Frankreich veröffentlicht Durchführungsrichtlinie zum Inkrafttreten des EU-Pakts zu Migration und Asyl
Genf schließt 25 von 35 Grenzübergängen zu Frankreich vor dem G7-Gipfel in Évian
EU-Migrationspakt tritt in Kraft: Strengere Grenz- und Asylregeln für Frankreich
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Frankreich erlässt ministerielle Rundverfügung zur Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts
Frankreich gehört zu den ersten EU-Ländern, die genau darlegen, wie der neue EU-Migrations- und Asylpakt auf ihrem Hoheitsgebiet umgesetzt wird. Eine ausführliche Dienstanweisung an alle Einwanderungsbehörden wurde veröffentlicht. Die Richtlinie führt biometrische Grenzkontrollen, eine schnellere Bearbeitung von Asylanträgen aus „sicheren Herkunftsländern“ sowie neue Auflagen für Talentvisa ein. Dies bringt sowohl Herausforderungen bei der Einhaltung der Vorschriften als auch mögliche Verzögerungen für Arbeitgeber mit sich, die Mitarbeiter nach Frankreich entsenden. Unternehmen sollten die Vorlaufzeiten für Entsendungen überprüfen und die weiteren legislativen Entwicklungen genau verfolgen.
Zusätzliche Polizeikräfte in Cerbère im Einsatz, während Frankreich die französisch-spanische Grenze unter neuen EU-Vorschriften verschärft
Am 12. Juni verstärkte Frankreich die Polizeipräsenz am Grenzübergang Cerbère zu Spanien und führte systematische Kontrollen von Reisebussen durch, da das EU-Asylabkommen in Kraft trat. Reisende müssen mit kurzen Verzögerungen rechnen, und Unternehmen, die Personal oder Waren über die Grenze transportieren, sollten ihre Zeitpläne anpassen und für vollständige Dokumentation sorgen.
EU-Pakt für Migration und Asyl tritt in Kraft: Neue Regeln für Überprüfung und Solidarität in Frankreich
Der neue EU-Pakt für Migration und Asyl trat am 12. Juni 2026 in Kraft. Frankreich muss nun Grenzkontrollen innerhalb von fünf Tagen durchführen, an einem verpflichtenden Umverteilungs- oder Zahlungssystem teilnehmen und Asylbewerbern nach sechs Monaten Zugang zum Arbeitsmarkt gewähren. Unternehmen sollten in diesem Sommer mit längeren Wartezeiten an den Grenzen rechnen, gleichzeitig eröffnen sich für bestimmte Bewerber frühere Einstellungsmöglichkeiten. Die Reform soll den Schengen-Raum stabilisieren und die Verantwortung unter den Mitgliedstaaten gerecht verteilen, doch die innenpolitischen Auswirkungen werden in Paris weiterhin heftig diskutiert.
Fristen für Asylberufungen auf 10 Tage verkürzt: CNDA passt seine Tagesordnung für den EU-Pakt an
Eine CNDA-Mitteilung, die ab dem 12. Juni in Kraft tritt, verkürzt die Fristen für die meisten Asylberufungen auf zehn Tage, um sie an den EU-Pakt anzupassen. Neue intelligente Formulare dienen gleichzeitig als Anträge auf Rechtshilfe, territoriale Kammern werden erweitert, und Einzelrichterverfahren werden zur Norm, damit Frankreich endgültige Entscheidungen innerhalb von 12 Wochen treffen kann. Mobility-Manager sollten die verkürzten Fristen bei allen Entsandten mit Schutzansprüchen besonders beachten.
Das Dekret 2026-463 ändert die Bedingungen für die Aufnahme von Asylbewerbern in Frankreich.
Das Dekret 2026-463, gültig ab dem 12. Juni 2026, aktualisiert den Rahmen für die Asylunterstützung in Frankreich: Die Barauszahlungen der ADA werden einkommensabhängig gestaffelt, Zahlungen können eingestellt werden, wenn die Unterkunft abgelehnt wird, und die Berechnung der Familienzusammenführung wird vereinheitlicht. Die Reform schafft mehr Klarheit für Arbeitgeber, könnte jedoch die Leistungen für besonders schutzbedürftige Antragsteller einschränken.
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft – Bedeutender Wandel für Frankreich und den Schengen-Raum
Der neue Migrations- und Asylpakt der EU trat am 12. Juni in Kraft und verpflichtet Frankreich, biometrische Kontrollen sowie beschleunigte Grenz- und Asylverfahren einzuführen. Gleichzeitig profitiert das Land von einem Solidaritätsmechanismus, der die Verantwortung auf die Mitgliedstaaten verteilt. Geschäftsreisende erwarten kurzfristige Störungen an Flughäfen und Landgrenzen, hoffen jedoch auf reibungslosere Abläufe, sobald die Systeme etabliert sind. Die Reformen sind besonders wichtig, da sie die Einreisekontrollen verschärfen, während Frankreich sich auf einen intensiven Sommer mit grenzüberschreitendem Reiseverkehr vorbereitet und gleichzeitig eine innenpolitische Debatte über Migration führt.
