
Der lange diskutierte Migrations- und Asylpakt der Europäischen Union ist am 12. Juni rechtsverbindlich geworden und bringt die strengsten Außengrenzregeln in der Geschichte des Blocks mit sich. Aus Brüssel berichtet EU-Innenkommissar Magnus Brunner, dass die neuen Vorschriften „Europas Haus in Ordnung bringen“, indem sie strengere Identitätskontrollen, eine einheitliche Liste sicherer Herkunftsländer und beschleunigte Abschiebungen kombinieren. Spanien – zusammen mit Italien, Griechenland und Zypern – wird voraussichtlich zum wichtigsten Prüfstein, da seine Land- und Seegrenzen einen großen Anteil der irregulären Ankünfte bewältigen.
Zu den nun geltenden Kernpunkten gehören ein verpflichtendes biometrisches Ein- und Ausreisesystem (EES) für alle Nicht-EU-Reisenden sowie eine interoperable Eurodac-Datenbank, die künftig Daten von Kindern ab sechs Jahren statt wie bisher ab 14 Jahren speichert. Fluggesellschaften, die Spanien anfliegen, müssen Passagierdaten früher übermitteln, und Transportunternehmen, die unerlaubte Einreisen erleichtern, drohen Bußgelder von bis zu 40.000 Euro pro Person.
Zivilgesellschaftliche Gruppen warnen, dass der Pakt die Asylrechte einschränkt; Brunner entgegnet, dass schnellere Prüfungen Kapazitäten für legale Arbeitsmigration schaffen werden. Die spanischen Wirtschaftsverbände zeigen sich vorsichtig optimistisch: Die Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE) glaubt, dass harmonisierte Verfahren die Rekrutierung saisonaler Erntehelfer und hochqualifizierter IT-Fachkräfte beschleunigen könnten, sobald die Anfangshürden überwunden sind.
Ein Streitpunkt ist die optionale Einrichtung von Offshore-„Rückkehrzentren“ in Nicht-EU-Ländern. Madrid lehnt dieses Modell kategorisch ab und hält es für rechtlich fragwürdig, könnte aber unter Druck geraten, falls Nachbarstaaten es einführen und irreguläre Flüsse nach Spanien umgeleitet werden. Mobilitätsmanager sollten die Entwicklungen genau verfolgen, da sie Zeitpläne für Familienzusammenführungen und humanitäre Einsätze beeinflussen könnten. Unternehmen, die Mitarbeiter über die Straße von Gibraltar entsenden oder Angestellte aus Lateinamerika über Madrid verlegen, sollten Reisende auf längere Grenzabfertigungszeiten vorbereiten und sicherstellen, dass die Reisepässe mindestens zwei freie Seiten für EES-Stempel haben, bis die Kioske später in diesem Jahr vollständig automatisiert sind.
Zu den nun geltenden Kernpunkten gehören ein verpflichtendes biometrisches Ein- und Ausreisesystem (EES) für alle Nicht-EU-Reisenden sowie eine interoperable Eurodac-Datenbank, die künftig Daten von Kindern ab sechs Jahren statt wie bisher ab 14 Jahren speichert. Fluggesellschaften, die Spanien anfliegen, müssen Passagierdaten früher übermitteln, und Transportunternehmen, die unerlaubte Einreisen erleichtern, drohen Bußgelder von bis zu 40.000 Euro pro Person.
Zivilgesellschaftliche Gruppen warnen, dass der Pakt die Asylrechte einschränkt; Brunner entgegnet, dass schnellere Prüfungen Kapazitäten für legale Arbeitsmigration schaffen werden. Die spanischen Wirtschaftsverbände zeigen sich vorsichtig optimistisch: Die Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE) glaubt, dass harmonisierte Verfahren die Rekrutierung saisonaler Erntehelfer und hochqualifizierter IT-Fachkräfte beschleunigen könnten, sobald die Anfangshürden überwunden sind.
Ein Streitpunkt ist die optionale Einrichtung von Offshore-„Rückkehrzentren“ in Nicht-EU-Ländern. Madrid lehnt dieses Modell kategorisch ab und hält es für rechtlich fragwürdig, könnte aber unter Druck geraten, falls Nachbarstaaten es einführen und irreguläre Flüsse nach Spanien umgeleitet werden. Mobilitätsmanager sollten die Entwicklungen genau verfolgen, da sie Zeitpläne für Familienzusammenführungen und humanitäre Einsätze beeinflussen könnten. Unternehmen, die Mitarbeiter über die Straße von Gibraltar entsenden oder Angestellte aus Lateinamerika über Madrid verlegen, sollten Reisende auf längere Grenzabfertigungszeiten vorbereiten und sicherstellen, dass die Reisepässe mindestens zwei freie Seiten für EES-Stempel haben, bis die Kioske später in diesem Jahr vollständig automatisiert sind.
Quelle: El País
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Spanien.Mehr von Spanien
Alle anzeigen
Mitarbeiter mit eingeschränkter Mobilität am Flughafen Palma stimmen für unbefristeten Streik ab 17. Juni
Spanien erhöht Nachweisgrenze für finanzielle Mittel auf 122 € pro Tag für Kurzzeitbesucher