
Grenzgänger erlebten am 16. März 2026 eine Erleichterung bei der Mobilität, nachdem das deutsche Innenministerium die vorübergehenden Kontrollen an der Landgrenze zur Schweiz mit Mitternacht auslaufen ließ. Die Kontrollen, die am 16. September 2025 angesichts des Rekorddrucks durch irreguläre Migration wieder eingeführt worden waren, hatten Reisende an den stark frequentierten Übergängen Basel–Weil am Rhein, Konstanz–Kreuzlingen und anderen Grenzstellen zu stichprobenartigen Pass- und Fahrzeugkontrollen verpflichtet. Die deutsche Mitteilung an die Europäische Kommission setzte das rechtliche Ablaufdatum auf den 15. März, und Berlin verzichtete auf eine Verlängerung.
Für die mehr als 70.000 Grenzpendler, die in Frankreich, Deutschland oder Österreich wohnen, aber in der Schweiz arbeiten – sowie für die 48.000 in Deutschland ansässigen Arbeitnehmer in der Schweiz – entfallen damit die Warteschlangen, die den morgendlichen Arbeitsweg regelmäßig um 20 bis 40 Minuten verlängerten. Die Bahnbetreiber SBB und Deutsche Bahn bestätigten zudem, dass die Grenzpolizeistreifen in Regionalzügen eingestellt wurden, was insbesondere Geschäftsreisenden mit Rail & Fly-Tickets zum Flughafen Zürich zugutekommt.
Exportorientierte Schweizer Unternehmen wie Roche, Novartis und Schindler, die auf grenzüberschreitende Arbeitskräfte angewiesen sind, begrüßten die Rückkehr zur Schengen-Normalität. Personalabteilungen raten entsandten Mitarbeitern, Nachweise über ihre Beschäftigung griffbereit zu halten, da stichprobenartige Zollkontrollen weiterhin möglich sind – schließlich gehört die Schweiz nicht zum EU-Zollgebiet. Dennoch wird mit Reisezeiten wie vor September gerechnet, so BaselArea Business & Innovation.
Mobilitätsmanager sollten jedoch die Situation in Frankreich, Österreich und Dänemark im Auge behalten, da diese Länder ihre internen Kontrollen mindestens bis Mai aufrechterhalten. Die Episode verdeutlicht auch die Uneinheitlichkeit im Schengen-Raum: Obwohl interne Kontrollen eigentlich Ausnahmen und zeitlich begrenzt sein sollen, haben zehn Mitgliedstaaten weiterhin verschiedene Kontrollmaßnahmen eingeführt. Mit dem Wegfall Deutschlands von dieser Liste – zumindest vorerst – werden Schweizer Entscheidungsträger beobachten, ob das Auslaufen angesichts des anhaltenden Migrationsdrucks auf der Balkanroute Bestand hat. Für den Moment bringt die Aufhebung der Kontrollen jedoch eine willkommene Effizienzsteigerung für den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr zwischen den Nachbarländern.
Für die mehr als 70.000 Grenzpendler, die in Frankreich, Deutschland oder Österreich wohnen, aber in der Schweiz arbeiten – sowie für die 48.000 in Deutschland ansässigen Arbeitnehmer in der Schweiz – entfallen damit die Warteschlangen, die den morgendlichen Arbeitsweg regelmäßig um 20 bis 40 Minuten verlängerten. Die Bahnbetreiber SBB und Deutsche Bahn bestätigten zudem, dass die Grenzpolizeistreifen in Regionalzügen eingestellt wurden, was insbesondere Geschäftsreisenden mit Rail & Fly-Tickets zum Flughafen Zürich zugutekommt.
Exportorientierte Schweizer Unternehmen wie Roche, Novartis und Schindler, die auf grenzüberschreitende Arbeitskräfte angewiesen sind, begrüßten die Rückkehr zur Schengen-Normalität. Personalabteilungen raten entsandten Mitarbeitern, Nachweise über ihre Beschäftigung griffbereit zu halten, da stichprobenartige Zollkontrollen weiterhin möglich sind – schließlich gehört die Schweiz nicht zum EU-Zollgebiet. Dennoch wird mit Reisezeiten wie vor September gerechnet, so BaselArea Business & Innovation.
Mobilitätsmanager sollten jedoch die Situation in Frankreich, Österreich und Dänemark im Auge behalten, da diese Länder ihre internen Kontrollen mindestens bis Mai aufrechterhalten. Die Episode verdeutlicht auch die Uneinheitlichkeit im Schengen-Raum: Obwohl interne Kontrollen eigentlich Ausnahmen und zeitlich begrenzt sein sollen, haben zehn Mitgliedstaaten weiterhin verschiedene Kontrollmaßnahmen eingeführt. Mit dem Wegfall Deutschlands von dieser Liste – zumindest vorerst – werden Schweizer Entscheidungsträger beobachten, ob das Auslaufen angesichts des anhaltenden Migrationsdrucks auf der Balkanroute Bestand hat. Für den Moment bringt die Aufhebung der Kontrollen jedoch eine willkommene Effizienzsteigerung für den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr zwischen den Nachbarländern.
Quelle: EY Global Immigration Alert
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