Palma Flughafen: Streik der Mitarbeiter für eingeschränkte Mobilität ab 17. Juni unbefristet angekündigt
Mitarbeiter mit eingeschränkter Mobilität am Flughafen Palma stimmen für unbefristeten Streik ab 17. Juni
Fortschritte bei Verhandlungen im Verkehrssektor in Valencia, Streikdrohung bleibt bestehen
Neueste Nachrichten
Spanien erhöht Nachweisgrenze für finanzielle Mittel auf 122 € pro Tag für alle Nicht-EU-Besucher
Ab dem 12. Juni verlangt Spanien von Nicht-EU-Reisenden den Nachweis von 122 € pro Aufenthaltstag (mindestens 1.099 €), um die Lohnerhöhung 2026 zu berücksichtigen. Grenzbeamte können die Einreise verweigern, wenn die finanziellen Mittel nicht nachgewiesen werden, daher müssen Unternehmen ihre Tagesgeldregelungen anpassen und Reisende entsprechend informieren. Die Regel gilt auch für Staatsangehörige von visumfreien Ländern.
EU-Migrationspakt tritt in Kraft: Strengere Grenzkontrollen in Spanien und der gesamten Union
Der Migrations- und Asylpakt der EU trat am 12. Juni in Kraft und verschärft die Grenzkontrollen, senkt das Alter für die Erfassung biometrischer Daten und beschleunigt Abschiebungen. Spanien, als eines der vordersten Länder, wird die neuen Verfahren sofort umsetzen, lehnt jedoch Rückführungszentren außerhalb der EU ab. Die neuen Regeln könnten kurzfristig zu längeren Grenzkontrollen führen, zielen aber darauf ab, ein einheitliches System zu schaffen, das langfristig die legale Arbeitsmobilität fördert.
Spanien beendet humanitäre Aufenthaltserlaubnisse – Venezolaner am stärksten betroffen
Das Innenministerium hat die nationale humanitäre Aufenthaltserlaubnis Spaniens abgeschafft, ein Status, der hauptsächlich von Venezolanern genutzt wurde, deren Asylanträge abgelehnt wurden. Inhaber müssen nun auf reguläre Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen umsteigen, was die Anforderungen für Arbeitgeber venezolanischer Mitarbeiter verschärft.
Mitarbeiter für Mobilitätshilfe am Flughafen Palma kündigen unbefristeten 24-Stunden-Streik ab 17. Juni an
Die PRM-Hilfskräfte am Flughafen Palma de Mallorca treten ab dem 17. Juni in einen unbefristeten 24-Stunden-Streik. Die Aktion könnte das Boarding für Passagiere mit besonderem Unterstützungsbedarf erheblich beeinträchtigen und zu größeren Verzögerungen an einem der wichtigsten Urlaubsziele Spaniens führen. Unternehmen sollten ihre Reisepläne überprüfen, Mobilitätsdienste im Voraus buchen und die Streikmeldungen von Aena aufmerksam verfolgen.
Spanien stoppt humanitäre Aufenthaltserlaubnisse – Venezolaner am stärksten betroffen
Das Innenministerium hat das humanitäre Aufenthaltsprogramm Spaniens – das hauptsächlich von Venezolanern genutzt wird – mit Wirkung zum 12. Juni eingestellt. Bestehende Inhaber müssen auf reguläre Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnisse umsteigen, während neue Anträge auf humanitären Schutz abgelehnt werden. Arbeitgeber sind verpflichtet, die Dokumente venezolanischer Mitarbeiter zu überprüfen und frühzeitig mit den Umstellungsprozessen zu beginnen. Dieser Schritt bringt Spanien in Einklang mit den strengeren EU-Asylregeln und schränkt eine bisher häufig genutzte Alternative für abgelehnte Asylbewerber ein.
Spanien beginnt mit der Umsetzung des neuen EU-Pakts zu Migration und Asyl
Spanien gehört zu den ersten EU-Ländern, die den neuen Pakt für Migration und Asyl aktivieren. Damit treten eine 72-Stunden-Biometrieüberprüfung, beschleunigte Grenzverfahren und eine verpflichtende Solidaritätsabgabe in Kraft. Die strengeren Regelungen könnten Entscheidungen beschleunigen, aber auch den Einsatz von haftähnlichen Einrichtungen erhöhen, was Unternehmen dazu zwingt, ihre Mobilitätspolitik anzupassen.
Aena verzeichnet im Mai 30,6 Millionen Passagiere – ein Plus von 5 % im Jahresvergleich
Die Passagierzahlen an spanischen Flughäfen erreichten im Mai 30,6 Millionen, ein Anstieg von 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies unterstreicht die starke Nachfrage vor dem Sommer und deutet auf mögliche Engpässe hin, auf die Unternehmen sich einstellen sollten.
Spanien erhöht Nachweisgrenze für finanzielle Mittel auf 122 € pro Tag für Kurzzeitbesucher
Ab dem 12. Juni 2026 hat Spanien die Mindestmittel, die Reisende an der Grenze oder bei Visumanträgen nachweisen müssen, auf 122 Euro pro Person und Tag erhöht. Dieser Betrag orientiert sich am aktuellen nationalen Mindestlohn und der Inflation und betrifft sowohl Touristen als auch Geschäftsreisende. Unternehmen sollten ihre Bürgschaftsschreiben entsprechend anpassen und sicherstellen, dass Mitarbeiter ausreichende Nachweise über ihre finanziellen Mittel mitführen.
