
Mit über 55.000 schottischen und irischen Rugby-Fans, die heute und morgen am Dublin Airport für das Six-Nations-Entscheidungsspiel Irland gegen Schottland (Anpfiff 14. März 2026, Aviva Stadium) erwartet werden, hat die Flughafenbehörde daa gestern Abend alle Passagiere aufgefordert, mindestens drei Stunden vor Abflug anzureisen – auch bei Flügen innerhalb der EU. Diese Warnung folgt auf neue Erkenntnisse, dass das neue EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) zu Spitzenzeiten die Grenzkontrollen um bis zu drei Stunden verlängern kann.
Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, müssen Nicht-EU-Reisende, die über einen anderen europäischen Flughafen umsteigen, die EES-Formalitäten auf dem Kontinent erledigen, bevor sie nach Hause zurückkehren. Gary McLean, Betriebsleiter bei daa, berichtete, dass sich Verzögerungen bereits in den Umsteigeschlangen am Terminal 2 in Dublin bemerkbar machen, da Bodenpersonal Schwierigkeiten hat, Reisende umzubuchen, die Anschlussflüge in Paris und Amsterdam verpasst haben. Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus meldete zudem einen Anstieg von 7 % bei verpassten Gepäckanschlüssen während des Frankreich-England-Spiels am vergangenen Wochenende.
Diese Warnung ist die erste operative Mitteilung seit der Entscheidung der Regierung am 10. Februar, die bisherige jährliche Passagierobergrenze von 32 Millionen am Dublin Airport aufzuheben. Während die Kapazitätserweiterungen von Wirtschaftsverbänden begrüßt werden, räumt daa ein, dass die Personalstärke an den Grenzkontrollstellen nicht über Nacht erhöht werden kann. Der Flughafen beschleunigt die Einstellung von 120 neuen Beamten für die Grenzmanagement-Einheit, doch diese werden erst ab Mai im Einsatz sein.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Reisen lautet die klare Botschaft: Reisende Mitarbeiter sollten auf längere Wartezeiten vorbereitet werden, die Advance Passenger Information der Fluggesellschaften rechtzeitig übermittelt und bei Reiserouten mit Schengen-Umstiegen die Flughäfen Paris Orly oder Brüssel bevorzugt werden. Laut ACI Europe haben deren EES-Terminals die Rugby-Fans bei früheren Turnierrunden „mit weniger Ausfällen“ bewältigt.
Langfristig ermöglicht die Aufhebung der Passagierobergrenze daa, eine Investition von 2 Milliarden Euro in einen zweiten Terminalpier, zusätzliche elektronische Gates und einen eigenen Sicherheitsbereich für Umsteiger zu rechtfertigen – Verbesserungen, die vor dem vollständigen verpflichtenden EES-Einsatz im April 2026 umgesetzt sein sollen. Bis dahin bleiben frühe Anreise und flexible Ticketoptionen die beste Strategie, um Staus an sportlichen Wochenenden zu vermeiden.
Obwohl Irland nicht zum Schengen-Raum gehört, müssen Nicht-EU-Reisende, die über einen anderen europäischen Flughafen umsteigen, die EES-Formalitäten auf dem Kontinent erledigen, bevor sie nach Hause zurückkehren. Gary McLean, Betriebsleiter bei daa, berichtete, dass sich Verzögerungen bereits in den Umsteigeschlangen am Terminal 2 in Dublin bemerkbar machen, da Bodenpersonal Schwierigkeiten hat, Reisende umzubuchen, die Anschlussflüge in Paris und Amsterdam verpasst haben. Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus meldete zudem einen Anstieg von 7 % bei verpassten Gepäckanschlüssen während des Frankreich-England-Spiels am vergangenen Wochenende.
Diese Warnung ist die erste operative Mitteilung seit der Entscheidung der Regierung am 10. Februar, die bisherige jährliche Passagierobergrenze von 32 Millionen am Dublin Airport aufzuheben. Während die Kapazitätserweiterungen von Wirtschaftsverbänden begrüßt werden, räumt daa ein, dass die Personalstärke an den Grenzkontrollstellen nicht über Nacht erhöht werden kann. Der Flughafen beschleunigt die Einstellung von 120 neuen Beamten für die Grenzmanagement-Einheit, doch diese werden erst ab Mai im Einsatz sein.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Reisen lautet die klare Botschaft: Reisende Mitarbeiter sollten auf längere Wartezeiten vorbereitet werden, die Advance Passenger Information der Fluggesellschaften rechtzeitig übermittelt und bei Reiserouten mit Schengen-Umstiegen die Flughäfen Paris Orly oder Brüssel bevorzugt werden. Laut ACI Europe haben deren EES-Terminals die Rugby-Fans bei früheren Turnierrunden „mit weniger Ausfällen“ bewältigt.
Langfristig ermöglicht die Aufhebung der Passagierobergrenze daa, eine Investition von 2 Milliarden Euro in einen zweiten Terminalpier, zusätzliche elektronische Gates und einen eigenen Sicherheitsbereich für Umsteiger zu rechtfertigen – Verbesserungen, die vor dem vollständigen verpflichtenden EES-Einsatz im April 2026 umgesetzt sein sollen. Bis dahin bleiben frühe Anreise und flexible Ticketoptionen die beste Strategie, um Staus an sportlichen Wochenenden zu vermeiden.
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