfernten Flugsteigen, vorübergehende Gate-Schließungen und Umleitungen durch Baustellen könnten die Umsteigezeiten bis 2027 um 10–15 Minuten verlängern. Das Flughafenmanagement will die Unannehmlichkeiten teilweise durch eine Senkung der regulierten Flughafenentgelte um rund 10 % ab dem 1. Oktober 2026 ausgleichen – Einsparungen, die die Airlines an ihre Großkunden durch niedrigere Treibstoffzuschläge oder zusätzliche Kontingente in den Buchungsklassen weitergeben wollen. Die Aktionäre werden auf der Hauptversammlung am 17. April über eine ordentliche Dividende von 8,50 CHF je Aktie abstimmen. Stefan Paul, CEO von Kuehne + Nagel, wurde für den Vorstand nominiert – ein Schritt, der den Ehrgeiz des Flughafens Zürich unterstreicht, seine internationale Logistikpräsenz auszubauen, ein Bereich, den multinationale Unternehmen mit regionalen Vertriebszentren in der Schweiz genau beobachten.
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