EU-Asylagentur markiert Beginn des Migrationspakts, während Frankreich den operativen Start vorbereitet
Die EUAA hat am 12. Juni 2026 offiziell den EU-Migrations- und Asylpakt gestartet und damit eine zweijährige Übergangsphase abgeschlossen. Frankreich, das mehrere Instrumente des Pakts erprobt hat, erhält zusätzliche Unterstützung von der EUAA, um die strengen neuen Bearbeitungsfristen und Umsiedlungsquoten einzuhalten. Einheitliche EU-Regeln bedeuten, dass Asylentscheidungen in anderen Ländern nun direkte Auswirkungen auf Unternehmensansiedlungen in Frankreich haben.
G7-Gipfel in Évian führt zu vorübergehenden Schweizer Grenzkontrollen und Reisepass für Grenzgänger
Vor dem G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni in Évian hat die Schweiz die Passkontrollen an der Grenze zu Frankreich bis zum 19. Juni wieder eingeführt und die Grenzübergänge auf sieben Stellen beschränkt. Reisende benötigen einen PASS G7 QR-Code, um die Sicherheitszone zu betreten. Unternehmen sollten mit Verkehrsstaus rechnen, Frachtumleitungen planen und ihre grenzüberschreitenden Mitarbeiter über die Ausweispflichten informieren.
Paris-Orly streicht oder verlegt 3.000 Flüge wegen viermonatiger Sperrung der Startbahn 4 für Modernisierung
Startbahn 4 am Flughafen Paris-Orly wird vom 10. August bis 17. Dezember 2026 geschlossen, was ADP dazu zwingt, rund 3.000 Flüge zu streichen oder umzuleiten. Unternehmen, die Orly für Inlandsflüge nutzen, müssen ihre Mitarbeiter über CDG oder regionale Flughäfen umplanen und die Flugpläne für das dritte und vierte Quartal überprüfen. Die Fluggesellschaften veröffentlichen die neuen Slots im Juli.
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft: Was sich heute für Reisende und Arbeitgeber in Frankreich ändert
Der EU-Migrations- und Asylpakt trat am 12. Juni 2026 in Kraft und verpflichtet Frankreich zur Einführung neuer Vorprüfungen, Dublin-Überstellungen und Solidaritätsmechanismen. Reisende müssen mit längeren Wartezeiten rechnen, da Grenzbeamte biometrische Kontrollstationen einsetzen, während Arbeitgeber ihre Abläufe zur Einhaltung der Vorschriften für entsandte Arbeitnehmer an verkürzte Fristen anpassen müssen. Die Reform zielt auf mehr Einheitlichkeit ab, wirft jedoch Bedenken hinsichtlich der Rechtshilfe auf.
Französische Verordnungen verschärfen Fristen für Berufungen und Empfangsbedingungen für Asylsuchende
Der Rechtsbericht von ASH vom 12. Juni bestätigt, dass die Anfang der Woche veröffentlichten Verordnungen – die nun in Kraft sind – bestimmte Berufungsfristen halbieren und strengere Anforderungen an Unterkünfte festlegen, während die Gebühren für die Arbeitgeberregulierung steigen. Unternehmen müssen schnell reagieren, wenn der Aufenthaltsstatus eines Entsandten infrage gestellt wird, da die Frist für Einsprüche gegen Abschiebebescheide nun nur noch 15 Tage beträgt.
G7-Gipfel führt zu vorübergehenden Grenzkontrollen zwischen Frankreich und der Schweiz
Die Schweiz hat anlässlich des G7-Gipfels in Évian bis zum 19. Juni wieder Passkontrollen an der Grenze zu Frankreich eingeführt. Frankreich hat als Reaktion darauf seine Kontrollen ebenfalls verstärkt. Nur sieben Grenzübergänge sind regulär geöffnet, und wichtige Autobahnen werden während der Reisezeiten der Staats- und Regierungschefs gesperrt, was zu Verzögerungen für Pendler, Lieferanten und Delegierte führt.
Landesweite Proteste richten sich gegen französische Präfekturen wegen Verzögerungen bei Aufenthaltskarten
Aktivisten in ganz Frankreich protestierten am 11. Juni gegen monatelange Verzögerungen bei der Erneuerung von Aufenthaltstiteln. Sie machen die digitale Plattform ANEF und Personalmangel verantwortlich. Der Rückstau führt dazu, dass im Ausland lebende Arbeitnehmer nicht arbeiten oder reisen können. Unternehmen sollten daher ihre Planungen verlängern und die angekündigten Regierungsmaßnahmen genau beobachten.
Ausländische Einwohner protestieren landesweit gegen Terminvergaben und Rückstände bei Aufenthaltserlaubnissen in den Präfekturen
Am 11. Juni protestierten ausländische Einwohner landesweit vor den Präfekturen wegen langer Wartezeiten bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen und der knappen Verfügbarkeit von Online-Terminen. Die Verzögerungen beeinträchtigen Geschäftsreisen und die Kontinuität der Beschäftigung; Unternehmen sollten die Verlängerungsformalitäten früher einleiten und sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter bei Reisen vorläufige Quittungen mitführen.