
Im Bericht der Kommission zum Schengen-Raum, der oft übersehen wird, aber für Arbeitgeber ebenso bedeutend ist, bestätigt sich, dass die EU im Januar 2026 ihre erste gemeinsame Visastrategie verabschiedet hat – ein Schritt, der am Montag offiziell im Paket der Schengen-Prioritäten bestätigt wurde. Ziel der Strategie ist es, Sicherheitsprüfungen fest in die Visaverfahren zu integrieren und gleichzeitig Arbeitgebern die Rekrutierung hochqualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland zu erleichtern – durch vertrauenswürdige Sponsoren und länger gültige Mehrfacheinreisevisa.
Die französischen Innen- und Wirtschaftsministerien haben bereits interne Beratungen aufgenommen, um das nationale „Passeport Talent“-Programm an den neuen EU-Rahmen anzupassen. Laut einem Entwurf, der der Wirtschaftszeitung Les Échos vorliegt, erwägt Paris automatische fünfjährige Mehrfacheinreisevisa für Mitarbeiter von Unternehmen, die im Rahmen des französischen Tech-Visa-Schnellverfahrens zertifiziert sind, sowie die gegenseitige Anerkennung biometrischer Daten, die zuvor für das EES und später für ETIAS erfasst wurden. Sollte dies umgesetzt werden, würde dies die Anzahl der notwendigen Behördengänge für Entsandte und ihre Familien deutlich reduzieren.
Die Kommission möchte, dass die Mitgliedstaaten bis 2027 „digitale Visapakete“ pilotieren, die es Antragstellern ermöglichen, Fingerabdrücke, Gesichtsaufnahmen und unterstützende Dokumente einmalig einzureichen und für weitere Anträge in jedem Schengen-Land wiederzuverwenden. Für in Frankreich ansässige multinationale Unternehmen könnte dies regionale Rotationsprogramme erheblich vereinfachen, die derzeit bei jedem Wechsel eines Mitarbeiters von etwa Paris nach Madrid oder Berlin doppelte Sicherheitsüberprüfungen auslösen.
Ein weiterer zentraler Pfeiler ist die Sicherheit. Die Visastrategie schreibt vor, dass Konsulate die Antragsteller über ein neues Interoperabilitätszentrum prüfen, das Datenbanken zu Kriminalität, Terrorismusfinanzierung und Überziehung von Aufenthaltsfristen vernetzt. Französische Konsulate bearbeiteten 2025 rund 1,7 Millionen Schengen-Anträge; Beamte geben an, dass die vollständige Integration in das Zentrum ein Upgrade der France-Visas-Plattform um 21 Millionen Euro sowie zusätzliche Schulungen für ausgelagerte VFS-Mitarbeiter erfordert – Kosten, die sich möglicherweise in leicht erhöhten Servicegebühren im nächsten Jahr niederschlagen.
Unternehmen haben bis zum 30. Juni Zeit, um zum französischen Entwurf Stellung zu nehmen. Mobility-Manager sollten diese Gelegenheit nutzen, um großzügigere Regelungen für Familienzusammenführungen und Klarheit darüber zu fordern, ob digitale Nomaden künftig unter die neuen Sponsoring-Regeln fallen.
Die französischen Innen- und Wirtschaftsministerien haben bereits interne Beratungen aufgenommen, um das nationale „Passeport Talent“-Programm an den neuen EU-Rahmen anzupassen. Laut einem Entwurf, der der Wirtschaftszeitung Les Échos vorliegt, erwägt Paris automatische fünfjährige Mehrfacheinreisevisa für Mitarbeiter von Unternehmen, die im Rahmen des französischen Tech-Visa-Schnellverfahrens zertifiziert sind, sowie die gegenseitige Anerkennung biometrischer Daten, die zuvor für das EES und später für ETIAS erfasst wurden. Sollte dies umgesetzt werden, würde dies die Anzahl der notwendigen Behördengänge für Entsandte und ihre Familien deutlich reduzieren.
Die Kommission möchte, dass die Mitgliedstaaten bis 2027 „digitale Visapakete“ pilotieren, die es Antragstellern ermöglichen, Fingerabdrücke, Gesichtsaufnahmen und unterstützende Dokumente einmalig einzureichen und für weitere Anträge in jedem Schengen-Land wiederzuverwenden. Für in Frankreich ansässige multinationale Unternehmen könnte dies regionale Rotationsprogramme erheblich vereinfachen, die derzeit bei jedem Wechsel eines Mitarbeiters von etwa Paris nach Madrid oder Berlin doppelte Sicherheitsüberprüfungen auslösen.
Ein weiterer zentraler Pfeiler ist die Sicherheit. Die Visastrategie schreibt vor, dass Konsulate die Antragsteller über ein neues Interoperabilitätszentrum prüfen, das Datenbanken zu Kriminalität, Terrorismusfinanzierung und Überziehung von Aufenthaltsfristen vernetzt. Französische Konsulate bearbeiteten 2025 rund 1,7 Millionen Schengen-Anträge; Beamte geben an, dass die vollständige Integration in das Zentrum ein Upgrade der France-Visas-Plattform um 21 Millionen Euro sowie zusätzliche Schulungen für ausgelagerte VFS-Mitarbeiter erfordert – Kosten, die sich möglicherweise in leicht erhöhten Servicegebühren im nächsten Jahr niederschlagen.
Unternehmen haben bis zum 30. Juni Zeit, um zum französischen Entwurf Stellung zu nehmen. Mobility-Manager sollten diese Gelegenheit nutzen, um großzügigere Regelungen für Familienzusammenführungen und Klarheit darüber zu fordern, ob digitale Nomaden künftig unter die neuen Sponsoring-Regeln fallen.
Quelle: Digi24
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