
Die irische Fluggesellschaft Aer Lingus, die nationale Fluglinie Irlands, bereitet sich darauf vor, ihr Flugprogramm zu reduzieren und Personal abzubauen, nachdem sie die von der Muttergesellschaft International Airlines Group (IAG) vorgegebenen Gewinnmargen nicht erreicht hat, wie ein Bericht der Business Post bestätigt, der am Montag (15. Juni) auch vom Luftfahrtportal AirlineGeeks bestätigt wurde. Quellen zufolge hat das Management die Gewerkschaften gewarnt, dass in den kommenden Wochen Details zu Streckenstilllegungen und Entlassungen bekanntgegeben werden.
Aer Lingus bedient mehr als 100 Ziele und ist ein wichtiger Bestandteil der transatlantischen Geschäftsverbindung Irlands, mit Vorababfertigungsflügen zu 17 US-Städten. Schwächere Fracht-Erträge, gestiegene Treibstoffkosten und der verschärfte Wettbewerb durch Ryanair auf europäischen Strecken haben die Margen unter die von IAG geforderte Schwelle von 12 Prozent gedrückt. Anfang des Jahres schloss die Airline bereits ihre Langstrecken-Crewbasis in Manchester; eine weitere Rationalisierung scheint nun unvermeidlich.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Aussicht auf Kapazitätskürzungen ein erhöhtes Risiko für höhere Preise und eine engere Sitzplatzverfügbarkeit in Spitzenbuchungszeiten. Betroffene Strecken sollen unter anderem marginale US-Nebenstädte sowie bestimmte kontinentaleuropäische Verbindungen sein, die mit Partnerfluggesellschaften konkurrieren. Aer Lingus hat keine genauen Zahlen veröffentlicht, doch Analysten prognostizieren, dass im Winterflugplan 2026/27 etwa 5 bis 8 Prozent der Flüge gestrichen werden könnten, wobei vor allem Management-Positionen vom Personalabbau betroffen sein dürften.
Mitarbeitervertreter fordern dringend Gespräche und weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft 2025 einen operativen Gewinn von 265 Millionen Euro erzielt hat. Sie kritisieren, dass das einheitliche Margenziel von IAG die höheren irischen Flughafengebühren und die Kosten für die Aufrechterhaltung von Kurz- und Langstreckenflotten nicht berücksichtigt. Die irische Regierung, die die Konnektivität für ausländische Direktinvestitionen und den Tourismus schützen möchte, beobachtet die Lage, betrachtet sie jedoch als eine kommerzielle Angelegenheit.
Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen sollten Reservierungsänderungen genau verfolgen, nach Möglichkeit erstattungsfähige Tarife sichern und ihre Verbindungen durch Codeshares mit British Airways, Iberia oder dem Partner JetBlue auf Nordatlantikstrecken diversifizieren. Mitarbeiter, die von Entlassungen betroffen sind und über Intra-Company-Transfer-Visa verfügen, benötigen frühzeitig eine Beratung zu ihrem Aufenthaltsstatus, falls das Arbeitsverhältnis endet.
Aer Lingus bedient mehr als 100 Ziele und ist ein wichtiger Bestandteil der transatlantischen Geschäftsverbindung Irlands, mit Vorababfertigungsflügen zu 17 US-Städten. Schwächere Fracht-Erträge, gestiegene Treibstoffkosten und der verschärfte Wettbewerb durch Ryanair auf europäischen Strecken haben die Margen unter die von IAG geforderte Schwelle von 12 Prozent gedrückt. Anfang des Jahres schloss die Airline bereits ihre Langstrecken-Crewbasis in Manchester; eine weitere Rationalisierung scheint nun unvermeidlich.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Aussicht auf Kapazitätskürzungen ein erhöhtes Risiko für höhere Preise und eine engere Sitzplatzverfügbarkeit in Spitzenbuchungszeiten. Betroffene Strecken sollen unter anderem marginale US-Nebenstädte sowie bestimmte kontinentaleuropäische Verbindungen sein, die mit Partnerfluggesellschaften konkurrieren. Aer Lingus hat keine genauen Zahlen veröffentlicht, doch Analysten prognostizieren, dass im Winterflugplan 2026/27 etwa 5 bis 8 Prozent der Flüge gestrichen werden könnten, wobei vor allem Management-Positionen vom Personalabbau betroffen sein dürften.
Mitarbeitervertreter fordern dringend Gespräche und weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft 2025 einen operativen Gewinn von 265 Millionen Euro erzielt hat. Sie kritisieren, dass das einheitliche Margenziel von IAG die höheren irischen Flughafengebühren und die Kosten für die Aufrechterhaltung von Kurz- und Langstreckenflotten nicht berücksichtigt. Die irische Regierung, die die Konnektivität für ausländische Direktinvestitionen und den Tourismus schützen möchte, beobachtet die Lage, betrachtet sie jedoch als eine kommerzielle Angelegenheit.
Unternehmen mit Mobilitätsprogrammen sollten Reservierungsänderungen genau verfolgen, nach Möglichkeit erstattungsfähige Tarife sichern und ihre Verbindungen durch Codeshares mit British Airways, Iberia oder dem Partner JetBlue auf Nordatlantikstrecken diversifizieren. Mitarbeiter, die von Entlassungen betroffen sind und über Intra-Company-Transfer-Visa verfügen, benötigen frühzeitig eine Beratung zu ihrem Aufenthaltsstatus, falls das Arbeitsverhältnis endet.
Quelle: AirlineGeeks