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Das Online-Visumportal COVA wird wegen unzuverlässiger Bearbeitung kritisiert, während indische Antragsteller mit Verzögerungen konfrontiert sind

März 17, 2026
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Das Online-Visumportal COVA wird wegen unzuverlässiger Bearbeitung kritisiert, während indische Antragsteller mit Verzögerungen konfrontiert sind
Chinas internationale Initiative zur Digitalisierung von Visumanträgen über das China Online Visa Application (COVA)-Portal stößt laut Berichten von Antragstellern aus Indien auf Serviceprobleme. Ein Reisender aus Mumbai berichtete, dass drei Familienanträge, die am 16. Februar eingereicht wurden, unterschiedliche Ergebnisse zeigten: Zwei wurden nach einer Woche genehmigt, der dritte befindet sich jedoch seit 17 Tagen „in Prüfung“ ohne Statusaktualisierung. Laut COVA-Regeln muss nach Online-Genehmigung der Reisepass innerhalb von 15 Tagen persönlich eingereicht werden, was die Familie dazu zwingt, möglicherweise zweimal nach Mumbai zu fliegen, falls die dritte Genehmigung nicht bald erfolgt. Weitere Nutzer berichteten von ähnlichen Verzögerungen und unklaren Zahlungsanweisungen und kritisierten, dass die versprochene Transparenz durch fehlende Echtzeit-Statusmeldungen untergraben werde. Das Chinese Visa Application Service Center (CVASC) in Mumbai hat sich bisher nicht öffentlich dazu geäußert. Visa-Agenten führen den Rückstau auf eine erhöhte Reisetätigkeit nach dem chinesischen Neujahr und Personalwechsel zurück. Sie empfehlen, Anträge mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt einzureichen und die „Gruppeneinreichung“ zu nutzen, damit Reisepässe gemeinsam abgegeben werden können, sobald alle Genehmigungen vorliegen. Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach China entsenden, unterstreicht der Vorfall die Bedeutung von Notfallplänen. Solange sich die COVA-Bearbeitungszeiten nicht stabilisieren, sollten Personalabteilungen nicht erstattungsfähige Flüge und Hotels vermeiden und gegebenenfalls die Express- oder Rush-Optionen nutzen, wobei die Gebühren 900 RMB pro Visum übersteigen können. Ein zeitlicher Puffer schützt zudem vor Verzögerungen bei der polizeilichen Anmeldung und der Umwandlung der Arbeitserlaubnis nach Ankunft. Chinas Botschaften bewerben COVA als Kernstück ihrer „Smart Consular“-Initiative, doch die Berichte vor Ort zeigen, dass weitere Optimierungen und klarere Nutzeranleitungen nötig sind, um die versprochenen Effizienzsteigerungen zu erreichen.
Quelle: Reddit (r/Chinavisa thread posted 16 Mar 2026)

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