
Die Nationale Einwanderungsbehörde Chinas (NIA) veröffentlichte am 14. März 2026 neue Statistiken, die zeigen, dass im Kalenderjahr 2025 insgesamt 30,08 Millionen Ausländer im Rahmen der visafreien Einreiseprogramme ins chinesische Festland eingereist sind. Diese Zahl entspricht 73,1 % aller ausländischen Ankünfte und stellt einen Anstieg von 49,5 % im Vergleich zum Vorjahr dar. Dies unterstreicht die hohe Nachfrage, die durch Pekings aggressive Liberalisierung der Einreisebestimmungen in den letzten 18 Monaten ausgelöst wurde.
China betreibt derzeit vier Hauptvisa-Waiver-Programme: die einseitige visafreie 30-Tage-Einreise für 47 Länder, gegenseitige Befreiungsabkommen mit 25 Staaten, ein 240-Stunden (10-Tage) Transit-ohne-Visum-Programm für 60 Häfen sowie regionale Ausnahmen wie die 30-Tage-Regelung für Hainan. Die NIA führt den Anstieg auf die Erweiterung der einseitigen Liste im vergangenen Jahr zurück – zuletzt mit der Aufnahme Kanadas und des Vereinigten Königreichs am 17. Februar 2026 – sowie auf die Verlängerung der Transitaufenthalte von 144 auf 240 Stunden.
Vor allem Geschäftsreisende trieben die Erholung voran. Laut NIA gaben fast 40 % der visafreien Einreisenden „geschäftliche Aktivitäten oder Ausstellungen“ als Aufenthaltszweck an, während 33 % den Tourismus nannten. Wichtige Einreisepunkte waren Shanghai Pudong, Beijing Capital, Guangzhou Baiyun und die Landgrenzstellen in Shenzhen, die alle ihre E-Gate-Anlagen aufgerüstet haben, um Passinhaber aus den neu berechtigten Ländern durchschnittlich innerhalb von 35 Sekunden abzufertigen.
Für multinationale Unternehmen bedeuten diese Zahlen kürzere Vorlaufzeiten für die Projektmobilisierung und geringere Compliance-Kosten. Personal- und Mobilitätsteams können in vielen Fällen auf Einladungsschreiben und Konsulats-Termine verzichten, wobei Reisende jedoch weiterhin Nachweise über die Weiterreise und die Einhaltung der erlaubten Aufenthaltsdauer mitführen müssen. Die Fluggesellschaften reagieren darauf: Lufthansa hat für den April fünf zusätzliche Flüge auf der Strecke Frankfurt–Shanghai angekündigt, und United Airlines plant, den San Francisco–Beijing-Flug auf eine Boeing 777-300ER aufzuwerten.
Analysten warnen jedoch, dass die visafreie Einreise die strengen chinesischen Vorschriften zur Arbeitserlaubnis nicht außer Kraft setzt; wer eine bezahlte Tätigkeit ausübt, benötigt weiterhin ein Z-Visum und eine Arbeitserlaubnis. Dennoch deutete die NIA an, dass weitere einseitige Visafreiheiten für ausgewählte EU- und ASEAN-Staaten geprüft werden, mit dem Ziel, die Einreisezahlen bis 2027 wieder auf das Rekordniveau von 65 Millionen ausländischen Besuchen im Jahr 2019 anzuheben.
China betreibt derzeit vier Hauptvisa-Waiver-Programme: die einseitige visafreie 30-Tage-Einreise für 47 Länder, gegenseitige Befreiungsabkommen mit 25 Staaten, ein 240-Stunden (10-Tage) Transit-ohne-Visum-Programm für 60 Häfen sowie regionale Ausnahmen wie die 30-Tage-Regelung für Hainan. Die NIA führt den Anstieg auf die Erweiterung der einseitigen Liste im vergangenen Jahr zurück – zuletzt mit der Aufnahme Kanadas und des Vereinigten Königreichs am 17. Februar 2026 – sowie auf die Verlängerung der Transitaufenthalte von 144 auf 240 Stunden.
Vor allem Geschäftsreisende trieben die Erholung voran. Laut NIA gaben fast 40 % der visafreien Einreisenden „geschäftliche Aktivitäten oder Ausstellungen“ als Aufenthaltszweck an, während 33 % den Tourismus nannten. Wichtige Einreisepunkte waren Shanghai Pudong, Beijing Capital, Guangzhou Baiyun und die Landgrenzstellen in Shenzhen, die alle ihre E-Gate-Anlagen aufgerüstet haben, um Passinhaber aus den neu berechtigten Ländern durchschnittlich innerhalb von 35 Sekunden abzufertigen.
Für multinationale Unternehmen bedeuten diese Zahlen kürzere Vorlaufzeiten für die Projektmobilisierung und geringere Compliance-Kosten. Personal- und Mobilitätsteams können in vielen Fällen auf Einladungsschreiben und Konsulats-Termine verzichten, wobei Reisende jedoch weiterhin Nachweise über die Weiterreise und die Einhaltung der erlaubten Aufenthaltsdauer mitführen müssen. Die Fluggesellschaften reagieren darauf: Lufthansa hat für den April fünf zusätzliche Flüge auf der Strecke Frankfurt–Shanghai angekündigt, und United Airlines plant, den San Francisco–Beijing-Flug auf eine Boeing 777-300ER aufzuwerten.
Analysten warnen jedoch, dass die visafreie Einreise die strengen chinesischen Vorschriften zur Arbeitserlaubnis nicht außer Kraft setzt; wer eine bezahlte Tätigkeit ausübt, benötigt weiterhin ein Z-Visum und eine Arbeitserlaubnis. Dennoch deutete die NIA an, dass weitere einseitige Visafreiheiten für ausgewählte EU- und ASEAN-Staaten geprüft werden, mit dem Ziel, die Einreisezahlen bis 2027 wieder auf das Rekordniveau von 65 Millionen ausländischen Besuchen im Jahr 2019 anzuheben.