Neuer Leitfaden erklärt Spaniens Grenzverfahren nach dem EES und bestätigt: ETIAS noch nicht erforderlich
Ein neuer Reiseführer, veröffentlicht am 12. Juni, erklärt das voll funktionsfähige Ein- und Ausreisesystem Spaniens und betont, dass die ETIAS-Reisegenehmigung noch nicht erforderlich ist. Mit biometrischen Terminals, die inzwischen an den wichtigsten spanischen Flughäfen Standard sind, dauert die erstmalige Registrierung durchschnittlich 74 Sekunden, obwohl Branchenverbände weiterhin vor gelegentlichen Warteschlangen warnen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter über die Unterschiede zwischen EES und ETIAS sowie über die besten Vorgehensweisen bei der Nutzung der Terminals informieren.
Spanien stellt Verlängerungen humanitärer Aufenthaltsgenehmigungen ein – Zehntausende Venezolaner betroffen
Spanien hat am 12. Juni 2026 die Ausstellung und Verlängerung von zweijährigen humanitären Aufenthaltstiteln eingestellt. Diese Maßnahme betrifft vor allem venezolanische Staatsangehörige, die nun auf arbeits- oder familienbasierte Aufenthaltsgenehmigungen umsteigen müssen. Arbeitgeber sollten schnell handeln und qualifizierte venezolanische Mitarbeiter für alternative Aufenthaltstitel anmelden, um den Verlust von Talenten und mögliche Strafen wegen unerlaubten Aufenthalts zu vermeiden.
EU behält Entschädigung bei Flugverspätungen von 3 Stunden bei – gute Nachrichten für Reisende nach Spanien
Die EU-Verkehrsminister haben sich darauf geeinigt, die Drei-Stunden-Verspätungsregel für Flugentschädigungen beizubehalten – eine Position, die von Spanien maßgeblich unterstützt wurde. Dieser Schritt sichert den bestehenden Schutz der Passagiere und erleichtert Unternehmen die Planung von Dienstreisen nach Spanien.
EU bestätigt Entschädigung bei Flugverspätungen ab drei Stunden – Gute Nachrichten für Reisende nach Spanien
EU-Verhandler einigten sich am 12. Juni darauf, die bisherige Drei-Stunden-Grenze und Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro bei Flugverspätungen beizubehalten. Zudem wurden neue Rechte für Sitzplatzwahl und Handgepäck eingeführt. Die Vereinbarung, die voraussichtlich am 15. Juni endgültig bestätigt wird, sichert einen wichtigen Verbraucherschutz für Geschäftsreisende nach Spanien und stärkt Unternehmen weiterhin im Umgang mit der Leistung der Fluggesellschaften.
EES-Fingerabdruckkontrollen starten, ETIAS noch ausstehend – Spanien klärt Einreisebestimmungen
Spanien nutzt das EU-Ein- und Ausreisesystem bereits an den Flughäfen, doch die separate ETIAS-Reisegenehmigung wird erst Ende 2026 eingeführt – entgegen Behauptungen betrügerischer Webseiten. Reisende müssen mit längeren Wartezeiten bei der biometrischen Kontrolle rechnen, müssen jedoch noch keine Online-Anträge stellen.
Spanien beginnt mit der Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts
Ab dem 12. Juni 2026 stellt Spanien als jüngstes EU-Mitglied vollständig auf den neuen Migrations- und Asylpakt um. Alle irregulären Ankünfte werden einer schnellen Überprüfung unterzogen, mit beschleunigtem Asylverfahren oder sofortiger Rückführung. Spanien muss nun auch seinen Beitrag zur Umsiedlungsquote des Pakts leisten. Mobilitätsteams in Unternehmen sollten mit strengeren Ausweiskontrollen, möglichen Verzögerungen bei Mitarbeitenden, die zuvor in anderen EU-Staaten gelebt haben, sowie strengeren Ablehnungsgründen für Nationalitäten mit niedriger Anerkennungsquote rechnen.
Spanien beginnt mit der Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts und verspricht „Garantie und Respekt“
Spanien hat am 12. Juni den EU-Migrations- und Asylpakt in Kraft gesetzt und führt dabei biometrische Vorabkontrollen, 12-wöchige Grenz-Asylverfahren sowie strengere Rückführungsregeln ein. Innenminister Grande-Marlaska versprach eine „rechtskonforme“ Umsetzung und schloss Offshore-Verarbeitungszentren aus. Die Neuerungen verschärfen die Anforderungen für Unternehmen, die Talente über Spanien transferieren, und könnten zunächst die Grenzübertritte verlangsamen, aber langfristig die Entscheidungen zu Aufenthaltserlaubnissen durch digitale Systeme beschleunigen.
Rückstau bei Fingerabdruck-Terminen verzögert spanische Aufenthaltstitel
Nach der umfassenden Legalisierungskampagne in Spanien haben sich die Termine für die Fingerabdruckregistrierung so stark verzögert, dass die Ausstellung der TIE-Aufenthaltskarten in den Großstädten nun bis zu acht Wochen dauert. Diese Verzögerung erschwert Bankgeschäfte, Reisen und die Einstellung ausländischer Mitarbeiter. Arbeitgeber sollten ihre Projektpläne entsprechend anpassen und die nächtlichen Terminfreigaben genau im Blick behalten.