EU-Ratsbeschluss fordert „umfassende Partnerschaften“ – Italien sieht grünes Licht für Abkommen zur Bearbeitung mit Albanien
Vierzehn EU-Staats- und Regierungschefs – Gastgeber Italien – begrüßen Fortschritte bei neuer Rückführungsverordnung
24-Stunden-Busstreik trifft Udine am 19. Juni – Tipps für Geschäftsreisende
Neueste Nachrichten
Italienisches Konsulat in Zürich eröffnet neue Online-Termine für Reisepässe und elektronische Personalausweise
Das italienische Konsulat in Zürich, eines der verkehrsreichsten im Schengen-Raum, kündigte am 19. Juni neue Termine für Prenot@MI an, um den Rückstau bei Dokumenten zu verringern. Grenzgänger sollten schnell Termine buchen, um Probleme mit Reisegenehmigungen im Rahmen des neuen Ein- und Ausreisesystems der EU zu vermeiden.
Italien verlängert Grenzkontrollen zu Slowenien um weitere sechs Monate
Am 18. Juni hat Italien Brüssel darüber informiert, dass es die Kontrollen an der Binnengrenze zu Slowenien bis zum 18. Dezember 2026 verlängert, mit Verweis auf Terrorismus- und Migrationsrisiken. Dies bedeutet weitere sechs Monate zufälliger Ausweis- und Fahrzeugkontrollen auf der A-23 sowie an Nebenübergängen, was Pendler, Geschäftsreisende und den Güterverkehr betrifft. Unternehmen sollten zusätzliche Transitzeiten einplanen und sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter Ausweisdokumente mitführen, während der politische Druck für eine Rückkehr zur uneingeschränkten Schengen-Freizügigkeit wächst.
EU-Führer setzen Rückführungsstrategie und legale Migration auf die Brüsseler Agenda
Beim Europäischen Rat am 18. Juni setzten die EU-Staats- und Regierungschefs – angestoßen von Italien – die frisch vereinbarte Rückführungsverordnung und die legale Arbeitsmobilität ganz oben auf die Agenda. Italien fordert mehr EU-Mittel für Grenztechnologie und eine schnellere Übertragbarkeit der Blue Card, um Fachkräftemangel zu lindern. Unternehmen müssen kurzfristig mit strengeren Ausreisekontrollen rechnen, ab 2027 sollen jedoch innergemeinschaftliche Transfers hochqualifizierter Mitarbeiter erleichtert werden.
Italien vereinfacht EU Blue Card und beschleunigt Genehmigungen für hochqualifizierte Fachkräfte
Ein HR-Capital-Briefing vom 18. Juni bestätigt die Umsetzung der neuen EU-Blue-Card-Regelungen in Italien. Die Gehaltsschwellen werden gesenkt, eine stillschweigende Genehmigung nach 30 Tagen eingeführt und Familienangehörige können gleichzeitig Anträge stellen, was die Bearbeitungszeiten erheblich verkürzt. Arbeitgeber sollten sofort auf das neue „HQ Work Portal“ umsteigen.
Italien setzt EU-Migrations- und Asylpakt um: Dekret-Gesetz 100/2026 tritt in Kraft
Am 18. Juni trat das lang erwartete Dekret-Gesetz 100/2026 in Kraft, das den EU-Migrations- und Asylpakt in italienisches Recht umsetzt. Es führt vierwöchige Grenzverfahren, längere Haftfristen und neue Meldepflichten für Arbeitgeber über das MIGRA-COM-Portal ein. Unternehmen, die Asylbewerber einstellen, müssen sich umgehend anpassen.
NGOs alarmiert: EU verabschiedet strengere Rückführungsregeln am Vorabend des Weltflüchtlingstags
Glaubensbasierte NGOs in Italien kritisieren die EU-Verabschiedung der Rückführungsverordnung am 18. Juni und warnen, dass längere Haftzeiten und Offshore-Zentren die Grundrechte gefährden. Arbeitgeber, die auf Mitarbeiter mit humanitärem Status angewiesen sind, sollten mit plötzlichen Ablaufdaten der Aufenthaltsgenehmigungen rechnen, da Italien die strengeren Regelungen umsetzt.
Auslieferung der elektronischen Personalausweise für im Ausland lebende Italiener beschleunigt sich nach anfänglichen Problemen
In einem COSMO Italiano-Beitrag vom 18. Juni teilten die italienischen Konsulate mit, dass die Einführung der elektronischen ID-Karte (CIE) für AIRE-Bürger nach anfänglichen Problemen wieder planmäßig verläuft. Papierausweise verlieren ab dem 3. August 2026 ihre Gültigkeit für Reisen, daher sollten Auslandsitaliener und Arbeitgeber, die Mitarbeiter versetzen, zeitnah eine CIE beantragen.
Universität Bologna startet zweite Aufnahmephase mit Visaberatung für Nicht-EU-Studierende
Am 18. Juni veröffentlichte die Universität Bologna die Zulassungslisten der zweiten Runde und aktualisierte die Visaanweisungen. Studierende aus Nicht-EU-Ländern haben nur 10 Tage Zeit, um die Studiengebühren zu bezahlen und die Voranmeldung bei Universitaly abzuschließen, bevor sie ein digitales „Study“-Visum beantragen können. Dieses Visum ist nun an eine Mindestfinanzierungsgrenze von 7.000,97 € gebunden und erfordert eine verpflichtende private Krankenversicherung.
Sicherheitsphase des G7-Gipfels in Évian endet – Reisende müssen am 18. Juni weiterhin mit Grenzkontrollen rechnen
Die Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem G7-Gipfel wurden in den frühen Morgenstunden des 18. Juni zurückgefahren, doch italienische Reisende über Genf mussten weiterhin mit Ausweiskontrollen und kleineren Flugverspätungen rechnen. Unternehmen sollten ähnliche Vorkehrungen in ihre Reisepläne für zukünftige hochrangige Veranstaltungen in der Region einbauen.