
Air China wird die DVRK noch in diesem Monat wieder in ihren Flugplan aufnehmen – ein deutliches Zeichen für den bislang konkretesten Schritt in der schrittweisen Wiederöffnung der nordkoreanischen Grenzen. Laut einem am 14. März veröffentlichten Flugplan wird die Star-Alliance-Gesellschaft ab dem 30. März eine wöchentliche Verbindung CA 121/122 zwischen Peking Capital (PEK) und Pyongyang Sunan (FNJ) wieder aufnehmen, jeweils montags mit Boeing 737-800. Für Juni ist eine reduzierte Frequenz von zweimal monatlich geplant, abhängig von der Nachfrage.
Diese Ankündigung folgt auf die Wiederaufnahme begrenzter Bahnverbindungen zwischen Peking und Pyongyang Anfang der Woche – ein weiterer erster Schritt seit Anfang 2020, als Nordkorea seine Grenzen aufgrund von Covid-19 geschlossen hatte. Zwar wurden seit 2023 sporadische Charter- und Hilfsflüge genehmigt, doch ein regulärer kommerzieller Passagierflug einer ausländischen Fluggesellschaft fand seit fast vier Jahren nicht mehr statt. Die nordkoreanische Fluggesellschaft Air Koryo nahm Ende 2023 zweimal wöchentlich Flüge nach Peking und Wladiwostok wieder auf, die Kapazitäten blieben jedoch begrenzt.
Für chinesische Unternehmen mit festgefahrenen Bergbau-, Infrastruktur- und Tourismusprojekten am Yalu-Fluss bietet die Air-China-Verbindung erstmals eine verlässliche Luftverbindung nach Pjöngjang. Vor der Pandemie kamen über 80 Prozent der Besucher Nordkoreas aus China, vor allem Geschäftsreisende mit kurzen Aufenthalten, Hilfsorganisationen und spezialisierte Reisegruppen. Berater, die sanktionenkonforme Transaktionen begleiten, berichten bereits von Anfragen aus der Agrar- und Bauwirtschaft, die nach fünf Jahren Abwesenheit die Lage vor Ort prüfen wollen.
Mobilitätsmanager sollten jedoch beachten, dass Nordkorea noch keine Visa-on-Arrival oder das 2019 gültige vereinfachte Touristen-Gruppenverfahren wieder eingeführt hat. Reisende benötigen eine Einladung, die von der staatlichen Tourismusverwaltung in Pjöngjang genehmigt wurde, sowie ein vorab bei der Botschaft in Peking beantragtes Visum. Die Covid-bedingten Gesundheitsvorschriften – einschließlich Impfnachweis und 24-stündiger Quarantäne in ausgewiesenen Hotels – gelten weiterhin, und Einreisebestimmungen können kurzfristig geändert werden.
Aus Risikosicht stuft die Versicherungsbranche die DVRK weiterhin als Hochrisiko-Region mit umfangreichen Sanktionen ein; die meisten Firmenreisekrankenversicherungen schließen Deckung aus. Unternehmen sollten daher eine erneute Sanktionsprüfung ihrer Geschäftspartner vornehmen, sicherstellen, dass der Reisegrund mit UN- und US-Exportkontrollvorschriften übereinstimmt, und Notfallpläne für plötzliche Grenzschließungen bereithalten.
Dennoch ist die Wiederaufnahme eines planmäßigen Flugs einer chinesischen Fluggesellschaft ein unmissverständliches Signal dafür, dass die letzte geschlossene Grenze der Region langsam auf eine breitere Öffnung zusteuert.
Diese Ankündigung folgt auf die Wiederaufnahme begrenzter Bahnverbindungen zwischen Peking und Pyongyang Anfang der Woche – ein weiterer erster Schritt seit Anfang 2020, als Nordkorea seine Grenzen aufgrund von Covid-19 geschlossen hatte. Zwar wurden seit 2023 sporadische Charter- und Hilfsflüge genehmigt, doch ein regulärer kommerzieller Passagierflug einer ausländischen Fluggesellschaft fand seit fast vier Jahren nicht mehr statt. Die nordkoreanische Fluggesellschaft Air Koryo nahm Ende 2023 zweimal wöchentlich Flüge nach Peking und Wladiwostok wieder auf, die Kapazitäten blieben jedoch begrenzt.
Für chinesische Unternehmen mit festgefahrenen Bergbau-, Infrastruktur- und Tourismusprojekten am Yalu-Fluss bietet die Air-China-Verbindung erstmals eine verlässliche Luftverbindung nach Pjöngjang. Vor der Pandemie kamen über 80 Prozent der Besucher Nordkoreas aus China, vor allem Geschäftsreisende mit kurzen Aufenthalten, Hilfsorganisationen und spezialisierte Reisegruppen. Berater, die sanktionenkonforme Transaktionen begleiten, berichten bereits von Anfragen aus der Agrar- und Bauwirtschaft, die nach fünf Jahren Abwesenheit die Lage vor Ort prüfen wollen.
Mobilitätsmanager sollten jedoch beachten, dass Nordkorea noch keine Visa-on-Arrival oder das 2019 gültige vereinfachte Touristen-Gruppenverfahren wieder eingeführt hat. Reisende benötigen eine Einladung, die von der staatlichen Tourismusverwaltung in Pjöngjang genehmigt wurde, sowie ein vorab bei der Botschaft in Peking beantragtes Visum. Die Covid-bedingten Gesundheitsvorschriften – einschließlich Impfnachweis und 24-stündiger Quarantäne in ausgewiesenen Hotels – gelten weiterhin, und Einreisebestimmungen können kurzfristig geändert werden.
Aus Risikosicht stuft die Versicherungsbranche die DVRK weiterhin als Hochrisiko-Region mit umfangreichen Sanktionen ein; die meisten Firmenreisekrankenversicherungen schließen Deckung aus. Unternehmen sollten daher eine erneute Sanktionsprüfung ihrer Geschäftspartner vornehmen, sicherstellen, dass der Reisegrund mit UN- und US-Exportkontrollvorschriften übereinstimmt, und Notfallpläne für plötzliche Grenzschließungen bereithalten.
Dennoch ist die Wiederaufnahme eines planmäßigen Flugs einer chinesischen Fluggesellschaft ein unmissverständliches Signal dafür, dass die letzte geschlossene Grenze der Region langsam auf eine breitere Öffnung zusteuert.
Quelle: Associated Press