
Bei einem Wirtschaftseminar in München am 21. Juni erklärte Indiana Wong, Direktorin des Hongkonger Wirtschafts- und Handelsbüros (HKETO) in Berlin, vor einem Publikum deutscher Führungskräfte, dass die Stadt trotz globaler Fragmentierung „sicher, stabil und verlässlich“ bleibe. Sie stellte neue mobilitätsfreundliche Programme vor, die die Kosten für die Einrichtung regionaler Hauptsitze in der Sonderverwaltungsregion (SAR) senken. Wong betonte, dass das Top Talent Pass Scheme, das Quality Migrant Admission Scheme und die beschleunigte TechTAS-Quote in Hongkong für deutsche Ingenieure, Fintech-Spezialisten und Mittelstandsmanager offenstehen. Seit Januar erhalten genehmigte Antragsteller elektronische Einreisevisa innerhalb von fünf Arbeitstagen und können die obligatorischen Ausweiserledigungen direkt am Airport Extension Office bei Ankunft erledigen, wodurch eine zweite Reise zum Immigration Tower in der Innenstadt entfällt.
Deutsche Unternehmen, die von erneuerbaren Energien bis zu Logistiksoftware reichen, lobten die vereinfachten Verfahren als ebenbürtig mit Singapurs ONE Pass und Dubais Green Visa. Das Seminar, das von Invest Hong Kong und dem Hong Kong Trade Development Council gemeinsam organisiert wurde, stellte zudem den bevorstehenden Pilotversuch „seamless clearance“ an der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke am 25. Juni sowie den Start eines gemeinsamen e-Visa-Kanals mit den Behörden von Guangdong im Juli für Geschäftsreisende mit mehrfacher Einreise vor. Für deutsche Firmen mit Fabriken im Perlflussdelta bedeutet dies, dass Schlüsselpersonal in Hongkong wohnen und gleichzeitig Werke in Dongguan oder Zhongshan ohne lange Wartezeiten an Grenzkontrollen überwachen kann.
Die Podiumsteilnehmer wiesen darauf hin, dass geopolitische Spannungen europäische Unternehmen dazu bewegen, ihre asiatischen Aktivitäten zu diversifizieren. Das Common-Law-System Hongkongs, der starke Schutz geistigen Eigentums und das wachsende Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen (nun 46 Länder nach der Unterzeichnung mit Luxemburg im März) machen die Stadt zu einem attraktiven Mobilitätshub. Vertreter von Siemens Smart Infrastructure und BASF erläuterten, wie die Verlagerung regionaler Beschaffungsteams in die SAR die durchschnittlichen Visaverarbeitungszeiten für mitreisende Familienangehörige von acht auf vier Wochen halbierte und den Zugang zum internationalen Schulsystem Hongkongs ermöglichte.
Für Mobility-Manager waren die wichtigsten Erkenntnisse: Ankunftskarten-Slots für neue Mitarbeiter über den digitalen Terminplaner der Einwanderungsbehörde vorab buchen; das kürzlich erweiterte Supplementary Labour Scheme für kurzfristige Techniker nutzen; und die Einführung der digitalen Exit-Entry-Permits für grenzüberschreitende Fahrer am 25. Juni beobachten, die die Kurierkosten für Permit-Erneuerungen drastisch senken werden. Die deutschen Handelskammern bezeichneten Hongkong als „Asiens effizientesten Ausgangspunkt“ und unterstrichen damit seine zentrale Rolle in der Expatriate-Strategie von Unternehmen.
Deutsche Unternehmen, die von erneuerbaren Energien bis zu Logistiksoftware reichen, lobten die vereinfachten Verfahren als ebenbürtig mit Singapurs ONE Pass und Dubais Green Visa. Das Seminar, das von Invest Hong Kong und dem Hong Kong Trade Development Council gemeinsam organisiert wurde, stellte zudem den bevorstehenden Pilotversuch „seamless clearance“ an der Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke am 25. Juni sowie den Start eines gemeinsamen e-Visa-Kanals mit den Behörden von Guangdong im Juli für Geschäftsreisende mit mehrfacher Einreise vor. Für deutsche Firmen mit Fabriken im Perlflussdelta bedeutet dies, dass Schlüsselpersonal in Hongkong wohnen und gleichzeitig Werke in Dongguan oder Zhongshan ohne lange Wartezeiten an Grenzkontrollen überwachen kann.
Die Podiumsteilnehmer wiesen darauf hin, dass geopolitische Spannungen europäische Unternehmen dazu bewegen, ihre asiatischen Aktivitäten zu diversifizieren. Das Common-Law-System Hongkongs, der starke Schutz geistigen Eigentums und das wachsende Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen (nun 46 Länder nach der Unterzeichnung mit Luxemburg im März) machen die Stadt zu einem attraktiven Mobilitätshub. Vertreter von Siemens Smart Infrastructure und BASF erläuterten, wie die Verlagerung regionaler Beschaffungsteams in die SAR die durchschnittlichen Visaverarbeitungszeiten für mitreisende Familienangehörige von acht auf vier Wochen halbierte und den Zugang zum internationalen Schulsystem Hongkongs ermöglichte.
Für Mobility-Manager waren die wichtigsten Erkenntnisse: Ankunftskarten-Slots für neue Mitarbeiter über den digitalen Terminplaner der Einwanderungsbehörde vorab buchen; das kürzlich erweiterte Supplementary Labour Scheme für kurzfristige Techniker nutzen; und die Einführung der digitalen Exit-Entry-Permits für grenzüberschreitende Fahrer am 25. Juni beobachten, die die Kurierkosten für Permit-Erneuerungen drastisch senken werden. Die deutschen Handelskammern bezeichneten Hongkong als „Asiens effizientesten Ausgangspunkt“ und unterstrichen damit seine zentrale Rolle in der Expatriate-Strategie von Unternehmen.
Quelle: China Daily Asia
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