
Einen Tag vor der vollständigen Aufhebung der Beschränkungen gab die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (GCAA) eine Mitteilung heraus, in der die „vollständige Wiederaufnahme des normalen Luftverkehrs“ über den Emiraten angekündigt wurde. Die am 2. Mai um 15:48 GST auf X veröffentlichte Bekanntmachung hob offiziell die Höhenbeschränkungen auf, die Flüge über weite Teile des Golfs auf 26.000 Fuß begrenzt hatten, und strich die verpflichtenden Slot-Koordinationsverfahren, die die Ankünfte am Dubai International Airport um bis zu 25 % verzögert hatten. Laut Arab News erklärten GCAA-Vertreter, dass dieser Schritt nach einer ausführlichen Sicherheitsüberprüfung mit dem Verteidigungsministerium und regionalen Partnern erfolgte. Die Behörde betonte, dass Notfallkorridore weiterhin festgelegt sind und innerhalb von Minuten reaktiviert werden können, was die neue Normalität eines „dynamischen, risikobasierten Luftraummanagements“ im Golf unterstreicht. Fluggesellschaften raten Reisenden daher weiterhin, die Apps der Airlines herunterzuladen und Push-Benachrichtigungen für kurzfristige Gate- oder Zeitänderungen zu aktivieren. Etihad Airways informierte Geschäftskunden, dass der Ausbau des Langstreckennetzes schrittweise erfolgen wird. Die erste Phase stellt ab dem 6. Mai tägliche Verbindungen nach Sydney, Chicago und Paris wieder her, weitere sekundäre Ziele in Asien folgen. Emirates gab bekannt, dass diese Woche 92 % der Sitzplatzkapazität vor der Krise wieder angeboten werden, wobei der Fokus auf lukrativen Geschäftsverbindungen wie Dubai–New York JFK und Dubai–London Heathrow liegt. Die Frachttochter Emirates SkyCargo eröffnete am 3. Mai ihr Frachtzentrum am DWC-Flughafen neu – ein wichtiger Schritt für Elektronik- und Pharma-Versender, die während der Luftraumsperrung ihre Sendungen nach Jeddah umgeleitet hatten. Reisebüros und Travel-Management-Unternehmen (TMCs) empfehlen Organisationen, zu überprüfen, ob alle zuvor stornierten Flugabschnitte korrekt neu gebucht wurden. Viele Tickets wurden während des generellen Flugstopps im März automatisch erstattet oder in einen offenen Status versetzt; nicht abgeholte Buchungen (PNRs) werden nicht automatisch reaktiviert. Unternehmen mit Gruppenreisen Ende Mai sollten zudem auf mögliche kurzfristige Personalknappheiten achten, die weiterhin zu spontanen Zusammenlegungen führen könnten. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass mit dem Ende der Umleitungen die Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit wieder die regulären Regeln anwendet: Besucher, die durch Stornierungen gestrandet sind, müssen ihren Status legalisieren, sonst drohen Überziehungsstrafen von 50 AED pro Tag.
Quelle: Arab News