
Die Beratungsfirma Dezan Shira & Associates hat ein ausführliches Bulletin zum Thema „UAE Corporate Compliance 2026“ veröffentlicht und warnt multinationale Unternehmen davor, dass sich die regulatorischen Anforderungen zunehmend an der Schnittstelle von Steuerrecht, Personalwesen, Einwanderung und Geldwäschebekämpfung (AML) bewegen. Obwohl die VAE weiterhin eine steuerlich günstige Jurisdiktion sind, können Unstimmigkeiten bei der Abstimmung von Visums-Sponsorship-Daten mit den Substanztests für die Körperschaftsteuer oder den Meldungen der wirtschaftlich Berechtigten (UBO) zu Bußgeldern oder sogar zur Aussetzung der Geschäftslizenz führen.
Zu den wichtigsten Herausforderungen im Bereich Mobilität zählen strengere Prüfungen der Establishment Cards – ohne gültige Karte dürfen Unternehmen keine Aufenthaltsvisa ausstellen oder verlängern – sowie die Ausweitung der Emiratisierungsquoten auf weitere NACE-Codes. Personalabteilungen müssen nationale Einstellungsziele in ihre Personalplanung integrieren, da sonst vierteljährlich Strafen drohen.
Das Bulletin weist zudem darauf hin, dass Freihandelszonen nicht mehr pauschal von Vorschriften ausgenommen sind: Die bundesweite Körperschaftsteuer, AML-Prüfungen und Berichtspflichten zum Klimaschutz gelten auch hier, wenn auch mit unterschiedlichen Schwellenwerten. Für globale Mobilitätsteams bedeutet dies, dass Gehaltsstrukturen für Expatriates, Entsendungsverträge und langfristige Anreizprogramme einer neuen Prüfung unterzogen werden müssen, um die Substanzanforderungen zu erfüllen.
Dezan Shira empfiehlt jährliche „Mobility Compliance Audits“, die die Aktivitäten der Gewerbelizenzen mit der tatsächlich im Ausland geleisteten Arbeit der Entsandten abgleichen. Abweichungen – häufig bei rotierenden Einsätzen in mehreren GCC-Staaten – führen inzwischen bei Bank-KYC-Prüfungen zu Alarmzeichen und können Gehaltsüberweisungen blockieren.
Die strategische Kernbotschaft des Bulletins lautet: Mobilitätsdokumentation sollte als Teil eines integrierten Compliance-Systems betrachtet werden und nicht isoliert als Einwanderungsangelegenheit. Unternehmen, die HR-, Steuer- und Rechtsprozesse vernetzen, haben es leichter, Steuervergünstigungen in Freihandelszonen zu verteidigen, staatliche Ausschreibungen zu gewinnen und Bankbeziehungen in einem zunehmend regulierten Umfeld aufrechtzuerhalten.
Zu den wichtigsten Herausforderungen im Bereich Mobilität zählen strengere Prüfungen der Establishment Cards – ohne gültige Karte dürfen Unternehmen keine Aufenthaltsvisa ausstellen oder verlängern – sowie die Ausweitung der Emiratisierungsquoten auf weitere NACE-Codes. Personalabteilungen müssen nationale Einstellungsziele in ihre Personalplanung integrieren, da sonst vierteljährlich Strafen drohen.
Das Bulletin weist zudem darauf hin, dass Freihandelszonen nicht mehr pauschal von Vorschriften ausgenommen sind: Die bundesweite Körperschaftsteuer, AML-Prüfungen und Berichtspflichten zum Klimaschutz gelten auch hier, wenn auch mit unterschiedlichen Schwellenwerten. Für globale Mobilitätsteams bedeutet dies, dass Gehaltsstrukturen für Expatriates, Entsendungsverträge und langfristige Anreizprogramme einer neuen Prüfung unterzogen werden müssen, um die Substanzanforderungen zu erfüllen.
Dezan Shira empfiehlt jährliche „Mobility Compliance Audits“, die die Aktivitäten der Gewerbelizenzen mit der tatsächlich im Ausland geleisteten Arbeit der Entsandten abgleichen. Abweichungen – häufig bei rotierenden Einsätzen in mehreren GCC-Staaten – führen inzwischen bei Bank-KYC-Prüfungen zu Alarmzeichen und können Gehaltsüberweisungen blockieren.
Die strategische Kernbotschaft des Bulletins lautet: Mobilitätsdokumentation sollte als Teil eines integrierten Compliance-Systems betrachtet werden und nicht isoliert als Einwanderungsangelegenheit. Unternehmen, die HR-, Steuer- und Rechtsprozesse vernetzen, haben es leichter, Steuervergünstigungen in Freihandelszonen zu verteidigen, staatliche Ausschreibungen zu gewinnen und Bankbeziehungen in einem zunehmend regulierten Umfeld aufrechtzuerhalten.
Quelle: Middle East Briefing
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