
Siebzig prominente Persönlichkeiten und zivilgesellschaftliche Organisationen haben an den Premierminister und den Innenminister geschrieben und fordern, das Windrush-Entschädigungsprogramm aus der Kontrolle des Innenministeriums zu nehmen und einer unabhängigen Stelle unter der Leitung eines Richters oder Kommissars zu übergeben. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die Abgeordneten Clive Lewis und Nadia Whittome, der Künstler Anish Kapoor sowie der Runnymede Trust. Sie kritisieren, dass das derzeitige Verfahren die Opfer des Skandals im Stich lässt, da mehr als die Hälfte der Anträge auch acht Jahre nach Einführung des Programms abgelehnt werden.
Der Aufruf folgt auf Enthüllungen im April, wonach die durchschnittliche erfolgreiche Entschädigung lediglich 32.100 Pfund beträgt und über 60 Antragsteller verstorben sind, während sie auf eine Entschädigung warteten. Aktivisten argumentieren, dass es einen unvereinbaren Interessenkonflikt darstellt, wenn ausgerechnet das Ministerium, das das Unrecht verursacht hat, für die Entschädigungen zuständig ist. Dies schüre Misstrauen bei den Antragstellern, von denen viele weiterhin zögern, mit Beamten zusammenzuarbeiten, die sie einst als illegale Migranten bezeichneten.
Für globale Arbeitgeber ist die Kontroverse eine deutliche Warnung, dass Fehler beim Staatsbürgerschaftsstatus Menschen über Jahrzehnte verfolgen können, die Vielfalt der Belegschaft untergraben und Unternehmen einem Reputationsrisiko aussetzen, wenn Mitarbeiter bei Kontrollen der „hostile environment“-Politik auffallen. Fachleuten für Mitarbeiter-Mobilität wird empfohlen, historische Unterlagen zum Arbeitsrecht zu überprüfen, insbesondere bei langjährigen Beschäftigten, die vor der Einführung systematischer Dokumentenaufbewahrung eingestellt wurden, um sicherzustellen, dass niemand unbeabsichtigt ohne Nachweis des Aufenthaltsstatus arbeitet.
Sollten die Minister einer unabhängigen Aufsicht zustimmen, erwarten Juristen eine schnellere Bearbeitung der Fälle und großzügigere Entschädigungen, aber auch einen vorübergehenden Anstieg neuer Anträge, da das Vertrauen wächst. Unternehmen mit betroffenen Mitarbeitern oder Rentnern könnten zudem Fragen zur rückwirkenden Behandlung von Renten und Steuern erhalten, sobald endgültige Zahlungen erfolgen. Relocation-Teams müssen möglicherweise auch bei späten Staatsbürgerschafts- oder Passanträgen unterstützen, da Betroffene erst jetzt den Mut finden, ihren Status zu klären.
Politisch erhöht die Forderung den Druck auf eine Regierung, die versprochen hat, die Nettozuwanderung unter 200.000 zu senken und gleichzeitig „die Fehler von Windrush zu korrigieren“. Die Labour-Partei zeigt sich offen für eine unabhängige Stelle, was darauf hindeutet, dass das Thema unabhängig vom Ausgang der nächsten Parlamentswahl aktuell bleiben wird.
Der Aufruf folgt auf Enthüllungen im April, wonach die durchschnittliche erfolgreiche Entschädigung lediglich 32.100 Pfund beträgt und über 60 Antragsteller verstorben sind, während sie auf eine Entschädigung warteten. Aktivisten argumentieren, dass es einen unvereinbaren Interessenkonflikt darstellt, wenn ausgerechnet das Ministerium, das das Unrecht verursacht hat, für die Entschädigungen zuständig ist. Dies schüre Misstrauen bei den Antragstellern, von denen viele weiterhin zögern, mit Beamten zusammenzuarbeiten, die sie einst als illegale Migranten bezeichneten.
Für globale Arbeitgeber ist die Kontroverse eine deutliche Warnung, dass Fehler beim Staatsbürgerschaftsstatus Menschen über Jahrzehnte verfolgen können, die Vielfalt der Belegschaft untergraben und Unternehmen einem Reputationsrisiko aussetzen, wenn Mitarbeiter bei Kontrollen der „hostile environment“-Politik auffallen. Fachleuten für Mitarbeiter-Mobilität wird empfohlen, historische Unterlagen zum Arbeitsrecht zu überprüfen, insbesondere bei langjährigen Beschäftigten, die vor der Einführung systematischer Dokumentenaufbewahrung eingestellt wurden, um sicherzustellen, dass niemand unbeabsichtigt ohne Nachweis des Aufenthaltsstatus arbeitet.
Sollten die Minister einer unabhängigen Aufsicht zustimmen, erwarten Juristen eine schnellere Bearbeitung der Fälle und großzügigere Entschädigungen, aber auch einen vorübergehenden Anstieg neuer Anträge, da das Vertrauen wächst. Unternehmen mit betroffenen Mitarbeitern oder Rentnern könnten zudem Fragen zur rückwirkenden Behandlung von Renten und Steuern erhalten, sobald endgültige Zahlungen erfolgen. Relocation-Teams müssen möglicherweise auch bei späten Staatsbürgerschafts- oder Passanträgen unterstützen, da Betroffene erst jetzt den Mut finden, ihren Status zu klären.
Politisch erhöht die Forderung den Druck auf eine Regierung, die versprochen hat, die Nettozuwanderung unter 200.000 zu senken und gleichzeitig „die Fehler von Windrush zu korrigieren“. Die Labour-Partei zeigt sich offen für eine unabhängige Stelle, was darauf hindeutet, dass das Thema unabhängig vom Ausgang der nächsten Parlamentswahl aktuell bleiben wird.
Quelle: The Guardian
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