
Tausende Passagiere – darunter viele, die von Prag aus mit Hub-and-Spoke-Verbindungen reisen – wachten heute Morgen angesichts zahlreicher Verspätungen auf, nachdem koordinierte Streiks bei Fluggesellschaften über Nacht mehrere europäische Länder erschüttert hatten. Laut Daten des Passagierrechte-Spezialisten **AirHelp** sind bis zum Morgen des 12. März 2026 **2.082 Flüge verspätet und 90 gestrichen** worden. Besonders betroffen sind Lufthansa, EasyJet, Wizz Air, KLM und Swiss. Hauptengpässe gibt es in Zürich, Athen und Amsterdam, doch die Auswirkungen ziehen sich bis nach Deutschland, Frankreich und Finnland.
Für tschechische Reisende ist die Lage doppelt problematisch. Zum einen speisen die frühen Abflüge vom Václav-Havel-Flughafen Prag stark in die Lufthansa-Drehkreuze München und Frankfurt sowie in das osteuropäische Mittelmeer-Netzwerk von Wizz Air ein. Zum anderen basieren viele Langstreckenverbindungen ab Prag auf einer einzigen Umsteigeverbindung in Zürich oder Amsterdam, die laut AirHelp-Live-Tracker als „gestört“ gelten. Firmen-Mobilitätsteams berichten von verpassten transatlantischen Anschlussflügen und feststeckenden Projektingenieuren, die am Montagmorgen in Houston und Toronto starten sollten.
Nach EU-Verordnung 261 können Passagiere von Flügen ab Prag, die ihr Endziel mit mehr als drei Stunden Verspätung erreichen, eine Entschädigung von bis zu 600 Euro geltend machen, sofern die Verspätung nicht durch „außergewöhnliche Umstände“ verursacht wurde. Da es sich bei diesen Streiks um interne Arbeitskämpfe der Airlines handelt, besteht in der Regel Anspruch auf Entschädigung zusätzlich zu Betreuungsleistungen wie Verpflegung, Hotelunterbringung und Umbuchungen. Tschechische Personalabteilungen verteilen bereits Musterformulare für Entschädigungsansprüche und empfehlen die Nutzung spezialisierter Dienstleister, falls die Airlines nur langsam reagieren.
Die Störungen stellen auch neue digitale Grenzkontrollsysteme auf die Probe. Die selektiven Landgrenzkontrollen in Deutschland und das stufenweise EU-Ein- und Ausreisesystem haben die Umsteigezeiten bereits verlängert. Durch die Streiks steigt die empfohlene Pufferzeit laut tschechischem Reisesicherheitsunternehmen SurePass von 90 Minuten auf **mindestens drei Stunden** für alle inner-schengenischen Verbindungen.
Experten gehen nicht davon aus, dass sich die Streikwelle vor der geschäftigen Osterzeit entspannt, da die Tarifverhandlungen bei mehreren Airlines weiterhin an der Inflationsanpassung scheitern. Tschechische Exporteure, die auf mitgeführte Muster oder „Fly-in, Fly-out“-Technikerteams angewiesen sind, sollten daher in den kommenden sechs Wochen **möglichst auf Spediteure oder Fernwartung umstellen**.
Für tschechische Reisende ist die Lage doppelt problematisch. Zum einen speisen die frühen Abflüge vom Václav-Havel-Flughafen Prag stark in die Lufthansa-Drehkreuze München und Frankfurt sowie in das osteuropäische Mittelmeer-Netzwerk von Wizz Air ein. Zum anderen basieren viele Langstreckenverbindungen ab Prag auf einer einzigen Umsteigeverbindung in Zürich oder Amsterdam, die laut AirHelp-Live-Tracker als „gestört“ gelten. Firmen-Mobilitätsteams berichten von verpassten transatlantischen Anschlussflügen und feststeckenden Projektingenieuren, die am Montagmorgen in Houston und Toronto starten sollten.
Nach EU-Verordnung 261 können Passagiere von Flügen ab Prag, die ihr Endziel mit mehr als drei Stunden Verspätung erreichen, eine Entschädigung von bis zu 600 Euro geltend machen, sofern die Verspätung nicht durch „außergewöhnliche Umstände“ verursacht wurde. Da es sich bei diesen Streiks um interne Arbeitskämpfe der Airlines handelt, besteht in der Regel Anspruch auf Entschädigung zusätzlich zu Betreuungsleistungen wie Verpflegung, Hotelunterbringung und Umbuchungen. Tschechische Personalabteilungen verteilen bereits Musterformulare für Entschädigungsansprüche und empfehlen die Nutzung spezialisierter Dienstleister, falls die Airlines nur langsam reagieren.
Die Störungen stellen auch neue digitale Grenzkontrollsysteme auf die Probe. Die selektiven Landgrenzkontrollen in Deutschland und das stufenweise EU-Ein- und Ausreisesystem haben die Umsteigezeiten bereits verlängert. Durch die Streiks steigt die empfohlene Pufferzeit laut tschechischem Reisesicherheitsunternehmen SurePass von 90 Minuten auf **mindestens drei Stunden** für alle inner-schengenischen Verbindungen.
Experten gehen nicht davon aus, dass sich die Streikwelle vor der geschäftigen Osterzeit entspannt, da die Tarifverhandlungen bei mehreren Airlines weiterhin an der Inflationsanpassung scheitern. Tschechische Exporteure, die auf mitgeführte Muster oder „Fly-in, Fly-out“-Technikerteams angewiesen sind, sollten daher in den kommenden sechs Wochen **möglichst auf Spediteure oder Fernwartung umstellen**.
Quelle: AirHelp
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